eine wirklich interessante Arbeit habt Ihr da am Laufen - mit einem lobenswerten Ansatz, aus bezahlbaren Materialien auch für technisch versierte Selbstbauer ein ansprechendes (leistungsfähiges) System zu entwickeln.
Die Zusammenfassung von Bernd eingangs habe ich gründlich durchgearbeitet

Wieviel Messreihen (Umläufe) liegen denn der statischen Drehmomentmessung zugrunde?
Könnt Ihr mir eine Tabelle zum Zusammenhang zwischen verschiedenenWindgeschwindigkeiten und jeweiliger Umlaufgeschwindigkeit (Umdrehungszahl) angeben, bitte?
Bei welcher Windgeschwindigkeit wurde gemessen?
Hintergrund für meine Fragen ist folgender:
Bei bewegten Profilen ändert sich wegen der Eigenbewegung des Rotors der Anströmwinkel der Luft: zum Richtungsvektor der Windgeschwindigkeit addiert sich der für den "Gegenwind". Der Winkel wandert also mit höherer Drehzahl bei gleicher Windgeschwindigkeit immer weiter Richtung Vorderkante, bei höherer Windgeschwindigkeit und gleicher (niedriger) Drehzahl immer weiter auf die Windrichtung zu; bei Stillstand erreichen wir den gemessenen statischen Zustand.
Ähnliche Effekte ergeben sich beim Segeln aus der Eigenbewegung des Schiffs.
Excel habe ich nun bereits so weit gequält, dass ich beliebige Windgeschwindigkeiten und Drehzahlen eingeben kann, und dann für den umlauf 10°-weise die Anströmrichtung ausgegeben wird.
Gerne würde ich nun versuchen, mit Hilfe der Anströmwinkel relativ zum Profil dynamische Drehmomentkurven aus Eurer statischen abzuleiten.
Bin gespannt, ob sich irgendwelche Erkenntnisse ergeben, die sich hier be-/verwerten lassen.
Allerdings brauche ich eben dazu bitte eine Antwort vor allem auf die zweite und dritte obere Anfrage. Ist das machbar

Noch etwas:
Für wie zutreffend haltet Ihr die statische Drehmoment-Messung?
Ich finde bereits das getane außerordentlich, doch ich fantasiere mal:
Eine annäherd laminare Strömung erzugt Eure Wand nur, wenn Sie mit einem "Kanal", also Wänden umgeben wird. Wenn das nicht vollständig möglich ist, sollte eine solche Ummantelung bis wenigstens auf Höhe des Rotors reichen. Für wirklich vergleichbare Werte von Gradstellung zu Gradstellung müsste man dann wohl zusätzlich so messen, dass die angeblasene Profileinheit sich möglichst mittig immer im selben Punkt befindet - also die Aufhängung im Kreis drum herum positionieren, und das Profil "auf der Stelle" drehen.
Gruß,
Rundling