Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Fr 15. Nov 2013, 16:31

Hallo

Ihr wart ja richtig Fleissig:-)

Ja sieht gut aus bei 10m Wind fast 2000 Watt..:-) klingt auch sehr realistisch und glaube ich auch zu schaffen:-)

Danke für die Mühe die ihr Euch gemacht habt..

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon vm » Fr 15. Nov 2013, 20:07

Hallo Ekofun

Nein das ist kein Fehler , wahrscheinlich sogar etwas Realistischer für Deutschland.

Die Differenz zwischen 0°C und 20°C ist weniger als 0,1 Kg/m^3

Es ging bei der Anmerkung nur um die Herkunft der kleinen Differenzen im Ergebnis

mfg.Volker
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Arowana » Sa 16. Nov 2013, 11:29

Hallo alle,

ach 2000 Watt das wäre schon was bei meinem Windy wären es bei 10m/s nur 180 bzw 270 Watt bei 20 bzw 30%
Da geht nicht viel :(
Bin auch gespannt ob wir unsere vielen Werte die hier immer berrechnet werden auch einmal mit einem echten Windrad zusammen bekommen.
Ich bin da eigentlich guter Dinge aber wenn ich ehrlich bin kann ich es garnicht einschätzen.
Bin gespannt wie es weiter geht! :D

Gruß
Michael
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » So 17. Nov 2013, 07:46

Hallo Michael

Ja da gebe ich Dir Recht, ich kann das auch nicht einschätzen und wenn ich überlege wieviel Zeit ich schon Investiert habe kann ich mir gut vorstellen warum die so teuer sind wenn man ein fertiges kaufen möchte..
Und wenn ich die Werte mir anschaue die da so angegeben werden, denke ich ich mache ja alles falsch, da haben die 3KW bei 12m und eine größe von 2x3m oder so..
ich glaube da wird auch sehr viel übertrieben ,auch die Angaben bei 5m Wind im Durchschnitt von 3000- 7000kw/Jahr finde ich überzogen.
Daber die Menschen denken das da so viel raus kommt, wenn mein Rotor richtig saust, kommen die Leute von der Hauptstraße zu mir und sind total begeistert und sie denken das ich damit das halbe Dorf versorgen kann:-) dabei sind das dann mal 400 Watt, die hauen die ja schon beim Toasten Morgens mal weg...
Aber man sollte nicht so schnell aufgeben und viele kleine geben dann ein großes:-)

Lg udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 18. Nov 2013, 09:35

Hallo Bernd

Habe mir mal die Arbeit gemacht und Deine Tabelle mit den Rotoren von Ropatec verglichen ,die geben ja an das der Maxi mit 4,7x2,5m bei 14m Wind 6000 Watt bringen soll das würde mit 30% Wirkungsgrad genau mit Deiner Tabelle übereinstimmen.
und das sind ja nur 11,75qm meiner hat 16qm haben die einen Zaubergenerator? ein Scheiben Geni ist das nicht der ist im Mittelrohr eingebaut das habe ich so in Bozen selber gesehen...


LG Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Mo 18. Nov 2013, 09:46

Der Generator hat da glaube ich keinen so grossen Einfluss auf das Gesamtergebnis wie das Windrad selbst.
Gute Generatoren dieser Größe werden immer so in etwa in der Gegend von 80 - 90% Wirkungsgrad liegen, vielleicht auch 85 bis 95%.
Der mögliche Unterschied bewegt sich also ca. in einem Bereich von etwa 10% oder etwas mehr.

Wenn ein Windrad aber z.B. 20% Wirkungsgrad erbringt und ein anderes 40%, was durchaus im realistischen Bereich liegt,
dann ist das ein Unterschied von stolzen 100% und damit viel entscheidender für den Gesamtwirkungsgrad als der Generator.

30% Wirkungsgrad dürfte bei einem Darrieus durchaus im realisitschen Bereich liegen.
Ebenso könnte ich mir aber vorstellen das ein schlecht funktionierender Darrieus einen Wirkungsgrad von unter 10% hat und
ein sehr guter vielleicht 40% oder mehr.
Die typische Schwankungsbadbreite ist also beim Windrad viel viel größer als beim Generator.


Grüsse

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 18. Nov 2013, 10:16

Wie genau kann ich den Wirkungsgrad ermitteln?
mit dem TSR Wert?

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Mo 18. Nov 2013, 10:24

Nein den kannst du unter Gartenbedingungen nur sehr schwer bis gar nicht ermitteln.
Dazu braucht man eigentlich eine konstante Windgeschwindigkeit bei der man dann misst wieviel Energie
das Windrad dem Luftstrom entzieht.

Im Garten schwankt die Windgeschwindigkeit teils innerhalb einer Sekunde so das man, wenn überhaupt,
nur sehr grobe Werte ermitteln kann.
Voraussetzung ist eine präzise Ermittlung der Windgeschwindigkeit die auf das Windrad trifft.
Das heisst nicht 5m daneben oder irgendwo anders, sondern die Messung sollte mit einem Abstand von
ca. 5x Windraddurchmesser genau in Windrichtung vor dem Windrad erfolgen.
Hindernisse darf es natürlich auch keine geben, weder vor noch hinter dem Windrad. Wer hat sowas schon im Garten ?
Also kann man nur so gut wie möglich messen, kontinuierlich aufzeichnen und im gleichen Zeitraum die
Erträge des Windrades ebenfalls kontinuierlich aufzeichnen.
Aus diesen beiden Kurven bzw. Wertetabellen kann man dann den Wirkungsgrad ermitteln.

Oder mit einem Handwindmesser die aktuelle Windgeschwindigkeit vor dem Windrad messen (mit einigem Abstand davor)
und gleichzeitig die abgegebene Leistung des Windrades messen. Das mehrfach wiederholen und die Werte notieren
und Mittelwerte bilden.
Diese letzte Variante scheint mir die einzig praktikable die im Garten ohne allzuviel Aufwand in Frage kommt.
Genau ist sie allerdings nicht.


Grüsse

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 18. Nov 2013, 10:41

Hallo Bernd

Also werde ich die Messstation am besten so etwas mittig vor dem Windrad in Stellung bringen wenn ich es auf dem Mast heb, dann ist ja nichts im Weg.
Sollte ich noch besser einen Drehzahlmesser einbauen dann könnte man das mit den Wattwerten besser berechnen oder?

Habe mir grade die Seitenwings auf gemalt in Form einer Haiflosse:-) habe einen Bericht von Learjet gesehen das ist ja enorm was die für Leistungssteigerungen damit erziehlt haben.
Werde sie einfach mal ausprobieren:-)
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Arowana » Fr 22. Nov 2013, 01:26

Hallo Udo,

ich denke auch dass so dein Windmesser gut angebracht ist.
Wie kommst du denn auf diese Winglets habe ich da was verpasst?
Kann mir fast nicht vorstellen dass die eine Leistungssteigerung bringen, eher dass sie Optisch stören!?

Gruß
Michael
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