Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » So 31. Dez 2017, 18:25

Guten Abend Bernd,

bei diesem Rotor(neue) der jetzt in Betrieb ist und gute Ergebnisse bringt,hat Udo am Anfang schlechte Anlaufergebnisse gehabt.Dann hat er Flügeltiefe(Breite) vergrößert und danach leuft er bei ca 2m/s Wind an,so aus Erinerung.

Sicher,bei Vertikalen Rotoren ist Situazion ganz anderes als beim Horisontalen,hasst recht,denke das bei Udo ein Flügel voll im Wind ist die anderen nicht.So denke das Flügeltiefe ein wichtiger Parameter ist.
Nach Deine Erklehrung,bei horisontalen Rotor sind alle Flügel im Wind und Drehmoment ist größer,beim Udo ist das nicht der Fall.So denke das die Flügeltiefe größer sein sollte wenn der Rotor beim 3m/s Wind anlaufen soll.Drehmoment soll stark genug sein um alle Wiederstände(Lager,Generatorwiederstan) zu besiegen.

Da ich solche Formeln nicht habe ,habe vom Crome das übernommen und ca noch 10% dazu gegeben,eben weill bei Udo nur ein Flügel fast voll angepustet wird.Sein Rotor leuft sehr gut nach vergrößerung der Flügeltiefe.
Eine andere Weg weiss nicht,jedenfals war das nicht verkert,Udo ist zufrieden.

Habe noch eine dicke Buch über Windräder aber nirgends steht Formeln um Flügeltifen zu rechnen.Crome war einzige der das gemacht hat.
Werde mich freuen wenn Du einen Weg sagst wie man bei Vertikalen Rotoren die Flügeltiefe ermitteln kann.
Ich habe mir geholfen auf diese Art.Und bei Savonius habe das gesehen,je Flügelfläche größer ist leuft er früher an,was auch logisch ist.
Hat auch Nachteil,ist er dann langsamer.

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 1. Jan 2018, 10:04

Hallo Ekofun,

Ein Frohes neues Jahr wünsche ich.
Was meinst Du denn mit den 40 % der Fläche?? oder meinst Du die Flächenabdeckung des Umlaufes?? was ja eigentlich sinvoller wäre und auch den TSR Wert beeinflust.
Denn wenn ich die Flügel nur Läger mache auf zb. auf 5m, ist der Flächenwert nicht mehr 20qm sondern 25 qm, was aber wiederum den Umfang überhaut nicht beeinflusst. Selbst wenn ich zur Flächenabdeckung den Umlauf heranziehe also 15,70m und eine Flächenabdeckung von 40 % nehmen soll wären das 6,28m die durch 3 Teile werden das aber Monsterflügel von 2,09m :shock: das kann aber nicht sein..
Ich habe jetzt 10% und der Rotor läuft schon bei unter 2m an bei 3m ist er schon dabei Leistung in den WE einzugeben. Ich glaube Du verwechselt das mit der Problem der Tiefe des Profils was ich mal hatte, es war zu dünn und ist deshalb nicht gelaufen.
Ich habe immer noch das Problem mit dem Wackeln und glaube das es keine Frequenz ist sonder wirklich eine kleine Unwucht in der Achse, habe das lange genug jetzt beobachtet.
Ich mache mit schon Gedanken über eine neue Achse und eine andere Aufhänung der Flügel so da ich das Problem auch in den Griff bekomme.
Ich wollte erst die Flügel sofort auf den Geni schrauben aber dann wird das mit dem Bremsen sehr umfangreich und Komliziert für mich.

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Famzim » Mo 1. Jan 2018, 11:41

Hallo und ein gutes windreiches Jahr Euch allen.

Ich denke, da das Profil ja am Umpfang entlang läuft, das die 40 % vom Durchmesser des Rotors gemeint ist.
Zum Beispiel bei 1 mtr sind das 40 cm die dann durch die anzahl der Blätter geteilt werden.
Bei 3 en dann 13,3 cm Blatttiefe, von der Nase bis zum Ende des blattes.
Die Luftströmung geht bei Stillstand an der Nase um diese herum, und erzeugt dort einen Sog nach vorne.
Je runder diese ist, besonders je grösser das Blatt ist, (grössere Tiefe und damit dicker), um so besser, liegt die Strömung dann über einen längeren Weg an.
Das ist dann auch der Grund, das kleine Anlagen, grössere Probleme beim Anlauf haben.
Mit zu nehmender Drehzahl wirt die Strömung schneller, liegt noch länger am Blatt an mit grösserer Sogkraft.
Am Ende der Blätter ist das Profil spitz und die Strömung reist mit Wirbelbildung ab, ohne einen Sog nach hinten zu erzeugen.

Gruß Aloys.
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Mo 1. Jan 2018, 21:31

Guten Abend Udo,

ja,damals drehte Rotor schlecht und er war zu schmal,dann hast Du diese gemacht und der ist jetzt sehr gut.War Flügeltiefe klein oder Profiel war verkehrt dachte das es an Flügeltiefe gelegen hat.Welche Flügeltiefe haben die Flügel?

Nun dann lass Flügeltiefe wie sie ist und Lenge wird 5m sein.Und welche Durchmesser er haben wird.?

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Do 4. Jan 2018, 16:00

Hallo Ekofun,
Der Durchmesser ist 5m das wären dann nach der Rechnung von Aloys 660 mm
Die jetzigen sind 500mm breit, die großen die ich mal hatte mit 5m Länge waren 600mm breit, die waren bis jetzt von der Leistung her die Besten Beste Tagesleistung waren da einmal 16KwStd an einem Tag das hat sonst kein Flügel mehr geschafft.
Muss echt mal überlegen ob ich die 660mm als Maß übernehme.

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Do 4. Jan 2018, 19:07

Guten Abend Udo,

Also alte Flügel mit 600 mm Tiefe haben beste Leistung gebracht.Höhe war 5m und D war 4m, also 20m^2Fläche.Diese damalige Flügeltiefe ist 9 % vom 20m^2 Fläche.

Neue hat 25m^2 Fläche und 9 % were dann Flügeltiefe gerechnet mit alten Tiefe(600mm).Also,9% vom 25m^2 /3 = 750mm.
Aloys sagt 0,66m als neue Flügeltiefe das ist 8% vom 25m^2 Fläche.

Was ist jetzt beste Wert für Flügeltiefe weiss nicht,bin aber sicher das Aloys oder Bernd oder Herbert mehr wissen vom vertikalen Windräder als ich.Ich bin gut in Savonius.

Grüße

Ekofun
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