Hallo Daniel,
Der E-30 Ferritkern ist leider ungeeignet, aus platztechnischen Gründen gelingt es nicht ihn mit 1mm Draht und 40Wdg zu bewickeln, denn 10A sollen da durch u. 3mH sollte L sein.
Es muß ein Ferritkern E-42 oder E-55 her.
Zu dem letzten letzten Problem, das ja bei Laständerung der Spulenstrom nicht schnell genug ansteigen oder absinken kann und daß dadurch der nötige Regelvorgang immer
zu spät wirksam ist. Ursache die Zeitkonstante der Induktivität t = L/R.
Das ist der kleine Denkfehler. Denn der Spulenstrom ist immer schon da auf Grund des aktuellen Lastzustands (auch Leerlauf ist ein Lastzustand).
Reden wir jetzt mal nur von einer plötzlichen Erhöhung der Belastung. Also Stromzunahme. Diese Zunahme wird von dem Elko u. der Induktivität übernommen. Ohne Verzögerung. Daß der Elko das kann, siehst Du sofort, denn er ist geladen mit Spannung die Induktivität ist geladen mit Strom. Der Strom wird jetzt auch abgegeben in die Last oder zu Teilen in den Elko.
Also kann die Induktivität das genauso wie der Elko. Beide zusammen noch besser. Und D4 hilft auch noch mit wenn T1 gerade sperrt. In der Induktivität fließt nun mehr Strom.
Bei ausreichendem L ist das ein nur wenig pulsierender Gleichstrom. Aber der darf auf keinen Fall das Ferrit in die magn. Sättigung bringen. Stromzunahme bringt dann keine Magnetzunahme mehr.
Spule würde allmählich zu einer Luftspule.
Jetzt nimmt die Ausgangsspannung etwas ab u. Tastverhältnis wird nachgeregelt bis Ausgangsspannung wieder vorherigen Wert hat. Nun fließt ein höherer Gleichstrom durch L als zuvor.
Noch eine Messung zu dem Punkt Eingangsstrom Iein immer nahezu gleich Ausgangsstrom Iaus. Eine Messung mit einer Autolampe 12V, 21W. Das sind 1.75A u.6.9 Ohm als Last.
Bei höherer Belastung ist jetzt nicht mehr Iein = Iaus.
.....Uein(V).....Iein(A).....Uaus(V).....Iaus(A).....eta% = 100% * Paus / Pein
......25.1........1.2..........12..........1.75........69.7%
Gemessen mit E-30 40Wdg 0.5mm Draht und mit Luftspalt (eine Isolierbanddicke).
mfG Peter Sombrero