Solarregler umbau

Ladeelektronik, Messgeräte, Steuerungen etc.

Re: Solarregler umbau

Beitragvon Wernko » So 10. Mär 2019, 17:16

PaPeRe ETD44FerNeu.odg
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Tab 2. 4. 8 ETD44 Kap.odt
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Hallo!
Hier noch die letzten Zahlen und Grafiken von dem Laderegler. Damit ist die Arbeit am Ende angelangt.
Leider ohne vernünftiges Gehäuse, weil es nur ein Versuchsaufbau ist. Aber der hat mir viele Erkenntnisse über die Ansteuerung des Mos Fet IRFP4568 gebracht.
Besonders wie man die Ladung Q = C * U^2 schnell auf die Strecke Gate-Source bekommt und anschließend schnell wieder abbaut. Das ist ja für das Verhalten dieses Schalters sehr wichtig.
Möglich waren mir nur Messungen mit der Belastung 72W bei 12V und 72W bei 24V mit Halogenlampen. Und nicht 180W bei 12V und 360W bei 24V. Ich hätte da gerne gewußt
ob der Kühlkörper für IRFP4568 in dem Fall ausreicht.
Denn das kann der Laderegler, aber dazu fehlte mir eine Spannungsversorgung von 134V 4A.
Die Eingangsspannung -Ue- stieg in 8 Stufen von 60V auf 134V und dazu habe -Ie- Eingangsstrom gemessen. Und am Ausgang -Ua- Ausgangsspannung, -Ia- Ausgangsstrom.
Alles was noch ist gerechnet:

Ue * Ie = Pe Eingangsleistung. Ua * Ia = Pa Ausgangsleistung
Ue / Ie = Re Eingangswiderstand.
-Re- steigt quadratisch. Weil bei Erhöhung der Spannung der Strom im gleichen Verhältnis heruntergeht.

Ebenfalls den Wirkungsgrad eta% = 100% * Pa / Pe

mfG
Werner
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Re: Solarregler umbau

Beitragvon Wernko » Mo 11. Mär 2019, 09:07

Gestern ein Fehler von mir:

Die Ladung Coulomb Q auf der kleinen Kapazität zwischen Gate und Source beim Leistungs Mos Fet ist nicht:

Q = C * U^2 denn das sind ja Ws

sondern:

Q = C * U das sind As

Bevor es jemand gelesen hat.

Gruß
Werner
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Re: Solarregler umbau

Beitragvon Wernko » Sa 25. Mai 2019, 16:18

Hallo,
Wie kann man auf eine weitere oder bessere Art die Steuerspannung Ugs für einen Leistungs n-Kanal Mos Fet IRFP4568 erzeugen?
Ich habe von einer Art Gegentaktschaltung gehört die niederohmig das Gate ansteuert.
Damit ist wohl schneller Auf- u.Abbau der Ladung Q am Gate garantiert, aber wie kommt die erhöhte Spannung von mindestens 10Volt zustande.
10Volt mehr als Ub braucht der T4 doch um vollkommen durchzuschalten.

Mein Weg war, eine Induktivität zu schalten und deren Selbstinduktionsspannung zu nutzen. Leistung wird da ja kaum gebraucht.
Aber diese Möglichkeit hatte den Vorteil, dass die Spannung schon gegen Ub liegt. Ich nenne diese mal Uc.
Da die Betriebsspannung Ub gegen gnd 0V gemessen wird, musste diese neue Spannung Uc aus Induktionspitzen gegen Ub zu messen sein.
An einem Elko 100uF 200V liegt diese Uc.
Also Ub + Uc = Ugs
Mit Ugs wird der T4 Mos Fet IRFP4568 nun aufgesteuert.

Auf der Zeichnung ist zu sehen:
T1 schaltet ständig mit 10kHz über einen Vorwiderstand die Induktivität L. Die Induktionsspitzen gehen über Z91 auf den Elko und zurück auf die Induktivität.
Am Collektor von T3 liegt jetzt Ub + Uc = Ugs
Wird T2 vom P-W-M Impuls nun gesperrt, so wird der Emitterfolger T3 niederohmig leitend und damit wird T4 der IRFP4568 leitend.
Durch Z15 ist gesichert dass Ugs nicht grösser als 15V werden kann.
Soweit läuft das alles sehr gut, aber wie wird die Ladung Q an der Gate Source Kapazität wieder abgebaut wenn T4 wieder sperren soll?
Das sehe ich nicht. Ich denke vielleicht über den Innenwiderstand der Quelle oder die Kapazitäten die rund um den T4 noch vorhanden sind.
Oder über die innere Kapazität der einen Schottkydiode, die da an der Source von T4 liegt.

mfG
Werner
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Aus Ub wird Uc erzeugt.odg
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