Nachdem Bernd immer wieder so schöne Meßaufbauten macht und dann genau dann ein Nickerchen macht wenns spannend ist

Dafür benötigt man eine genaue Meßwerterfassung (Drehzahl, Strom und Spannungswert), die die erfaßten Daten auch abspeichert bzw. an einen PC weiterleitet und alternativ auch anzeigen kann. Zu dem Thema fällt mir gleich wieder mein PIC ein, an dem ich gestern bis 0:45 fluchenderweise gesessen bin. Wollte zwei Analogspannungen (0-5V) per PWM ausgeben, die jeweils mit 2 Tastern einstellbar sein sollten, leider hat das nur mit einem Kanal funktioniert, sobald der zweite dazukommen sollte hat sich der von selbst "weggedimmt" und hin und wieder scheinbar zufällig eingeschaltet.

Sowas sollte mit einem Power-Mosfet, der irgendwas was mehrere Ampere ziehen kann (Drosselspulen, Motoren, starke Lampen) eher nicht passieren, sonst könnte das die Schaltung evtl. zerstören. Hab aber nach einem genauerem Studium des Pic Datenblattes eine Vermutung, leider aber wohl dieses Wochenende zu wenig Zeit um dem nachzugehen.
Trotzdem möchte ich meine Idee für die Meßdatenerfassung mal festhalten.
Die von mir verwendeten Pics (PIC16F873 und PIC16F876) haben 5 Eingänge mit Analog/Digitalwandler, sowie 2 Digitalports mit je 8 Leitungen, auf dessen Pins aber noch Sonderfunktionen wie 2 PWM Ausgänge (für die Ausgabe von Analogspannungen mittels eines RC/Gliedes), eine serielle Schnittstelle, einem I²C Bus usw. Wenn man einen externen Speicher anschließen will, die serielle Schnittstelle nutzt und dann noch ein Display und ein Tastenfeld anschließt wirds schon recht knapp mit den Pins, allerdings gibts ja noch die Exemplare mit 40 Pins, die haben 8 zusätzliche Digitalpins (z.B. für die Tastatur) und 3 weitere Analogeingänge für weitere Daten.
Für die Meßwerterfassung würde ich also mal folgendes vorschlagen:
Eingänge:
Strom vom Generator (kleiner Shuntwiderstand in der Masseleitung vom Generator)
Spannung vom Generator
Drehzahlimpulse (Erfassung per Lichtschranke, kleinem Magnet und Spule, evl. auch per über Frequenzmessung des Wechselstroms)
optional Anschluß eines Windmessers, der die Windgeschwindigkeit und Richtung übergeben kann
Verarbeitung: Daten erfassen und auf intenem oder externem Speicher ablegen
Meßintervall so 1-5s, zwischen den Messungen, die nur µs bis ms dauern kann man den Pic zum Stromsparen in einen Schlafmodus legen (geht wohl nur ohne Livedatenübertragung per serieller Schnittstelle, weil die sonst einen Timeoout macht).
Bedienung (Maximalwertabfrage, sonstiges) per Tastenfeld
Ausgänge:
LCD Anzeige, die die aktuellen Werte anzeigt, Umschaltung auf Maximalwerte möglich
externer Speicherbaustein damit längerfristig Werte abgespeichert werden können (hab da was gelesen, daß man evtl. mit nem PIC eine SD Karte beschreiben kann), ansonsten eben auf einem externen EEPROM (über I²C Bus).
serielle Schnittstelle, die über die die Daten live zu einem PC gesendet werden, dort muß dann nur noch ein Logprogramm laufen. Auch das spätere Verbinden per serieller Schnittstelle und senden von im externen Speicher abgelegten Daten (falls das mit der SD Karte nicht hinhaut) wäre denkbar.
Modernere Pics (18Fxxxx) haben teilweise sogar einen USB Port, den man für die PC Verbindung nutzen könnte, denke aber bei den paar Meßwerten reicht auch eine serielle Verbindung, die normalerweise auch ein bedeutend längeres Kabel haben kann. Wenn sowieso ein Server oder sowas im Haus rennt und der auch noch günstig in der Nähe vom Meßobjekt steht...
Weitere Idee: haben nicht die WRT54G eine serielle Schnittstelle? Wenn es gelingen würde die so anzusprechen, daß man die Daten per LAN/WLAN an einen Server schickt dann wären auch größere Entfernungen zwischen Windrad und Meßdaten-PC kein Problem.
So jetzt hab ich mal wieder etwas sehr weit ausgeholt, werde mal klein anfangen und erstmal die Meßwerterfassung (Hardware) ordentlich hinzubekommen. Wenn das hinhaut, dann kommt das Display und eine Datenspeicherung/Datenübertragung per RS232 dran.
Gibts noch Ideen, was an Meßwerten noch für den C- Rotor relevant ist?