Dann lass mich bitte auf Grund der Drehgeschwindigkeit schaetzen, dass die
Windgeschwindigkeit in etwa 6 ms betraegt. Gruss, Carl
Das ist schon reich technisch nicht möglich. Man muss bedenken wieviel Energie bei 6m
im Wind steckt. Ich tippe mal eher auf 3 - 3,5m/s auf der Höhe Rotormitte.
Zur Lagerung:
Tragarme die sich aussen um den Rotor herum ragen beeinflussen die Strömung. Ich kann nicht
beurteilen ob das nicht mehr Fehler bringt also mehr schadet als nutzt, ich befürchte es aber.
Ich finde mann sollte sich vor lauter Eifer um das letzte hunderstel auch nicht unrealistische
Rahmenbedingungen schaffen, die sich so im Wirkbetrieb nicht herstellen lassen. Dort ist der
Rotor auf einem hohen Masten und schwankt alleine deswegen schon, vermutlich sogar mehr als
jetzt während der Messung. (ich rede von dem Prüfstand mit Alurohrwelle)
Sicher könnte man einen Doppel T-Träger nehmen und den von der Decke bis zum Rotor herunter
ragen lassen, das gleiche auch vom Betonboden aus, um den Rotor auf 1/100 mm genau zu lagern.
Aber was würden diese unrealistischen Bedingungen bringen ? Eine Kunstwelt.
Ich bin der Meinung das Technik unter genau den Bedingungen funktionieren muss für die sie
geschaffen wird !! Allzuviel Laborbedingungen sind manchmal eben kontraproduktiv. Der Nutzen zu wissen
das der Rotor auf 1/100mm gelagert nochmal 1,64% mehr leisten würde als derzeit, bringt einem für die Praxis
keinen Nutzwert. Das ein 50cm Rotor bei der Messung nicht Zentimeter weit schwinken darf ist logisch,
darüber braucht man nicht zu diskutieren.
Das unser Rotor in seinem Resonanzbereich auf dem Prüfstand (bei mir etwa bei 100U/min) leicht
"steppt" (Ausschlag ca plus minus 1-2mm) ist nach meinem Verständnis genau das was auch auf
dem Turm passieren würde. Deratige Dinge sollte man nicht durch Laborbedingungen weg retuschieren und
unberücksichtigt lassen. Sie müssen Bestandteil einer aussagekräftigen Messung, Prüfung, Test sein.
Nur so erhält man realistische Werte. Das andere wären dann theoretische Werte.
Mein Rotor wird auch im Grossmodell Kugellager erhalten und nicht Holzachse in Hartholzlager oder
ähnliche Primitivlagerungen die unter Belastung einen nennenswert erhöhten Widerstand erzeugen könnten.
Grüsse
Bernd