Bau eines C-Rotor Windrades

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Re: Bau eines C-Rotor Windrades

Beitragvon Oldman » Mo 1. Nov 2021, 11:11

Hallo Herbert,

vielen Dank für die Bilder.
Zu Deinen Fragen :

a / b /c ) : Wenn der obere Teil ( als C-Rotor ) so groß dimensioniert wird, dass er genauso wie der untere Teil
es schafft den Anlauf / Rast-Widerstand zu überwinden ist mit jeder Umdrehung des oberen Teils und jeder Umdrehung des unteren Teils ( eben entgegengesetzt ) die
Spannung verdoppelt, da die Permanentmagneten dann 2 X an den Spulen vorneilaufen. Also der gleiche Effekt als wenn sich nur der obere Teil mit doppelter
Geschwindigkeit dreht und der untere Teil fest bleibt ( Fahrraddynamo ).
Aber wie Du schon sagtest: bei dem Windradtest von Deinen Bildern ist der untere Teil nicht mitgelaufen, da anscheinend der Anlauf durch die Abführung des Stromes
zu stark gebremst wurde.

Wohne im Osten von Hamburg ( daher oft windschwaches Gebiet ).

Also müssen die C-Rotoren so groß dimensioniert werden, dass sowohl der obere, als auch der untere Teil anläuft.
Wenn möglich die Umdrehungszahl oben genauso groß ist wie die entgegengesetzte Umdrehungszahl des unteren Teils.
Dann haben wir die doppelte Spannung.
Dies sollte mit einem 3 Flügler ohne weiteres möglich sein ( werde mir dafür noch einmal den Bericht von Bernd zu seinen Versuchen
mit dem Directdrive-Motor anschauen. Da hat er bestimmt einige Daten, die sich verwerten lassen ).

d) : LG-Directdrive Waschmaschinenmotor ( so wie der von Bernd ), Masten, Abspannung etc. ist alles da. Zukaufen müsste ich nur die entsprechenden Lager und das Material für die C-Rotoren.
Stromabnehmer gibt es auch als 3-phasigen Teller ( so wie auf meinem Bild das grüne Teil ) oder als Drehteil in den verschiedensten Größen :
https://de.aliexpress.com/item/32858221656.html
Und die Schleifteile von "Ali" haben einen sehr kleinen Widerstand, so dass es mich wirklich wundert, warum das untere Teil der Bastler aus Deinen Bildern nicht
anlaufen wollte ( wahrscheinlich hatten sie vergessen die Transportsicherung herauszunehmen, ha ha ha ). Ansonsten hätten sie den Vergleichstest bestimmt gewonnen.

Der schwierigste Teil für mich : es soll auch noch hübsch anzuschauen sein, da ich es ansonsten gleich wieder abbauen kann ( kritischer Blick der Gemahlin ).

Gruß aus Hamburg
Bernd
Oldman
 
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Re: Bau eines C-Rotor Windrades

Beitragvon Ekofun » Mo 1. Nov 2021, 11:53

Guten Tag Oldman,

wünsche Ihnen gutes gelingen!


Sie haben bestimmt gute Werkstat wenn Sie so komplizierte Windanlagen bauen können.Ich habe bescheidene Möglichkeiten,so mache normale Windräder nur zu testen und Genis.Hier ist Windschwachgebit.
Bin gespant auf weitere Berichte!

Grüße

Elofun
Ekofun
 
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