Hallo
Ich finde das Dilemma ist, das bei unseren Anwendungen "Leistung" gefragt ist.
Aus dem Link hab ich mal sehr Aussagekräftige Angaben kopiert :
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Bei den Spannungsvervielfacherschaltungen müssen folgende Dinge beachtet werden:
Der Eingangsstrom ist n-mal so groß wie der Laststrom.
Der Innenwiderstand der Ausgangsspannung hängt wie bei allen anderen Gleichrichterschaltungen vom Innenwiderstand der Wechselspannungsquelle ab.
Der Innenwiderstand steigt mit der Anzahl der Stufen. Er verringert sich mit der Vergrößerung der Kondensatorwerte.
Die verwendeten Kondensatoren (außer C1) müssen eine Spannung von 2 • ûS vertragen.
Nach dem Einschalten einer Spannungsvervielfacherschaltung vergeht etwas Zeit, bis alle Kondensatoren aufgeladen sind.
Bei der Stromentnahme wird der am Ende liegende Kondensator zuerst entladen. Dieser wird vom vorgeschalteten Kondensator wieder aufgeladen.
Der Ausgangsstrom wird umso kleiner, je mehr Stufen verwendet werden. Bei hohen Lastströmen sind evt. Low-ESR-Elkos notwendig.
Anwendung der Spannungsvervielfacherschaltung:
Hochspannungserzeugung für elektrostatische Staubfilter
Hochspannungserzeugung für Fernsehbildröhren
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Besonders das letzte ! es wird eigentlich nur Spannung benötigt, nirgentwo ist eine Leistungsangabe in Watt.
Auch die Ausgangsspannung liegt schon sehr hoch, und bei diesen Spannungen fällt der Einfluß der Diodenspannung kaum ins Gewicht.
Geht man aber von nur 10 V aus, mit verdoppelung oder verdreifachung, sind auch 2 bis 3 mal Dioden in reie.
Bei Brückenschaltung dann 3 V und bei verdreifachung 4,5 V nur an den Dioden verbraucht.
Da bleibt nicht mehr viel Spannung übrig.
Dann noch zu den Kondensatorwerten.
Mein gemessener Bipol hat doch 6 mF (6000 µF) und senkt die übertragene Spannung pro 1 A um 1 V ! !
Da 2 Stück zur Entkoppelung nötig sind wären schon 2 V von der Wechselstrom-Versorgerspannung verbraucht.
Das ist ein großer Spannungseinbruch, und der Aufwand verläuft im Nichts, wie schon beschrieben wurde.
Ein A bei unter 10 V ist ja auch keine Leistung.
Die Lösung liegt also bei höherer direkt passender Generatorspannung, oder einem Trafo in Sparschaltung.
Ich weiß das das Wort Trafo ein Unwort ist in diesem Forum

aber selbst ein Verlust von 10 % , der sicher nicht erreicht wird, ist besser als mehrere Gleichrichtungen hinter einander geschaltet.
3 V von 12 V ist ja schon 20 % von den anfangs 15 V die nötig wären.
Ein XXXXX ist leichter gewickelt wie die Generatorspulen, auch das berechnen der nötigen Windungen nicht!
In Sparschaltungen kann die 4 fache Leistung übertragen werden .(Ein 100 W Trafo reicht für 400 W ).
Dann nur noch "eine Gleichrichtung" für die Zielspannung.
Gruß Aloys.