Wenn ich eine bestimmte Leistung mit den unteren 20% (bis 4m/sec) erreichen will, muss ich die Rotorfläche verfünffachen
Wenn du so rechnest, dann macht ein "normales" Windrad das geringe Windgeschwindigkeiten
nutzen kann natürlich nie Sinn.

Mir ging es mehr um die eventuelle zusätzliche Nutzung hoher Windgeschwindigkeiten, die das ganze erheblich verteuert.
Diese Böen werden dir soviel Saft in deine Akkus pumpen, wie mehrere Tage mit 3 bis 4m/sec.
Statt mit 10 - 20 Watt lädt der Generator mit 300 - 800 Watt.
Das bezweifelt ja keiner und ist auch logisch. Aber du brauchst dann auch Akkus die diese Leistungen
kurzfristig aufnehmen und für einen längeren Zeitraum bereitstellen können.
Die meisten Windradnutzer brauchen mehr oder minder ständig Leistung, wenn auch nicht Spitzenwerte.
Das man vielleicht alle 2 Wochen mal Leistung, dann aber viel haben kann, nutzt den wenigsten etwas.
Es ist auch deprimierend wenn das Windrad die meiste Zeit ungenutzt auf den nächsten Starkwind wartet.
Eine gute Alternative um relativ häufig an hohe Leistungen zu kommen ist daher den Rotor kräftig
über zu dimensionieren und bei höheren Windgeschwindigkeiten den Überfluss ungenutzt zu lassen.
Unser User Menelaos ist ein Vertreter dieser Philosophie. Ich finde diese Vorgehensweise auch sehr gut
zumal sie die Kosten für ein Speichermedium drastisch reduziert und auch im täglichen Betrieb rein subjektiv
viel Freude bereitet weil das Windrad sehr häufig Energie erzeugt was oft gut zum Nutzungsschema passt.
Es kommt aber immer auf die Ansprüche und geplante Nutzung an. Wer Energie nur alle paar Tage oder
Wochen benötigt kann sich auf die Nutzung der dann auftretenden Windgeschwindigketien beschränken
und dann auch ein deutlich kleineres Windrad einsetzen.
In der Praxis erscheint mir diese Art Nutzung das aber eher theoretischer Natur.
Grüsse
Bernd