So sehe ich das auch. Ob sich die Spulen überlappen wie bei deinem im Bau befindlichen Generator
oder ob es einzelne nebeneinander liegende Spulen sind ist für die Berechnung der Induktion egal.
Grüsse
Bernd
Ekofun hat geschrieben:Zweite Behauptung: Die in eine Spule induzierte Spanung ist umso höher,je größer der Windungszahl,je größer die Flußänderung und je kürzer Zeit ist,in der diese Flußänderung erfolgt.
Änderung des magnetischen Flusses bezeichnet man mit ∆Φ,die Zeit indem das geschiet mit ∆t.
Formel: Ui = -N*∆Φ/∆tUi --Induzierte Spanung
N --Windungszahl
∆Φ-Änderung des magn.Flusses
∆t--Zeit in den diese Änderung geschiet
wenn ein Nordpol die Spulenfläche betritt und gleichzeitig ein Südpol diese verlässt, denn dann würde sich keine Magnetfeldänderung ergeben.
Jetzt weiß ich auch woher der Faktor 2 kommt:
Das Magnetfeld wird ja wenn der Magnet an der Spule vorbeikommt EIN und AUS geschaltet. Gibt also 2 x delta Phi .
Formel 1 setzt "eigentlich" ein homogenes Magnetfeld voraus, in dem ein Leiter mit der Geschwindigkeit v bewegt wird.
Wenn man also alle Magnete in dem Scheibengenerator id die gleiche Magnetfeldrichtung ausrichtet und dann eine Spule durchschickt, deren Leiter alle von innen
nach außen gehen und "irgendwie" außerhalb des Magnetfeldes zurück. Das ist praktisch leider nicht zu realisieren, aber es kann/soll verdeutlichen unter
welchen Annahmen diese Formel exakt stimmt. Man behilft sich also dadurch....
Der magnetische Fluss ist B * A * cos phi mit:
B: Magnetfeld
A: Fläche der Spule
phi: Winkel der Flächennormalen zum Magnetfeld (in der Regel 0°, da oder wenn die Magnetfeldlinien senkrecht durch die Fläche treffen)
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