an einer Tragarmkonstruktion befestigt, die ein Schwenken der Flügel zur Tangentialen ermöglicht.
Diese Tragarmkonstruktion war eigentlich für den Test eines Lenz Rotors gebaut, so das sich bei
Montage der C-Rotorflügel, je nach Anstellwinkel, nur noch ein Durchmesser von ca. 42cm ergab
anstatt der sonst üblichen 50cm bei meinen Tests.
Nichts desto trotz habe ich bei diesem etwas schmaleren Rotor den Effekt eines Anstellens der Rotorblätter
ausprobiert. Anstellen bedeutet dabei das die Rotorblattlinie, die normalerweise auf der Kreisbahn des
Rotorumfangs liegt, so verstellt wird das entweder die "Nase" des Profils näher zur Mitte des Rotors zeigt
oder aber das Heck des Blattes mehr nach Innen zeigt.
Getestet wurde ein C-Rotorblatt mit gebogener Leitfläche das dem Rotorumfang folgt.


Meine gemachten Erfahrungen waren die, das ein Schwenken der Profilnase nach aussen und Heck des Blattes
nach innen keinen positiven Effekt zeigte, im Gegenteil die Leistung ging bei grösseren Winkel oberhalb
ca. 5 Grad messbar zurück. Das gleiche gilt für die Leerlaufdrehzahl.
Ein Anstellen im umgekehrten Sinn, also Profilnase Richtung Rotorinneres, brachte im Bereich zwischen ca.
0 bis knapp 10 Grad keine merklichen Leistungsunterschiede zur rein tangentialen Montage.
Die Leerlaufdrehzahl stieg unbelastet ganz leicht um ca. 3-4 % was aber auch dem durch das Schwenken
sinkenden Rotorumfang geschuldet sein kann.
Die gemessenen Drehmomentwertunterschiede waren so gering das man sie in Richtung Messungenauigkeiten
schieben kann.
Oberhalb 10 Grad sinkt die Leistung dann irgendwann merklich ab.
Grüsse
Bernd