Versuche mit Eisenpulver

Re: Versuche mit Eisenpulver

Beitragvon Bernd » Mo 13. Sep 2010, 21:40

Das ist möglich, mein Kumpel hatte mal drann herum gerechnet und dieser Wert war
mir in Erinnerung, auf welchen Winkel bist du denn gekommen ?

Was ich mit denen machen möchte weiss ich noch nicht.
Ein Kauf würde sich erst lohnen wenn man eine aussichtsreiche Idee für einen Generator hätte.
Bislang sind mir da noch keine vernünftigen gekommen.
Vielleicht ändert sich das ja durch unser neues Material.

Grüsse

Bernd
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Re: Versuche mit Eisenpulver

Beitragvon hammer2000 » Di 14. Sep 2010, 14:51

Hab hier mal nach den Abmessungen ne Zeichnung gemacht.


Gruß Manuel

Trapetz Magnet.jpg
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Re: Versuche mit Eisenpulver

Beitragvon finn » Di 14. Sep 2010, 15:20

falsch, die "steigung" liegt auf der langen seite...
also bei den 13,9mm
soweit ichd as im kopp habe
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Re: Versuche mit Eisenpulver

Beitragvon Bernd » Di 14. Sep 2010, 22:03

Ja genau, der Winkel ist auf der Breite und nicht auf beiden Schmalseiten.
Dann kommt das vielleicht doch hin mit den 2 Grad.

Grüsse

Bernd
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Re: Versuche mit Eisenpulver

Beitragvon hammer2000 » Mo 20. Sep 2010, 13:07

Zu meinem Versuch mit Eisenpulver gehört jetzt auch
Gummi-Eisen ;) Ich habe Silikon (Transparent vom Baumarkt)
mit Eisenpuler gemischt. Diese Mischung ist zwischen 2 Lagen
Frischaltefolie glattgestrichen worden, ca. 1mm Dick.
Nach dem Aushärten wurde die Fiolie entfernt und es blieb
ein Magnetisch leitender Silikonstreifen übrig. Beim testen mit
einem Magneten schmiegte sich dieses Silikon sauber einmal
um den Magneten. Und war recht schwirig wieder abzubekommen.


Gruß Manuel
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Re: Versuche mit Eisenpulver

Beitragvon Bernd » Mi 22. Sep 2010, 19:53

Du kommst ja auf erstaunliche Ideen Manuel. :)

Finn und ich haben jetzt auch mal Versuche mit dem Pulver gemacht.
Dazu haben wir aus Polyesterharz (wegen der schnelleren Aushärtung) und Eisenpulver eine Mischung gemacht.
Diese hat Finn dann in ein 16mm Kunstoffrohr gestopft.
Nachdem das Material ausgehärtet war hat er das Rohr aufgeschnitten und entfernt.

Bild

Bild

Heraus kam ein grau aussehendes rundes Stück "Homemade" Ferrit.
Wir wählten genau diese Dimensionen weil wir auch ein rundes Stück Massiveisen, also Eisenstange,
mit fast gleichen Abmessungen zur Verfügung hatten. Nun konnten wir vergleichen.

Bild

Wir setzten auf ein Stirnende einen starken Neodymmagneten auf und testeten am jeweils anderen Ende
der Stangen wieviel der Magnetkraft dort noch zu spüren war. Für den Test nahmen wir mit dem Stab
verschiedene eiserner Gegenstände auf und prüften wieviel Kraft wir benötigten um sie wieder vom Stab zu lösen.

Das Ergebnis fiel leider sehr ernüchternd aus. Selbst bei einer Eisenstange die fast 4x so lang war wie unser
Ferritstab war noch mehr Magnetkraft an deren Ende zu spüren als beim 4x kürzeren Ferritstab.
Bei gleich langen Ferrit- und Eisenstab war der Unterschied überdeutlich.
Ich schätze subjektiv das man am Eisenstab etwa 5x soviel Kraft aufwenden muss wie beim Ferritstab um
ein und denselben eisernen Gegenstand wieder vom Stab zu entfernen.
Wenn die nötige Kraft proportional zum magnetischen Fluss verläuft, dann ist das ein bitteres Ergebnis.

Sicher war unser erster Versuch materialmässig noch nicht ideal, zum Beispiel der sichtbare Lufteinfschluss
auf dem Foto. Andererseits glaube ich nicht das es diesen Unterschied auch nur annähernd wett machen würde.

Grüsse

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Re: Versuche mit Eisenpulver

Beitragvon hammer2000 » Mi 22. Sep 2010, 21:35

Hallo Bernd,

das ist in der tat ernüchternd, ich hab ähnliches bei meinem "U-Eisen" festgestellt. Ich habe für mein Material eine Dichet von ca. 3,3 errechnet
und das ist gegenüber Eisen mit 7,8 weniger als die hälfte. In meiner Mischung befinden sich nur noch ca. 10%
Epoxy, scheinbar ist das noch zu viel. Das Problem wird sein das die einzelnen Eisenpulver Körnchen nicht dicht genug
aneinander liegen. Man müsste das Material, versetzt mit sehr wenig Epoxy, pressen. Leider steht mir keine Presse
zur Verfügung.


Hab gerade noch einmal geschaut, Eisenpulver wird scheinbar aus Gusseisen hergestellt und Gusseisen hat eine Dichte von 7,2.

Gruß Manuel
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Re: Versuche mit Eisenpulver

Beitragvon Bernd » Mi 22. Sep 2010, 21:41

Ich befürchte das man da nicht allzuviel verdichten kann, einfach weil die Körnchen ähnlich Kies
unregelmässig geformt sind und Hohlräume daher vermutlich zwangsläufig verbleiben werden.
Vielleicht wäre etwas groberes "Pulver", ähnlich Sand, besser geeignet. Evtl. sogar eine Mischung
aus beiden, damit auch noch der Raum zwischen den "Sandkörnern" gefüllt wird.
Vielleicht müssen wir auch mit den derzeitigen Werten leben. :(

Grüsse

Bernd
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Re: Versuche mit Eisenpulver

Beitragvon andreas » Mi 22. Sep 2010, 22:09

Hallo Bernd,

ein wenig nachhelfen könnte man sicher noch. Ein statisches Magnetfeld wie ein kräftiger Dauermagnet dürfte die Eisenteilchen etwas besser an die Zielfläche bringen und ein Rüttler dürfte für eine weitere Verdichtung sorgen. Alternativ kommt auch eine Zentrifuge in Frage, falls man den Aufwand treiben möchte. Unterdruck wäre eine weitere Variante, um das Klebematerial soweit möglich aus der Suppe zu ziehen und sie zu verdichten. Besser als schlicht zusammen gerührt sollte immer möglich sein.

MfG. Andreas
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Re: Versuche mit Eisenpulver

Beitragvon hammer2000 » Mi 22. Sep 2010, 22:14

Also ich hab mal ein wenig geGOOGLET

Barium-Ferrit hat eine Dichte von 5 und wird für die Herstellung von Magneten genutzt.
Damit ist das Ergebnis zwar immernoch nicht besser, aber der Abstand ist doch etwas angenehmer.
Das mit der Mischung von unterschiedlichen Körnungen ist eine Gute Idee.

Ich werd den Generator einfach mal so bauen wie geplant und werd sehen was dabei rauskommt, denn
das Material ist ja da.


Gruß Manuel
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