GFK-Flügelprofile

Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Bernd » Sa 7. Jan 2012, 09:59

Hallo HRotorland und herzlich willkommenn hier im Forum.

Das ist ja überaus interessant was du da machst und wir würden gerne mehr erfahren.
Kannst du uns darüber berichten wie du deine Negativformen gebaut hast ?
Ebenso möchte ich gern mehr über den Aufbau der Flügel erfahren. Es scheint die hast da eine Lage Kork eingelegt ?
Erzähl doch mal bitte ein bisschen wie du das ganze baust.

Grüsse

Bernd
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon HRotorland » Sa 7. Jan 2012, 10:56

Hallo Bernd,

danke für die interesse und ich freue mich sehr über diesen Forum, weil ich es sehr nützlich und interessant finde. Ich probiere alle deine Fragen zu beantworten (ich hoffe dass meine Deutsch kenntnis ist annehmbar und verständlich).
Also der erste Sritt war dass ich ein positiver "Masterstück" gebaut habe aus Styrofoamr mit zwei sichten Glasfaser (165g/m2) undepoxidharz verstärkt und zuletzt mit zwei komponenten Farben gesprüht. Dann habe ich den Trennfläche aufberacht (das ist aus 3 mm dickes polikarbonat) und habe den ganzen Fläche mit Trennmittel angetragt. Darüber habe ich zwei Sicht Polyesther harzen (das ist die rote Zeug an den dritten Bild, es ist sehr stark und glatt) und 5-6 Sicht Glasmatte (300 g/m2) mit normalen Polyesther harz aufgetragen.. Die Bilder Sprechen besser als ich, ich habe so zwei Hälfe gemacht und schon war die negativform fertig. Es ist sehr stark (die Glasmatte hat sehr viel Harzen aufgenommen!).
Du hast gut gesehen, ich habe einen Lage Kork eingelegt. Ich habe ein bisschen mit Kork experimentiert und fand dass mit dem Kork verbundeten Glasfaser sehr massiv ist! Es passt seh gut in einen Windrad Flügel und daneben ist Kork ein natürliches Umweltfreundliches Material! Übrigens ist diesen Kork Lage 3 mm Dick. Die Eintrittskante und die Austrittskannte ist mit epoxyschaum verbunden. Das fand ich ein sehr einfachen Lösung den zwei Flügelschalen zusammen zu binden.
Übrigens ist die negativform nur 1200 mm lang, also kann ich damit nur so lange Flügel machen. Aber inzwischen dachte is, dass größeren Flügel besser wären, darum mache ich zwei Stück Flügel in diesem Negativform mit länge von 1050 mm. Danach verbunde ich die Teile zusammen, so kommt dass meine Flügel 2100 mm lang werden (heute mache ich der ersten Teil).
Wenn du weitere Fragen hast, ich beantworte es gern!
Schöne grüsse,
Roland
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kész szerszám.JPG
Negatzivform ist vertig
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első szerszámfél.JPG
Negativform erste Halbe
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gélezés.JPG
Polyesther gel auftragung
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Trennfläche aufgeklebt
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Masterstück mit Malung
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Masterstück ohne Malung
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Bernd » Sa 7. Jan 2012, 11:22

Hallo Roland, ich bin sehr froh das du den Weg in unser Forum gefunden hast.
Du schreibst ein gut verständliches Deutsch, woher hast du deine Deutschkenntnisse ?
Ich habe schon ein bisschen in deinem Blog gestöbert und ihn mir mit Google übersetzen lassen.
Es ist alles hochinteressant !!!

Du hast sehr gut beschrieben wie du vorgegangen bist beim Bau deiner Form, du bist eben ein guter Praktiker.
Alles habe ich aber noch nicht kapiert. :)

Du hast zunächst eine Positivform gebaut, quasi einen fertigen Flügel den du dann abgeformt hast.
Wie hast du die Formgebung für das Positiv hinbekommen ? Hast du die Positivform ausgefräst und dann beschichtet ?

Du schreibst du hast dann 3mm starkes Polycarbonat aufgebracht. Ich kann mir nicht vorstellen wie man ein so
dickes Material formschlüssig auf den Flügel aufbringen kann ? Unter Hitzeeinwirkung ?
EDIT: Ich glaube das bildet nur den Rand, die Trennfläche ?

Wie hast du für die Form eigentlich genau die halbe Höhe getroffen ? Ich meine Die Form muss ja genau die Hälfte
des Positiv darstellen. Ich kann mir nicht vorstellen wie man das hinbekommt.

Ich bin echt froh dich hier im Forum zu haben. Von dir können wir noch viel lernen !


Grüsse

Bernd
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Arowana » Sa 7. Jan 2012, 12:12

Hallo Roland,

Was du da gemacht hast sieht echt beeindruckend aus. Da wird man echt richtig neidisch. Wie du die Negativform hergestellt hast verstehe ich auch noch nicht aber sonst hast du alles echt super beschrieben. Wielange hast due die Flügel denn so trocknen lassen?
Freue mich schon auf weitere Berichte.

Gruß

Michael
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon HRotorland » Sa 7. Jan 2012, 16:09

Hallo Bernd und Michael,

vielen Dank für die Anregung! Ich Probiere alle Fragen zu beantworten.
Den ersten Positivform habe ich mit heissen Drat aus Styrophor ausgesnitten, nachdem mit Glasfaser epoxy uberzogen und zuletz mit Farben gesprüht. Nicht diesen Positivform habe ich mit Policarbonat übergezogen, sonder in habe eine Kante gemacht aus Polycarbonat. An menine dritte Bild (mit Name "Trennfläche aufgekläbt) kann man sehen diese Kante. Über den ganzen Flügelflache und diese Kante habe is mit Trennmittel beschichtet und danach kam die rote Polyesther harz und Glasfaser matte wie ich es geschrieben habe.

"Wie hast du für die Form eigentlich genau die halbe Höhe getroffen ? Ich meine Die Form muss ja genau die Hälfte
des Positiv darstellen. Ich kann mir nicht vorstellen wie man das hinbekommt."

Ja, das ist nicht einfach, man mus konzentrieren und ein bisschen übung kann nicht schaden bei dieser arbeit. Die Kante muss püntlich an der halfte sein oder du kannst den Positivform nicht ausnehmen!

"Wielange hast due die Flügel denn so trocknen lassen?"

Das häng davon ab, was für ein Kunstharz ich benutze. Meistens benutze ich Epoxyharz mit 2 Stunden Klebezeit. Das heisst man kann 2 Stunden lang damit arbeiten, nachdem muss du meistens 24 Stunden abwarten bis den maximalen "austrocken".

Deutsch hab ich in der Schule gelernt, ich freue mich sehr wenn ihr es gut versteht weil ich nicht zu viel geübt habe! :-)
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon HRotorland » Sa 7. Jan 2012, 16:42

Hallo Leute,

heute Nachmittag habe ich mit den ersten Flügel begonnen. Wie ich früher geschrieben habe, der Negativform ist nur 1200 mm Lang und ich möchte 2100 mm langes Flügel machen. Darum muss ich zwei Teiliges Flügel machen beide werden 1050 mm lang. Zuerst habe ich diese lange ausgemessen (siehe an ersten Bild). Danach habe ich den Negativform maskiert und mit Farben gesprüht. Jetzt warte ich eine Stunde lang, bis der Farbe trocken ist (nicht ganz, es muss ein bisschen noch klebig sein um mit der epoxydharz zusammenbinden zu könenn), und dann kann ich den Glasgewebe mit dem epoxydharz auftragen. Weitere infos und Bilder nach dem Glasfaser arbeit!

Gruß,
Roland
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festékszóró pisztolyom.JPG
Mit diesen Werkzeug sprühe ich die Farbe
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szerszám kifújva.JPG
Mit Farben gesprüht
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szerszám maszkolás festés előtt.JPG
Maskiertes Negativform
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rövidre mérés féllapát.JPG
Messen, messen, püntlich sein
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Bernd » Sa 7. Jan 2012, 17:13

Super Sache.
Der Lack wird quasi gleich mit in die Form eingebracht so das er später gleich auf dem fertigen Flügel oben drauf ist.
Habe ich das so richtig verstanden ? Vor dem Lackieren hast du die Form aber noch mit Trennmittel behandelt ?

Grüsse

Bernd
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon HRotorland » Sa 7. Jan 2012, 19:18

ja, du hast richtig verstanden. So kann epoxydharz mit der Lack chemisch verbunden, das gibt ein besseres und wiederständigeres Oberfläche und so ist es einfacher zu sprühen (die oberfläche wird immer so glatt sein, wie der negativform).
Ja, man muss die Form zuerst mit Trennmittel behandeln.
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Bernd » Sa 7. Jan 2012, 19:47

Das der Lack dann gleich so glatt ist wie die Form erspart einem natürlich eine aufwändige spätere Glanzlackierung.
Perlt der Lack nicht auf der Trennmittelschicht ab ? Ich meine laufen da nicht Tropfen zusammen so als ob man
eine fettige Oberfläche lackieren wollte ? Ist es ein spezieller Lack ?

Grüsse

Bernd
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Mark » Sa 7. Jan 2012, 19:58

Was verwendest du als Trennmittel?
Gruß
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