Datenerfassung

Ladeelektronik, Messgeräte, Steuerungen etc.

Re: Datenerfassung

Beitragvon Bernd » So 17. Mai 2009, 12:35

Sehr gut das du den Fehler gefunden hast. Meinen Schreibtisch zeige ich aber lieber nicht . :)
Ich finde es ganz toll das du dich so für die Sache einsetzt. Es macht ja auch Spass wenn man
nicht nur theoretisch was rummacht, wie in der Schule, sondern einen wirklichen, praktischen
Einsatzzweck dafür hat. Mathe hat mir das erste mal Spass gemacht in meiner Ausbildung, als
Mathe das erste mal "Sinn" machte und nicht nur nutzloses Zahlengeschiebe war.
Jetzt muss mir noch was zum Thema Generator einfallen, damit dein Windrad bald Gestalt
annehmen kann. :)

Grüsse

Bernd
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Re: Datenerfassung

Beitragvon Vertikalwindrad » So 17. Mai 2009, 12:41

Ah ist ja irre
seh ich das richtig das sonst anstatt des Lüfters der Akku hängen könnte und warum hat er 3 Kabel?
Das in nem Gehäuse würde sicherlich abnehmer finden.
Die TeI.N Kann man ja nicht mehr lesen ;)
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Re: Datenerfassung

Beitragvon jb79 » So 17. Mai 2009, 20:39

Den Lüfter hab ich nur angehängt um irgendeinen Verbraucher dran zu haben und Strom/Spannungswerte angezeigt zu bekommen.
Es handelt sich um einen ganz normalen PC Lüfter, der dritte Anschluß (weiß) ist das Drehzahlsignal das dann normalerweise vom Mainboard ausgewertet wird.

Mathe mochte ich in der Schule auch nie, besonders als es wirklich kompliziert wurde (Differential/Integralrechnung *brrr*). Das mit der Programmiererei ist mir eigentlich auch erst nach der Matura so richtig klar geworden, im Thema Assemblerprogrammierung war ich dann sehr schnell wieder drinnen.

Ich denke daß das Ganze eigentlich schon fast soweit ist, daß man eine kleine Serie herstellen könnte. Die wichtigsten offenen Punkte sind erstmal:
[*] Speicherung der Maximalwerte
[*] Erfassungsschaltung für die Impulse
[*] Windmesser, am besten eine Mechanik/Elektrik die eine zur Windstärke lineare Spannung abgibt
[*] Leiterplattenfertigung
[*] Gehäuse

Für "Updates" würde ich die noch freien PIC Ports auf einen Stecker legen wo man dann eine Erweiterungskarte anstecken kann. Außerdem könnte ein Programmiermodul nicht schaden, mit dem man die Software auch im eingebauten Zustand updaten kann. Das soll die Platine idealerweise schon in der 1. Version können, damit werden Erweiterungen (auch der Software) leichter als wenn man programmierte PICs verschicken müßte.
lg Jürgen
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Re: Datenerfassung

Beitragvon jb79 » Mo 18. Mai 2009, 10:27

So, die Anzeigeumschaltung funkt nun für Strom und Spannung, bei Meßbereichen 0-5v, 0-10v und 0-5A sowie 0-10A stehen die Werte jetzt im Format x,xx am Display, bei allen anderen Bereichen mit xx,x.
lg Jürgen
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Re: Datenerfassung

Beitragvon jb79 » Do 11. Jun 2009, 16:52

So hab mich mal wieder ein bißchen mit dem Projekt beschäftigt (hoffe ich schaffe jetzt wieder ein bißchen mehr Zeit dafür zu haben).
Bin beim Platinenprogramm endlich draufgekommen, wie man dickere Leiterbahnen zeichnet, somit hab ich das beim Leistungsteil gleich mal angepaßt.
Als nächstes möchte ich das auch mal simulieren (Dreiphasen-Wechselspannung), um zu sehen, ob die Impulserfassung so hinhaut wie ich mir das vorstelle.

Die Hauptprint bietet nun auch die Abschaltung des RS232 Bausteins (geringere Stromaufnahme) und eine Ein/Ausschaltmöglichkeit für die Displaybeleuchtung (sofern vorhanden).
Wenn diese Funktionen nicht benötigt werden kann man die Bauteile weglassen bzw. für Dauerbetrieb kleine Drahtbrücken setzen.
Beides muß ich aber noch in die Software integrieren, beim der RS232 Schnittstelle geht das leicht weils ja schon nen Menüpunkt gibt, brauch da eigentlich nur den entsprechenden Pin ein/ausschalten, für die Displaybeleuchtung werd ich nen extra Menüpunkt machen, der 1s, 2s, 4s oder 8s Einschaltdauer (bei Tastendruck) oder Dauerleuchten erzeugt.
lg Jürgen
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Re: Datenerfassung

Beitragvon jb79 » So 14. Jun 2009, 08:45

So, die Software ist jetztso angepaßt, daß der RS232 Chip beim Abschalten der Baudrate im Menü auch strommäßig deaktiviert wird.
Außerdem kann man eine optionale Displaybeleuchtung ein bzw. ausschalten.
lg Jürgen
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Re: Datenerfassung

Beitragvon jb79 » So 21. Jun 2009, 04:02

Hab heute Nacht mal wieder ein bißchen am Programm gefeilt.

So wie es aussieht hab ich nun die Erfassung der Maximalwerte hingebracht, allerdings noch nicht zu meiner Zufriedenheit.
Was funktioniert ist die Speicherung der Maximalwerte im RAM, sowie das Löschen dieser Werte.
Leider gibts ein paar bisher unerklärliche Verhaltensweisen, denen ich noch auf den Grund gehen muß:
1.) Für die Meßwerte hab ich ein extra Netzteil, wenn ich das abstecke dann scheints manchmal irgendwelche Spitzenspannungen oder Störungen zu geben, in deren Folge das Display nur noch Müll von sich gibt. Dann muß man ein paar Mal die * Taste drücken, damit das Display wieder in den Normalmodus zurückkehrt.
Vermutlich gibts das Problem auf einer sauber aufgebauten Print nicht mehr, außerdem kann man bei der Print für die Meßwerterfassung sicher noch das ein oder andere RC Glied zur Glättung der Werte und ein paar Entstörkondensatoren einbauen, die Spannungs- und Stromspitzen wirksam unterdrücken.
2.) Das Abspeichern der Maximalwerte im EEPROM funktioniert (noch) nicht.
3.) Die Vorkommastelle bei der Spannung "spinnt" manchmal herum (verschwindet kurz, wird dann aber gleich wieder angezeigt).

Würde trotzdem sagen, daß es schon recht gut ausschaut.
lg Jürgen
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Re: Datenerfassung

Beitragvon ... » So 21. Jun 2009, 13:46

mit welcher Software schreibst du eigendlich dein Programm?. Und ist das gesamte Programm in Assembler?
Rechtschreibung war, ist und wird wohl immer eine schwäche von mir sein. Bitte nicht kommentieren!
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Re: Datenerfassung

Beitragvon jb79 » So 21. Jun 2009, 19:11

Schreibs in MPLAB 8.30 und verwende ausschließlich Assembler. Derzeit belegt das Programm 2591Byte im 8kByte Programmspeicher des PIC, die Assemblerdatei hat (incl. Kommentare) sogar 112kByte.

Edit:: Mist, soeben hab ich das Programm irgendwie zerstört und kein Backup hier (das liegt daheim am anderen Rechner, aber mit altem Datenstand). :evil:
Hoffe ich kann morgen aus dem alten und dem zerstörten File (wollte was optimieren) wieder eine funktionierende Datei machen.
lg Jürgen
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Re: Datenerfassung

Beitragvon martin160257 » Di 4. Aug 2009, 13:29

Also als erstes möchte ich dem Autor ein dickes Lob aussprechen für diesen Beitrag.
Ich hatte selbst schon über ein ähnliches Projekt nachgedacht, allerdings von der Seite des Wandlers und seiner Steuerung betrachtet. Die normalen Wandler arbeiten nach dem "Prinzip" was mein Ausgang von mir fordert hole ich mir von der Versorgung. Das bedeutet aber ein leerer Akku beschaltet mit der Ladeendspannung zieht einen Strom der über den Wandler den Generator überfordert. Also muss eine Begrenzung her!!!!! Diese muss sich nach der aktuellen Windgeschwindigkeit regeln und der daraus resultierenden Generator-Leistung. Es gäbe da zwei Ansätze, erstens die Ausgangsspannung des Wandlers zu regeln nach dem Prinzip je höher die Spannung am Akku ist je größer wird auch der Strom und wenn der zu hoch geht wird die Spannung zurückgeregelt bis die Leistung passt, zweitens mann fährt stromgeregelt mit offener Spannung. Für beide Möglichkeiten wird ein Referenzwehrt benötigt der die mögliche Leistung vorgibt, also muss ein Windgeschwindigkeitsmesser her wie hier auch geplant ist. Nur die Berechnung daraus eine Leistungsvorgabe zu machen stelle ich mir nicht einfach vor. Und dann aus der Leistungsvorgabe eine Regelung des Wandlers hinzubekommen erfordert sicherlich einen getrennten Mikrocontroler. Von Böhenschutz Wind- Repeller- Generator- und Wandler-Kennlinien die alle mit einfließen will ich garnicht erst anfangen.
Ich würde Dir ger bei der Arbeit mit Rat und Tat behilflich sein, wenn Dein Projekt so weit gehen sollte, aber uns trennen ca. 950km, ich komme aus dem Sauerland.
martin160257
 
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