Hallo Leute,
dies ist der erste Diskussionsbeitrag in der neuen Rubrik "Grundlagen".
Ich stelle mir vor das sich in diesem neuen Bereich unseres Forums offene Diskussionen ergeben deren Erkenntnisse
ich dann zusammen fasse und in einem Beitrag ohne Schreibrechte, nur zum nachlesen, für jedermann möglichst
verständlich formuliert und bebildert ablege.
Als erstes möchte ich eine Diskussion ins Leben rufen die sich mit dem Thema elektromagnetische Induktion befasst.
Die Induktion ist der wichtigste Vorgang innerhalb eines Selbstbaugenerators den es zu berechnen gilt.
Anscheinend ist es für viele gar nicht so einfach wie es scheint dafür den passenden Rechenweg zu finden. Das zeigen mir
bestimmte Behauptungen hier im Forum immer wieder. Vielleicht können wir gemeinsam etwas Licht ins Dunkel bringen.
Nach meinen Wissenstand gibt es zwei Arten per Einwirkung eines Magnetfeldes einen Potentialunterschied, also eine
Spannung in einem Kupferdraht zu erzeugen.
Die weitaus bekannste Art der Induktion ist wohl die das Magnetfeld das in einem Spulenkern vorherrscht zu verändern, es
städnig wechseln zu lassen. Durch das wechselnde Magnetfeld, besser den wechselnden magnetischer Fluss, wird eine Spannung
in die Spulewindungen hinein induziert.
Eine weitere, viel unbekanntere Induktionsform, ist die den magnetischen Fluss direkt auf den Leiter, also in unserem Fall den
Kupferdraht, einwirken zu lassen. Bei dieser Induktionsform ist es nichtmal nötig das der Leiter in Spulenform vorliegt.
Auch in einen geraden Draht kann man auf diese Weise eine Spannung induzieren.
Die "Urform" der Induktionsformel besagt : Induktion = Magnetfeldveränderung pro Zeitveränderung oder anders ausgedrückt
wie stark ändert sich das Magnetfeld in welcher Zeit.
Vielleicht können wir hier zunächst mal auflisten welche Formeln zu Berechnung der Induktion bei Generatoren derzeit
in Benutzung sind.
Grüsse
Bernd