Hallo
Welche Nuten zu welcher Spule gehören hängt im wesendlichen von der Pohlzahl und der Anzahl der Nuten ab.
Im Bild von Ekofun sind 28 Lamellen und 14 Nuten.
Der "Wickelschritt" ist Nut 1 nach Nut 4 ! wenn ich dann die 14 Nuten auf 3 umwickelte Stege aufteile, kommt da 4,66 raus.
Da handelt es sich dabei um eine 4 Polige Maschine.
Wie Ihr alle wisst, kann man nach dem Tranformator- oder Magnetfeldschneide-Prinzip, die Stannungserzeugung berechnen.
So ist das auch hierbei der Fall.
Dazu müssen die Schenkel der jeweiligen Spule in unterschiedlichen Magnetfeldern sein.
Darum sind sie so weit auseinander.
Am besten teilt man die Anzahl der Nuten erst mal durch die Polzahl, das wären bei Manfred 15 Nuten durch 2 Pole.
Das geht natürlich nicht, also geht man erst mal auf 7, das sind dann aber eigendlich nicht die Nutenzahl, sondern die zu umwickelnden Stege.
Da wird der Wickelkopf mit den langen Übergängen sehr dick.
Da wird dann der "Wickelschritt" verkürzt und nur um 6 Stege gewickelt .
Das kann man sich erlauben da zwischen den beiden Magnetpolen ein grösserer Abstand ist.
Die beiden Spulenschenkel tauchen dann zwar nicht gleichzeitig in das Magnetfeld ein, aber insgesammt sind die Verluste an Spannung geringer als der Vorteil der kürzeren Übergänge.
So werden überall mal Kompromisse gemacht.
So werden beim 15 Nuter mit 2 Polen die Spulen um 6 Stege gewickelt, Nut 1 und 7.
Wo nun die Lamelle 1 hingehört liegt wieder an der Lage der Bürstenhalter, zu den Magneten.
Beziehungsweise Lamelle 1 UND 2, dazu dann wieder ob 2 Lamellen zusammengehören

ferlötet sind.
Die normal ja getrennten Lamellen werden von der Bürste, beim Übergang zur nächsten ja ganz kurz kurzgeschlossen.
Und da soll möglichst "keine" Spannung zwischen sein.
Das sind die Quer zu den Magneten stehenden Spulen, also zb Schenkel links kurz VOR dem Magnetpol, und der Schenkel rechts, schon grade wieder aus dem Magnetfeld heraus.
Dann ist die Spannung dieser Spule fast null.
Die beiden Anschlüsse sind dann an Lamelle 1 und 2 ? 3 , die beide von der Bürste bedeckt werden.
Das ist auch die Neutralstellung für rechts UND links Lauf.
Das muß am vorhandenen Material nachgesehen werden.
Die direkte Zuleitung von der Lamelle zur Nut bringt auch oft Probleme, da sie frei duch die Luft (Freileitung) geht, und nicht an der Welle anliegt.
Sie kann dadurch am Kolektor abgerissen werden beim weiter wickeln, oder stört doch erheblich die Lage der nächsten Spulen.
Um das zu umgehen, wird dann der Draht von der Kolektorlamelle einfach einmal um die Welle gefürt, und dann erst in die Nut, und hinterher auch wieder so zurück zur nächsten Lamelle gefürt.
Das sind so Tricks, die zwar den Draht verlängern, aber das Wickler-Leben erleichtern.
Das natürlich nur wenn mit einem Draht "endlos " gewickelt wird.
Wenn Manfred die Anschlüsse am Kolektor so läst wie sie sind (immer 2 zusammen), ist das dann wie einer mit 15 Lamellen zu behandeln, was die Wickelei vereinfacht, also an den Lötstellen anschließt die auf der isolierten Welle zu sehen sind.
Gruß Aloys.