
Ein Problem hat man immer bei nur einer Magnetscheibe, der Fluss nimmt kontinuierlich mit
wachsenden Abstand zum Magneten ab, weshalb das Messen etwas schwieriger wird denn eine
dicke Spule erzeugt trotz gleicher Windungsanzahl weniger Spannung als eine flache/dünne.
Es würde aber zum selben Ergebnis führen. Die Erklärung, d.h. der zugrundeliegende Effekt wäre aber ein anderer.
Ok, das bedeutet dann entweder Anwendung der Lorentzformel ODER der "normalen" Spulenformel, wobei da
auch noch zu klären wäre welche korrekt ist. Ich habe schon einige parat.

Die Frage, die es noch zu klären gilt ist, wie die Spulen auszusehen haben.
1.) Spulenschenkel überdecken Magnetpole (U_ind = l * v * B)
2.) Spulenlöcher stehen in einer Flucht mit den Magneten (U_ind = dPhi/dt)
Stimmt nach der "Spulenformel" wäre eine korrekte Überdeckung der Spulenschenkel unwichtig.
Nach der Lorentzformel ist hingegen das Spulenloch und dessen Überdeckung durch den Magneten unwichtig.
Ich glaube aber das hier beides voneinander abhängt.
Wird das Spulenloch schmaler als der Magnet dann überschneidet ein und derselbe Magnet gleichzeitig
beide Spulenschenkel, zumindest teilweise wodruch die Effektivität sinkt.
Wir das Spulenloch deutlich breiter als der Magnet dann entstehen Lücken zwischen den Amplituden.
Au?erdem gilt dann für die Berechnung nach der Spulenformel nur die Fläche des Magneten, nicht die
Fläche des grösseren Spulenloches.
Grüsse
Bernd