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Mein C-Rotor Testmodell

BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2011, 15:52
von ERZWIN
Ein Hallo an Alle,
Nachdem sich mein Standort für Darrieus als ungeeignet herausgestellt hat, habe ich folgenden C-Rotor gebaut.
Daten: Durchm. Drehachse Rotorlaufbahn 40 cm-Drehachse Aussenkante Vorflügel 44 cm, Flügellänge 30cm, Leitflächentiefe 8,5 cm, Gesamtflügeltiefe 11 cm,
Vorflügelbreite-Tiefe 4 cm, Eintauchtiefe 0,5 cm.
Bei den Versuchen auf dem Balkon wurden 391 U/ min mittels Fahrradcomp. gemessen. Dies entspricht der Windstärke einer " Frischen Brise " mit 30 km/h ( siehe
meine Berechnungstabelle C-Rotor vom 23.Okt.2009 C-Rotor 1.xls)
Die Vorflügel wurden auf einer gehobelten, geschliffenen Holzschablone gebogen, die Leitfläche in Längsrichtung gewalzt.( Wie zu Mutters Zeiten die Wäsche in
der Mangel, nur durchgeschoben). Da kein geeignetes Rundholz da war, habe ich ein übriges Kantholz vom Hausbau gedrechselt. Furchtbar ! Fichte taugt nur nass
zum Reifendrehen, trocken taugts nicht zum drechseln. Aber geklappt hats trotzdem ( Wie sagte ein Freund von mir immer, wenn eine Arbeit fertig war:
Gut passen tuts schlecht, aber schlecht passen tuts gut ).
Alles andere ergibt sich aus den Bildern.
Viel Spass beim Betrachten
Gruß Wilfried

Re: Mein C-Rotor Testmodell

BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2011, 16:01
von Bernd
Das ist ja mal ne geile Konstruktion. :)
Auf so eine Idee wäre ich nie gekommen.
Du hast dann das Blech einfach ein paar mal "durchgemangelt" ?

Vielleicht hast du auch noch Bilder vom fertigen Rotor. ?

Grüsse

Bernd

Re: Mein C-Rotor Testmodell

BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2011, 16:06
von ERZWIN
@ Bernd, versuche noch mehr Bilder zu senden, aber irgendwas will im Moment nicht, bleibe dran.

Re: Mein C-Rotor Testmodell

BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2011, 16:09
von ERZWIN
Und noch eins

Re: Mein C-Rotor Testmodell

BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2011, 16:16
von ERZWIN
Noch ein Versuch Gruß Wilfried

Re: Mein C-Rotor Testmodell

BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2011, 16:17
von Bernd
Schöne Aufnahmen, danke Wilfried.
Ja der C-Rotor ist das genaue Gegenteil vom Darrieus was das Anlaufverhalten anbetrifft.
Mit deiner Lagerung dürfte er sich beim kleinsten Lüftchen drehen ?
Sehen sehr schön aus deine Flügel.
Raffiniert finde ich deine Idee den Schlitz im Holz nicht bis an das Ende zu führen sondern ihn nur
zwischen den beiden Bohrlöchern verlaufen zu lassen.
Hast du das Alu noch irgendwie im Holz angeklebt ?
Die roten und schwarzen Bänder haben aber nur eine optische Bedeutung, oder ?

Grüsse

Bernd

Re: Mein C-Rotor Testmodell

BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2011, 16:42
von ERZWIN
Tja, Bernd, die " Mangel " wird in den Schraubstock eingespannt und dann gehts los. Zuerst sind die Walzen noch auseinander, durch Langlöcher seitlich kann 1 Walze zusammengeschoben werden. Beim kurzen Flügel gehts noch mit Durchschieben, beim langen zieht jemand auf der anderen Seite mit.( Oder Kurbel anbringen )
Wenn man an der dünnen Seite des Flacheisens rechts und links ein Winkeleisen zum Einzug anschweisst, ist das auch als Führung und Auflage für einen Flügel geeignet.
War mit dem Ergebnis zufrieden. Eine Rundbiegemaschine für wenige Flügel rendiert sich wirklich nicht. So kam ich auf " Meine" Lösung.
Gruß Wilfried

Re: Mein C-Rotor Testmodell

BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2011, 18:11
von ERZWIN
Hallo,
Rotes und Schwarzes Band waren Anfangs zum Mitzählen, nach Anbringung Fahrradcomp. überflüssig.
Die Leitflächen musst du dir als Rechteck vorstellen 30 cm x 8,5 cm. An allen 4 Ecken ist dann ein Quadrat von ca. 6 mm x 6 mm ausgeschnitten ( Stärke des Sperrholzes = 6 mm.
So ist die Kappe dann auf den Flügel aufgeschoben worden und hält damit ersteinmal. Zusätzlich ist die Kappe ( Von innen zum Aussendurchm. durchgebohrt und ein
Nagel eingeführt. Dadurch ist die Rechtwinkligkeit gegeben und z.B. die untere Kappe kann nicht herunterfallen.
Durch die Bohrlöcher in den Kappen habe ich diese nach dem Grobzuschnitt mit einer Gewindestange verbunden und alle gleichzeitig an der Schleifscheibe bearbeitet.
Danach dienten die Bohrlöcher dazu, mit der Stichsäge den Schlitz mit der Wölbung zu Sägen. Die Kappen hatte ich zuallererst auf einer ca. 45 cm x 45 cm grossen
Platte aufgezeichnet. Damit habe ichs mir für die Bearbeitung einfacher gemacht
Steckt doch so einiges an Technik in so einem Flügel, wenn ichs mir richtig bedenke und das alles niederschreibe. Hole dies jetzt nach, nachdem alles gebaut ist.
Die Bilder sagen ja teilweise, wie alt das Projekt schon ist.
Gruß Wilfried