Darrieus unter Wasser

Re: Darrieus unter Wasser

Beitragvon klingei » Do 14. Jan 2010, 19:29

Ich würde auf die Pumpe sogar verzichten. Für das Geld was so eine Pumpe kostet, kann man lang Wasser verbrauchen :D.

Aber man müsste sich das ganze mal theoretisch überlegen. Ich hab leider überhaupt keine Ahnung davon. Aber ich vermute mal, dass die Darrieus Blätter schmäler ausfallen werden. Vielleicht benötigt man auch ein ganz anderes Profil.

Wenn ich ein wenig Unterstützung erhalte bei den Darrieusblättern würde ich mich überreden lassen, zu Hause einen Messstand aufzubauen.

Gruß Klingei
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Re: Darrieus unter Wasser

Beitragvon homatec » Do 14. Jan 2010, 19:47

Hallo,

mal zu Thema Wasser oder Luft:

Solange Ihr im nichtkompresiblen Bereich fliegt (bis ca. 0,3 Mach) verhält sich Wasser und Luft strömungstechnisch exakt gleich.
Irgendwo hatte ich das schon mal geschrieben.
Auch hier git es wieder auf dei RE Zahl zu achten, die verändert sich gravierend.

Substanz rel. dynamische Viskosität rel. Dichte rel. Dichte/Viskosität
Wasser 1 1 1
Luft 0,02 0,0013 0,0013/0,02 = 0,065 ≈ 1/15

Auch werdet Ihr mit viel kleineren Strömungsgeschwindigkeiten arbeiten müssen Fleißgewässer mit 2 m/s sind schon schnell.

Grüße

Rainer
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Re: Darrieus unter Wasser

Beitragvon klingei » Do 14. Jan 2010, 19:56

Hallo Reiner

Also ich bin ein totaler Leihe was die Strömungstechnik betrifft.
Aber hab ich das richtig verstanden, dass es im Prinzip egal ist, ob es sich um eine Flüssigkeit oder ein Gas handelt?
Es sind lediglich die Werte für die Dichte und Viskosität..... anders.

Und mann muss den Darrieus für niedrige Fließgeschwindigkeiten optimieren.
Wie schnell schätzt ihr eigentlich die Fließgeschwindigkeit eines Flusses? Die Werte variieren natürlich stark, aber was kann man da als Richtwert für eine Rechnung annehmen?
Ich persönlich würde von ungefähr 1 - 1,5 m/s ausgehen.

Gruß Klingei
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Re: Darrieus unter Wasser

Beitragvon finn » Do 14. Jan 2010, 20:15

Flo, du hast ne feuerwehrpumpe? ^^
Naja, wenn man noch ne "kleine" pumpe rumstehen hat, kann man die doch einfach nutzen...
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Re: Darrieus unter Wasser

Beitragvon Flo Celle » Do 14. Jan 2010, 20:45

@ klingei

also 1-1,5m/s ist schon mächtig schnell das hast du sehr selten in einem fluß er in abschnitten in einem bach aber da hast du wieder nicht die tiefe leider also da ist es nicht so einfach sotewas zu machen mann muß mit viel wenieger außgehen im durchschnitt leigd die geschwindigkeit bei guten ständen bei ungefähr 0,5m/s oder weniger nur vereinzelnt oder abschnitzweise hör !

@fin

Jo so ne "kleine" pumpe muß man einfach haben damit das wettrüßten im garten bewässerungs kampf mal eine grenze hat also qwasie die einschüchterungs tacktick ;) :lol: :lol:

habe die mal günstig geschoßen und sie wahr als bootsantrieb gedacht aber leider habe ich für dieses projeckt keine richtige zeit gefunden und habe mein intresse auf ganz andre bereich gelegt aber der wasser strömungs kanal wird auf jeden fall noch gebaut habe ja schon viel erfahrung mit dem bau von meinem windkanal bekommen so das es da bestimmt nochein bißchen schneller und kompackter geht !

gruß flo
Ich habe ein PROBLEM RECHTSCHREIBUNG ! also Keine Kommentare ich Seh meine Fehler zwar meistens nicht aber ich weiß das ich welche habe also wer welche findet darf sie behalten und DAS WERDEN LEIDER EINE MENGE SEIN !! :-(
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Re: Darrieus unter Wasser

Beitragvon homatec » Do 14. Jan 2010, 21:07

Hallo,

ja der Fluiddynamik ist es egal ob Flüssigkeit oder Gas.

Allerdings nur für den Bereich ohne Verdichtung.
Für unser Luft gilt das bis ca. 100 m/s.

Grüße
Rainer
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Re: Darrieus unter Wasser

Beitragvon Bernd » Do 14. Jan 2010, 22:04

Interessant zu wissen, ich hätte jetzt gedacht das sich das früher bemerkbar machen würde.

Grüsse

Bernd
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Re: Darrieus unter Wasser

Beitragvon klingei » Do 14. Jan 2010, 22:05

Kann es sein das deine 0,5 m/s für sehr große Flüsse in eher flachem Gelände wie in Deutschland zutreffen?
Ich bin aus Salzburg und da fließt die Salzach. Da gibts ganz ordentliche Stromschnellen.
In der Stadt Salzburg haben sie sogar ein Sollstufe gebaut. Nur damit der Fluss nicht all zu schnell fließt und somit nicht zu viel Material abträgt, oder sich all zu sehr vertieft. Wie auch immer. Aus meiner Sicht total idiotisch. Hätten sie doch ein Kraftwerk gebaut, das würde wenigstens Energie liefern.
Jedenfalls hab ich schon oft über die Fließgeschwindigkeit gerätselt. Ich hab versucht die Geschwindigkeit zu ermitteln, rein durch Augenmaß, indem ein Stück Holz vorbeitrieb.
Ich hätte die Geschwindigkeit auf ca 1 m/s eingeschätzt. Wie gesagt Augenmaß.

Dass es egal ist, ob es sich um eine Flüssigkeit oder ein Gas handelt finde ich faszinierend. Sind dies doch zwei völlig andere Aggregatzustände und haben meines Wissen auch völlig andere Eigenschaften.

Gruß Klingei
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Re: Darrieus unter Wasser

Beitragvon Flo Celle » Fr 15. Jan 2010, 09:06

@ klingei

du hattest ja nach einer algemeinen fliehsgeschwindigkeit gefragt und die habe ich dir genant ;) das ist leider Deutscher durchschnitt

doch gibt es halt auch die wenigen außnahmen wei deinen bach oder fluß zumbeispiel aber ich denke das das augen maß bei ermitlung sehr oft täuschen kann es gibt abschnitte in bächen und flüßen woh das wasser sogar entgegengesetzt der stömung wieder stromaufwärtz fliehst und das sieht man auf der oberfläche auch nicht umbedingd also sollte mann möglist vor ort eine messung machen und sich danach orientieren auch wahieren die fliehsgeschwindigkeiten sehr stark in einem Flußkilometer auch wenn es nur 1m/s ist der wariert das ist im wasser und für solche strömungskraft werke ein haufen zeug !!!!!!! so ein karft werc´k in einem bach oder einem fluß hat aber drei große feinde einmal das sediment also meißt sand das wirckt wie eine sandstrahl maschiene oder treibgut das mit genauso viel energie gegen das kraft werck kracht wie ebend das wasser genauso der tolle mühll wie tonnen von schnüren palstick tütten uns. uns. uns. also der wahrtungs und entstandsetztungs aufwand einers flußkarft werck kann man nie mit dem eines windkraftwerk vergleichen außer es steht 24h in einem hurrikan ;-)
ich beschäftige mich schon ein paar jahre damit und habe auch schon ein paar erfahrungen sameln können wenn auch nur mit wiedersatads läufern aber die kraft ist erschréckend groß !!! doch ein auftriebsläufer sollte ziemlich robust gebaut werden !! und bei den lagern immer abgedichtete nehmen auch wenn die einen höheren reibwiederstand haben das ist es wert !!!
Gruß Flo
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Re: Darrieus unter Wasser

Beitragvon klingei » Fr 15. Jan 2010, 21:26

Ja, so ein Wasser Darrieus müsste ziemlich stabil gebaut sein. Ich denke auch das der Widerstand an den Lagern nicht all zu wichtig ist. Bei solchen Leistungen sind die Verluste im Lager im Verhältnis viel kleiner.

Wie sieht das ganze rechtlich aus? Ich nehme mal an, dass die Flüsse und Bäche dem Staat angehören. Würde es Vater Staat überhaupt zulassen, ein solches Kraftwerk zu installieren?

Gruß Klingei
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