Hallo Bernd!
Lass uns Deine Idee mit der Wollknaeuel-Wicklung einmal weiterspinnen: Das mit der Lagerung siehst Du am UR - Fahrraddynamo eigentlich schon geloest, wo die Lagerung einseitig oben im Gehaeusehals ueber dem Magneten als doppeltes Lager mit gegeneinandergestellten Lagerkonussen sitzt.
Ich meine jetzt die flaschenfoermigen "Reifenquaeler" von frueher
Schwierig ist vielleicht eine genaue Abstandhaltung beim Wickeln, Fixieren und Zusammenbau. Wahrscheinlich liesse sich so ein Ding mit Knaeul drumherum nie wieder demontieren. Ich dachte ja auch eher an eine U- foermige Wicklung wo man den Magneten noch aus dem Kupferpaket herausziehen kann und wo der Einbau nicht so krass schwierig ist.
Andererseits, wenn es denn ein fast (bis auf eine winzige Oeffnung fuer die Drehachse) geschlossenes Knaeuel sein muss (fuer maximale Leistung etwa), dann stellt sich irgendwann auch die Frage nach einer Kugelform fuer den Magneten, was fuer ein einzelnes Experimentierexemplar ja eigentlich auch kein Problem sein duerfte, wenn nur alle Quellen angezapft werden. Ich denke da nicht nur an Internetrecherche sondern auch an physikalische Institute, bei denen man wegen eines Experiments vielleicht um Schuetzenhilfe bitten koennte (Fraunhofer oder Institute fuer Theorie der Mechanik usw.)
Andre´s Einwand

der minimalen Spannung, die durch nur zwei Pole erreicht werden kann, gibt es da nicht eine Loesung durch Mehrphasenwicklung?
Seid nicht boese, wenn ich dumme Fragen stelle, manchmal sind Experten nicht mehr in der Lage, kindlich naiv nach allen Seiten offen zu denken und uebersehen dabei auch schon mal was!
Uebrigens habe ich einmal aus einem japanischen Auto einen total flachen, scheibenfoermigen Lueftermotor herausgeholt und aufgemacht. Dort war eine Wicklung, die innerhalb und auf einer Scheibe auch auf einer Seite des Magnetrings arrangiert war. Leider weiss ich die Automarke nicht, ich habe aber hier in meinem Geruempel irgendwo zwei dieser komischen Motoren. Vorweg - es sind Motoren mit Kohlebuerste. Drehzahl leider auch recht hoch! Bei Bedarf kann ich diese aber verschicken oder wenigstens die Typenbezeichnung entziffern.
Ja und dann faellt mir gerade ein, dass es riesige Lautsprechermagnete gibt, wohl auch mit Neodymringmagneten, die gegebenenfalls als preisguenstiges
Bastelmaterial sogar vom Schrott recykliert werden koennten. In einen solchen Ring eine Drehachse wie beim "antiken" Fahrraddynamo hineinzubasteln duerfte eher kein Problem sein.
Gruss, Carl