Auch ich finde die Idee von Andreas die Blitzfangeinrichtung mit einer Wetterfahne, einer normalen Fahne
oder einem Anemometer zu verschöneren sehr gut. ich schrieb das schon mal aber hatte meinen Beitrag wohl
nicht abgesendet ?
So könnte man den Blitzschutz sogar noch für Messzwecke nützlich machen.
Klingei du hast Recht das Überspannungen, sei es durch Induktionen oder kleine Seitenausläufer des Blitzes,
weitreichende Schäden anrichten können. Auch da kann ich beruflich ein Lied davon singen....
Die Technik draussen am Windrad und die Verkabelung kann wie eine Empfangsantenne für diese Probleme wirken.
Ich betreibe eine WLAN Station im Garten die über ein unterirdisches LAN-Kabel mit dem Haus verbunden ist.
Auch da hat es mir schon mehr als einmal den Switchport im Keller zerstört.
Um diese Überspannungen los zu werden gibt es viele Möglichkeiten.
230Volt Überspannungssicherungen aus dem Baumarkt enthalten meist nur einen Varistor der ab einer bestimmten
Spannung Richtung Schutzleiter ableiten soll. Immerhin eine kostengünstige Möglichkeit die man auch leicht
für das Windrad realisieren kann.
Bei Batterieladung ist wohl eher der Laderegler gefährdet als die Batterie, die sollte das nicht jucken.
Es gibt aus so genannte ÜSAGs, das sind Gasentladungsstrecken die man ebenfalls wie die Varistoren vom
Leiter Richtung Erde einsetzt. Sie zünden ab einer bestimmten Spannung und machen auch grössere Überspannungen
platt. Als letztes könnte man noch Varistor und ÜSAG parallel zwischen die Leiter schalten, die dann für die
Überspannung einen Kurzschluss bilden und sich gegebenenfalls dabei opfern. In diesem Falle wäre auch noch
eine Überstromsicherung nicht schlecht.
Ich würde alles in Kombination verwenden.
Grüsse
Bernd