Kleber.....

Kleber.....

Beitragvon Ekofun » Do 29. Sep 2016, 12:27

An Alle,

liebe Mitglider,Problem beim Magnetenkleben ist der: Nach einen oder zwei Tage Kleber lässt nach und Mags springen auseinander.So habe jetzt diesen Kleber gesehen: Uhu-Sekundenklebe, soll sehr stark sein.
Hat jemand von Euch Erfahrung mit disen Kleber?? 3 Gramm kosten 4,66 Euro,bissherige waren um 2 biss 3 Euro.
Wenn der hält dann ist kein Problem von Streicholzmagneten größere Magneten zusammen kleben.Es kommt an Kleber an.

Uhu-Sekundenkleber.jpg
Uhu-Sekundenkleber.jpg (67.28 KiB) 4263-mal betrachtet


Danke auf Antworten.

Grüße

Ekofun
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Re: Kleber.....

Beitragvon herbk » Do 29. Sep 2016, 15:52

Hi Ekofun,

wie sehen die Magnete nach dem auseinanderspringen denn aus? Ist die Nickelschicht unbechädigt?

Diesen Kleber kenne ich nicht, kommt aber daher, dass ich Sekundenkleber nicht sehr häufig brauche. Metalle klebe ich entweder mit Epoxy oder PU Klebern.
Bei vernickelten Neos habe ich mit Epoxy auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, seither klebe ich sie mit "Ponal Duo".
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich noch nie Magnete miteinander verklebt habe, immer nur auf andere Materialien.

Glatte Oberflächen sind aber nie einfach zu kleben, meistens hilft aufrauhen. Was auch gehen könnte (habe ich aber auch noch nicht probiert) sind die Kleber mit denen bei Autos die Innenspiegel an die Windschutzscheibe geklebt werden.
Gruß Herbert
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Re: Kleber.....

Beitragvon Ekofun » Do 29. Sep 2016, 19:02

Hallo Herbert,

Magneten("Streichholzmags"35 x 3,9 x 2,5) habenkeine Nickelschicht.Sie sind nackt.Problem ist wenn man 2 und mehr Mags nebeneinander klebt um ein größeres Magnet zu bekommen.Nach einige Zeit springen sie auseinander.Mich wundert das die auseinander gehen nach einen oder 2 Tage,warum gehen sie nicht sofort ab?Das ist Problem,auch Uhuplus-Zweikomponentenkleber lässt nach,obwohl ist er am sonssten sehr gute Kleber.Loctitle ist auch nicht besser.
Anrahen kann ich Magnet nicht,bricht ab.Mit Feille geht es nicht,ist zu hart.

Mal sehen wie es mit diesen Kleber wird,hoffe das er stark genug ist.... :( :?

Grüße

Ekofun
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Re: Kleber.....

Beitragvon herbk » Fr 30. Sep 2016, 17:26

Hi Ekofun,
so wie die Magnete auf den Fotos von Dir geglänzt haben, dachte ich die sind vernickelt...

Neos ohne Nickelschicht werden normalerweise mit Epoxy verpresst, da sollte Kleben mit Uhu Plus eigentlich richtig gut halten (wenn die Oberfläche sauber ist)...
Kannst Du bitte mal ein Foto machen wo man an einer aufgegangenen Klebestelle die Oberfläche richtig gut sieht? Eine Makroaufnahme.
Gruß Herbert
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Re: Kleber.....

Beitragvon Manfred » Fr 30. Sep 2016, 21:19

hallo Ekofun,

Aufrauhen das geht mit Schmirgelleinewand, Flex & Schleifteller, am Schleifstein oder so wie ich es mache: rundschleifen mit einer Diamantscheibe. Das bilden von Magnetblöcken mit den Streicholzmagneten ist, wie du Erfahren hast, eine wacklige Sache, rundum in einem Käfig mit 2K Harz eingegossen das könnte was werden, so wie bei deinem Scheibengeni. Die Magnete driften auseinander, plus Vibrationen da gibt der stärkste Kleber irgendwann nach.
Einen Versuch würde ich noch wagen, einen Block kleben dann stramm mit RT Band umwickeln und das Band mit einem langsam aushärtenden Harz tränken. z.Bsp. Kaltglasur ist so ein Harz, es wird 1:1 mit Härter angemischt und hat eine lange Verarbeitungszeit. RT Band zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus und nimmt das Harz gut auf. Vor dem Verkleben die Magnete mit Aceton reinigen.

Grüße Manfred

p.s. RT Band benutze ich um Spulen zu bewickeln, damit sind die gegen Beschädigung geschüzt, bilden eine stabiles Bauteil und lassen sich gut formen. Mit Harz getränkt sind sie unkaputbar.
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Re: Kleber.....

Beitragvon Ekofun » Fr 30. Sep 2016, 23:37

Hallo Zusammen,

wie denken Sie über diesen Kleber??

Grüße,Ekofun


https://www.google.hr/url?sa=t&rct=j&q= ... wWvUmlYZiQ
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Re: Kleber.....

Beitragvon Ekofun » Sa 1. Okt 2016, 10:58

Hallo Herbert,

stelle Bilder vom abgesprungenen Magneten ,so kannsst Du dir Bilder ansehen.Bilder sind mit ca 15 cm Abstand zu Mags gemacht,noch neher ging es nicht,unsacharf.

Grüße, Ekofun

Klebstellen.jpg
Klebstellen.jpg (234.54 KiB) 4196-mal betrachtet


Klebstelle 1.jpg
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Re: Kleber.....

Beitragvon herbk » Sa 1. Okt 2016, 11:17

Hi Ekofun,
auf Bild 2 ist zu sehen was ich vermutet (befürchtet) habe: Nicht der kleber hat sich gelöst sondern der Magnet selbst.
Auf dem ersten Bild erkennt man es nicht gut, da bist Du mit der Kamera noch zu weit weg.

Hat man Teile mit vorher glatten Flächen verklebt und die Klebestelle auf geht, kann man an der "Bruchstelle" recht gut erkennen ob der Kleber nicht gehalten hat oder das Ausgangsmaterial:
Wenn der Kleber nicht hält, dann müsste die Seite auf welcher der Kleberrest haftet glatt sein (so wie die Oberfläche vor dem Kleben war).
Ist die Oberfläche aber rau (das kann auch nur eine ganz winzige Rauigkeit sein, wenn die Korngröße des Materials welches man geklebt hat sehr klein ist), dann war die Klebekraft größer als der Zusammenhalt des Ausgangsmaterials. Es bleibt dann die Oberste Schicht des Ausgangsmaterials (ich halte das allgemein, weil es für alle Verklebungen gilt!) am Klebstoff haften, was die Rauigkeit ergibt.
Also gaaanz genau hingucken... ;)
Gruß Herbert
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Re: Kleber.....

Beitragvon Ekofun » Sa 1. Okt 2016, 14:48

Hallo Herbert,

ok,aber kannst Du mir erklehren warum sich Magnet löst?, wie ist das möglich?Macht ihn Kleber kapput??

Grüße

Ekofun
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Re: Kleber.....

Beitragvon herbk » Di 4. Okt 2016, 07:52

Guten Morgen Ekofun,
ja, die Eigenschaften der Magnete und des Klebstoffes passen nicht zusammen.
Nedoymmagnete sind ja nur "gepresstes Magnetpulver", der Zusammenhalt zwischen den einzelnen Partikeln ist nicht sehr groß, deshalb sind sie sehr spröde (haben keinen elastischen Bereich).
Spröde Materialien reagieren sehr empfindlich auf Spannungen, welche z.B. schon durch schrumpfen des Klebers bei der Aushärtung entstehen können. Schwingungen und auch unterschiedliche Wärmedehnung erzeugen Spannungen an der Klebefläche....

Wahrscheinlich wäre es deshalb besser die Magnete mit einem Klebstoff zu verbinden der genug Elastizität mitbringt um die Spannungen auszugleichen.
Gruß Herbert
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