Mein erstes Windrad

Re: Mein erstes Windrad

Beitragvon Wolle » Mo 25. Apr 2011, 11:39

Hallo,

@ Bernd & Andreas: Danke für die Antworten:

hab mir nochmal gedanken zum kurz geschlossenen Generator gemacht, als letzte Möglichkeit für eine elekt. Sturmsicherung.
Wenn man den Generator noch vor dem Gleichrichter kurz schließt, berechnet sich doch die Wirkleistung:

P= U x I x cos phi

Die gesamte Leistung fällt ja über die Spulen im Generator + Leitung ab. (Ohmsche + induktive Last)

Wenn man die externe Spule so wählt, das eine cos phi = 0 wird (z.B. 90° Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung)
, würde ja laut der Formel keine (Wirk-)Leistung umgesetzt....
Ich weiß auch das die Blindleistung eine Erwärumung der Leitungen bewirkt aber ist diese eventuell geringer?

edit: Aber vllt. ist der Gedanke auch totaler Müll von mir, denn: Scheinleistung = Blindleistung + Wirkleistung

Würde das Funktionieren?

Schnelle Skizze:

Not-Aus.jpg
Not-Aus.jpg (20.88 KiB) 3731-mal betrachtet


Da fällt mit auf, da Strom und Spannung ja eh nicht 100-tig Phasengleich liegen, könnte man das mit einem Ko (Parallelkompensation) wieder herstellen
--> Wirkleistungssteierung? Bei Motoren wird ja der cos phi immer kleiner als 1 gewählt um unerwünschte Resinanz-Effekte zu vermeiden...

MfG
Wolle
 
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Re: Mein erstes Windrad

Beitragvon andreas » Mo 25. Apr 2011, 21:13

Hallo Wolle,

derartige Betrachtungen kannst Du Dir wohl schenken. Die maximale passive elektrische Bremsung eines Generators ist der direkte Kurzschluss aller seiner Phasen vor dem Gleichrichter. Alle speziellen Wechselspannungs-Spielereien sind immer frequenzabhängig - und an einer festen Frequenz ermangelt es dem Windgenerator in jedem Fall.

MfG. Andreas
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