Bau eines Windrades von Anfang an

Re: Bau eines Windrades von Anfang an

Beitragvon egal » Do 29. Jan 2015, 00:34

Rechne rechne..... Der Wirkungsgrad ist also 0,2
Ich vereinfache mal: Watt durch Konstante 122 bei 10m/s
Bei 300Watt wären das 300/122=2,46/1,85=1,33m im Durchmesser.
Holla die Waldfee. Ich habe Herzkammerflimmern. :P
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Re: Bau eines Windrades von Anfang an

Beitragvon Ekofun » Do 29. Jan 2015, 00:51

ja,sehen Sie,gar nicht so schwer,oder?

Noch eine anmerkung, Umso D kleiner ist ist Drehzahl höher,und umgekehrt,D= größer Drehzahl kleiner.

Können Sie bischen spielen wenn Sie Lust haben:

Drehzahl:

1) Faktor = 60 / D*3,14
2) Drehzah = v-Wind * Faktor * TSR ; TSR für Wiederstandsräder ist um 0,7. V-Wind = 3m/s

Beispiel: A) D = 1m ; B) D = 2m

U/min A) = 40 U/min ; B = 20 U/min.

Hauptsachen muss man ausrechnen das andere nicht unbedingt,ist aber gut wenns man tut.

Grüße

Ekofun
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Re: Bau eines Windrades von Anfang an

Beitragvon egal » Do 29. Jan 2015, 01:47

OK. Wird das Windrad also neu berechnet.
Werde ich erst einmal einen Savonius-Rotor auf dem Monitor konstruieren, der einen Meter Durchmesser und zwei Meter Höhe hat. (Lassen wir die Kirche im Dorfe, was die Größe angeht.)
Sicher wird meine Testkonstruktion nicht den üblichen Wirkungsgrad erreichen, aber dies wollen wir mal vernachlässigen.
Ich müsste jetzt wieder gezielt recherchieren wie viele Rotorblätter und welche Konstruktion oder hier ist jemand, der dies schon ausprobierte und mir sagen kann, welche Konstruktion die Empfehlenswerteste ist.

Ich habe mal in den Wetterdurchschnittswerten ermitteln können, dass bei uns an der Küste im Jahresdurchschnitt 5 +-, m/s über Jahrzehnte konstant sind. Ich bin ja realistisch und berücksichtige, dass zwischen Küste und Standort 20km klaffen, also nehmen wir mal 4m/s an. Da hier ringsherum, gerade hier, alle Windparkbetreiber so richtig aktiv sind, denke ich mal , dass dies realistisch ist. Ja ich weiß, die sind 100m höher. ;)

Macht also 53 U/min.
PS: Mein Deckenlüfter mit 1,2m Durchmesser, der hier Tag und Nacht läuft, hat bei ca. diesem Wert eine Leistungsaufnahme von 50Watt lt. Hersteller. Ich ahne Schlimmes.

rechne rechne

4³x0,61x0,2x2=15,616 :shock:

Ich bezahle momentan 0,33 €/kwh. Nehmen wir mal ganz einfach 500,00 € Baukosten an,(Ich denke, das ist wenig gerechnet.) so amortisiert sich der GENI nach 11 Jahren. Hm, das ist jetzt aber nicht wirklich effizient.

Hab ich da wohl einen Fehler in der Rechnung? 15 Watt, das kann ich mir nicht vorstellen.
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Beitragvon herbk » Do 29. Jan 2015, 07:51

Guten Morgen egal,
nein, das ist kein Fehler in der Rechnung (so auf den ersten Blick zumindest), effektiver ist das nicht...

Den Ansatz mit dem liegenden (so hab' ich's oben zumindest verstanden) Vertikalachser finde ich erst mal interessant. Du musst Dir aber im klaren darüber sein, dass Du damit die Unabhängigkeit von der Windrichtung verlierst.
Für so ine Anlage kann Dir aber auch niemand auch nur annäherungsweise sagen wie viel Energie sie tatsächlich aus dem Wind holt, deshalb ist auch die überschlagsmäßige Kalkulation zum Gnerater sehr unzuverlässig.

2 Generatoren ans Windrad machen bringt gar nichts, denn wenn das Wr. nur 10W Öeistung aus dem Wind holt sind einfach nicht mehr als 10w da. Dazu gleich mal ein wenig Kritik: Dieses Thema - wie viel Energie stekt im Wind - ist in diesem und anderen Foren schon so breit getreten, dass eigentlich jeder mit nur ein klein wenig technischem Grundwissen dies kapiert haben sollte. Lesen etwas älterer Beiträge hilft da.... ;) ;)

Die Wetter- bzw Windwerte die man aus dem Internet holen kann, sind auch nicht zuverlässig, weil
a. für die meisten Gebiete auch nur hochgerechnet. Für meinen Wohnort wird z.B. im Bayerischen Windatlas ein Jahresdurchschnittswert von 2,5m/s in 19m Höhe genannt. Ich frag mich nur woher die das wissen, -im Umkreis von 2 km gibt es jedenfalls keine Messstation...
b. die also offensichtlich errechneten Werte berücksichtigen keine lokalen Gegebenheiten wie Bäume, Gebäude oder was auch immer im Weg stehen und Wirbel verursachen kann.

Zu der Ausführung des Rotors mit Luftführung auch noch was Aerodynamisches: Solche Führungen dürfen niemals einfach nur gerade Flächen sein, sie müssen Strömungsgünstig ausgeformt sein, wie eigentlich alles an einem Wr.. Zusätzlich muss wenn man eine Düse verwendet auch ein Diffusot verwendet werden (das ist der Teil nach dem Laufrad), sonst funktioniert eine Düse nicht.
Gruß Herbert
herbk
 
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Re: Bau eines Windrades von Anfang an

Beitragvon Ölfinger » Do 29. Jan 2015, 10:15

Moin Egal ,
so ähnlich wie Dein Plan sah meine erste Konstruktion aus,
8 Blätter und gebogen.

Bild
Mal eine Rückmeldung,
der 8-Flügler läuft ziemlich bescheiden.
Bei Stärke 3 mit 4er Böen läuft er auch tatsächlich mal an, aber ich glaube das sind einfach zuviele Flügel,
da kommt kein richtiges Drehmoment zustande.
Ist ja eigentlich auch kein Savonius, sondern ein mehrflügeliger Vertikalläufer.
Die 5W Lampe kommt nur leicht ins glimmen.


Das hängt nun schon seit einiger Zeit, mittlerweile wieder mit einer 5W Birne, eine 3W hat es mir beim letzten Sturm tatsächlich durchgehauen.
Mit 10W läuft es sogut wie garnicht an.
Meine 3-Flügeligen sind zwar noch nicht soweit, das ich direkte Vergleiche vermelden kann, aber der Eindruck dass sie wesentlich effektiver arbeiten ist schon recht stark.
...man man man, mir juckt das so in den Fingern da endlich wieder dran weiterzu machen :roll:
Gruss Konny
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Re: Bau eines Windrades von Anfang an

Beitragvon Ekofun » Do 29. Jan 2015, 11:31

Hallo zusammen,

meine Wissen vom Windrotoren ist bescheiden,aber über Savonius weiss ich mehr.Meiner Meinung nach beste Wirkung hat normale Savoniusrotor mit 2 Flügel,und dann kombiniert man mehrere Rotoren übereinandere wobei jede Rotor um 90 Grad versezt ist.Das gibt ein schöne und gleichmässige Drehmoment.Auch der Luftkanal in Mitte soll ca 24 % ausmachen statt 20 % wie bis jetzt angenommen wurde,ganze Aufbau in "Savonius wird gebaut".

Savonius Rotor den ich gemacht habe hat solche vergrößerte Luftkanal und er dreht sehr gut,der Mann sagte mir das er bei ca 3m/s Wind 0,5A Ladestrom hat und Spanung zwischen 12 und 13 V.Generator zur Zeit ist der Eiserne Geni den ich gemacht habe und er beschrieben wurde in Titel "Eisengeni selbst gemacht" diese große Kloz,das ist er.

Dreiflügerige Savonius,so genannte Durchströmrotor hat meine Meinung nach kleinere Wirkungsgrad als normale Savonius,das ist ein Gefühl,habe beide gemacht und die waren in Betrieb.Gefühlmässig werde sagen das normale Savonius besser ist.Aber das ist so ein Eindruck beweisen kann ich das nicht.

Ligende Rotoren werde nicht machen,dann muss man auch Windfahnen machen und das ganze muss drehbar sein,dann mache sofort eine H-Windrotor.

Und das ist ein Hobi,Geld verdienen damit ist schwer,Kosten die man reinsteckt werden sich schwer amortisieren,und wenn dann da wo wirklich Windlich ist.Es ist für mich ein schönes Hobi und da kann man viel lernen aus mehreren Berufrichtungen.

Grüße

Ekofun
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Re: Bau eines Windrades von Anfang an

Beitragvon egal » Do 29. Jan 2015, 12:08

Dieses Thema - wie viel Energie stekt im Wind - ist in diesem und anderen Foren schon so breit getreten, dass eigentlich jeder mit nur ein klein wenig technischem Grundwissen dies kapiert haben sollte. Lesen etwas älterer Beiträge hilft da.... ;) ;)


Ja, das habe ich gemerkt, seit 6 Jahren beschäftige ich mich mit diesem Thema, jedoch enden fast alle Beiträge genau an diesem Punkt, dass man lesen soll, in Foren schauen soll und wenn man kein Grundwissen hat, dann kapiert man es sowieso nicht und kann es sein lassen.
Genau aus diesem Grund habe ich diesen Thread gemacht, um eventuell mal diese Urteile außen vor zu lassen und all diese Stücken zum Großen zusammenzufügen.
Das Video und auch die Idee meinerseits, dienen dabei als Grundlage für Diskussionen. Wie man sieht, es hat nun die ersten Erfahrungsberichte gegeben. Man kann jetzt also demnach sagen, dass es wohl nicht wirklich wirtschaftlich ist und als Hobby zu betrachten.
Als Rotor würde ich dann einfach mal die Erfahrungen
meine Wissen vom Windrotoren ist bescheiden,aber über Savonius weiss ich mehr.Meiner Meinung nach beste Wirkung hat normale Savoniusrotor mit 2 Flügel,und dann kombiniert man mehrere Rotoren übereinandere wobei jede Rotor um 90 Grad versezt ist.Das gibt ein schöne und gleichmässige Drehmoment.Auch der Luftkanal in Mitte soll ca 24 % ausmachen statt 20 % wie bis jetzt angenommen wurde,ganze Aufbau in "Savonius wird gebaut".

aufgreifen und dort weiter machen wollen. Wie Ölfinger schreibt, bringt seine Konstruktion ja nicht so viel.

PS: Auch wenn es ein Hobby ist, soll's doch sicher für jeden mehr werden als nur eine Transportkiste zusammenzunageln. :lol:
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Re: Bau eines Windrades von Anfang an

Beitragvon egal » Do 29. Jan 2015, 17:01

Hallo Ölfinger,

mich würde mal interessieren, was passiert, wenn du eine Seite vom Rotor abdeckst, ob er dann früher anfängt sich zu drehen.

ich weine nach dem Prinzip. Muss ja un nicht so eine Schanze sein. Einfach mal eine Platte davor halten.
https://www.youtube.com/watch?v=ztoTGVbdj5k
Zuletzt geändert von egal am Do 29. Jan 2015, 17:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bau eines Windrades von Anfang an

Beitragvon OPTI-Maler » Do 29. Jan 2015, 17:02

Hallo Egal

Habe grade mal deine Zeichnung gesehen, finde ich gar nicht so schlecht!! Du möchtest allso das durch die Abdeckungen deines Rotors kein Widerstand an den Rotor blättern entsteht, das ist denke ich mal ist eine gut Lösung..
Führst Du die äußere Hülle mit dem Windeinlass separat zum Wind zum Beispiel mit einer Windfahne oder ist das Starr?
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Re: Bau eines Windrades von Anfang an

Beitragvon egal » Do 29. Jan 2015, 17:10

OPTI-Maler hat geschrieben:Hallo Egal

Habe grade mal deine Zeichnung gesehen, finde ich gar nicht so schlecht!! Du möchtest allso das durch die Abdeckungen deines Rotors kein Widerstand an den Rotor blättern entsteht, das ist denke ich mal ist eine gut Lösung..
Führst Du die äußere Hülle mit dem Windeinlass separat zum Wind zum Beispiel mit einer Windfahne oder ist das Starr?


Ich habe auf dem Plan es nach dem Wind ausrichten zu lassen. Deshalb die Varianten horizontal und vertikal. Mir bereiten die Axiallager noch Schwierigkeiten, das wird nächste Woche hoffentlich geklärt.

PS: Das Prinzip ist ja eigentlich schon 1000e Jahre alt. Ich denke, die Waren damals auch nicht so dumm, wie wir heute annehmen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Persische_Windm%C3%BChle#mediaviewer/File:Persische_Windm%C3%BChle_Model_-_Deutsches_Museum_M%C3%BCnchen.jpg
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