Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Fr 6. Dez 2013, 23:37

Hallo Udo,

Nehme an der kabel ist 1,5 mm dick(Draht) macht 1,76 mm^2.Bei 90m Länge macht er Spanungsabfall vom 1,82 V bei 2 Ampere.Daran kann es nicht liegen.Muss eine andere Uhrasache sein.Denke das es am Wechselrichter liegt.

Bei 9 Ampere soll kKabel mindest 2,5 mm dick pro Draht sein(4,9mm^2) und dann ist Spanungsabfall ca 2,9 V.

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Sa 7. Dez 2013, 08:58

Hallo Ekofun

Ich konnte es mir auch nicht wirklich vorstellen das es am Kabel gelegen hat, das ist ein 32 Amper Starkstromkabel.

Jetzt mal eine generelle Fragen für Menschen die nicht so ganz so viel Ahnung von Generatoren und Wechselrichre haben... zb ich :D

Volker hat geschrieben über meinen Geni
Bei 6,8 A bedeutet ein Verlust von 442 Watt einen Spannungsabfall von 65 Volt bei Belastung und somit eigentlich die sinnvolle Grenze. ( Du solltest also NIE mehr als 6,8 A ziehen , auch wenn der Geni das ab kann solange du unter 600 U/min bleibst)

Also mein Geni kann nicht über 600U kommen weil die Motorbremse des Schaltschranks bei 500V bremmst falst das alles so funktioniert.

Aber jetzt meine Frage.. Wenn mein Geni 400 Volt anzeigt warum sind das denn dann nicht die Wattzahlen??? ich habe das schon verstanden das bei Leehrlauf die Voltzahlen schnell nach oben gehen sogar bis 500 Volt, bis zu Bremse das geht ruck zuck.
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe wären das bei Belastung also durch den Wechselrichter, einen Spannungsabfall von 65 Volt...?

Ich glaube einfach das nicht wirklich die Generatoren hier die Hauptrolle Spielen sondern die Wechselrichter!!!!

Ich kann machen was ich will ich komme nicht über 1000 Watt und einen Tornado möchte ich nicht abwarten um dann da vielleicht 1500 Watt zu sehen auf dem Kack Ding SMA :evil:

Werde jetzt mal den Generator abbauen und ihn zu einem Bekannten bringen da werden wir ihn mal Testen wieviel da wirklich rauskommt!!

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon vm » Sa 7. Dez 2013, 11:23

Hallo Udo

Das Problem dürfte nicht beim Geni liegen.

Die Verlustleistung und der Spannungsabfall im Geni berechnet sich folgendermaßen :

R = Innenwiderstand Geni ( 6,75 Ohm )

I = Laststrom ( 1..2..3..4..5 Ampere )

P = Verlustleistung die im Geni dabei Verheizt wird

U = Spannungsabfall in der Generatorwicklung aufgrund von Widerstand und Strom


U = R * I

P = R * I * I

1 A ........6,75 V..........6,75 Watt

2 A.........13,5 V...........27 Watt

3 A.........20,25V..........60,75 Watt

4 A.........27V.............108 Watt

5 A.........33 V.............168 Watt

.................................................................................................................................................

Das Problem dürfte sein das der Einspeiser bei zB 450Volt etwa 3-4 Ampere aus dem Geni ziehen müsste es aber nicht macht,

wodurch das Windrad weiter hoch dreht und die Spannung weiter steigt , da er nur etwa 2 Ampere nimmt und das ist einfach zu wenig !!!

Deine Verlustleistung bis 5 A ist ausreichend klein , und bei 450 Volt mal 5 Ampere ist die Leistung :


450 V * 5 A = 2250 Watt Gesamtleistung abzüglich der Verlustleistung also :

2250W - 168 W = 2082 Watt Nutzleistung ( vorausgesetzt dein Windrad schafft etwa 2400-2500 Watt Wellenleistung also mech. Leistung unter den Windbedingungen, da es ja auch noch mech. Verluste gibt , sagen wir mal etwa 10 % )

100% / 2250W * 2082 W = 92,5 %

Der elek. Wirkungsgrad des Genis läge also bei 450 V und 5 A bei 92,5%

Was will man mehr :D

Die Kurve des Einspeisers müsste also ab 400Volt noch steiler werden .

mfg.Volker
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Sa 7. Dez 2013, 13:29

Hallo Volker

Das hast Du gut erklärt!!

Also ist der Umkehrschluss wie die Anzeige meines Windyboys im Video

0,08A ............208Volt...............17 Watt

0,69A.............279Volt..............405Watt

Muss ich die A im Wechselricher erhöhen?
Wie Du zum beispiel geschrieben hast auf 5A würde ich dann bei 250 Volt 1250 Watt habe... habe ich das jetzt so richtig verstanden?

Also würde ich einen Windyboy haben wo ich das so einstellen könnte zb. den Ginglong könnte ich bei 30 Volt x 5A 150 Watt bekommen... mit dem SMA bin ich die halbe Zeit damit beschäftigt 200 Volt aufrecht zu erhalten so da ich überhaupt mal in den Genuss komme was einzuspeisen:-( ich habe schon 600 Betriebsstunden und nur 18KW eingespeist das sagt doch alles!!!

Ich muss mal schauen wo ich die Zahlen höher schrauben kann vielleicht geht da ja noch was, habe mich ja noch nicht richtig mit dem Ding beschäftigt weil die Flügel nie so richtig funktioniert haben..

LG Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon vm » Sa 7. Dez 2013, 15:34

Hallo Udo

Das heist Kurve weil es eine Kurve und keine Gerade ist.

Dein Windrad muß auch die Leistung bringen und der Geni braucht etwas Drehzahl ! ( die Windleistung steigt in der 3.Potenz zur Windgeschwindigkeit )
Ist der Strom bzw. die Leistung die du forderst zu hoch würgst du den Rotor ab und Drehzahl und Spannung kommen nicht mehr aus dem Keller

Würdest du schon bei 200V 5 A ziehen wären das :

1000 Watt - 168 Watt Verlust = 832 Watt Nutzleistung

100% / 1000W * 832W = 83 % elektrischer Wirkungsgrad davon gehen dann noch die mech. Verluste ab. ( ginge gerade noch, ich würde versuchen deutlich über 85 % im unteren Drehzahlbereich zu bleiben )


Bei 100 V 5A wird es dann noch viel schlechter. ( Die Geni-Leistung steigt in der 2.Potenz zur Drehzahl ,zumindest bis der max. Strom erreicht ist )

Desweiteren musst du noch beachten das das Windrad unter Last langsamer dreht als im Leerlauf was auch zum Absinken der Spannung führt , also kleine Spannung kleinerer Strom , höhere Spannung höherer Strom .

Die ersten Punkte deiner Kurve ( geringe Drehzahl ) würde ich erstmal lassen, nur die letzten ( hohe Drehzahl ) müssen mehr Strom ziehen.

mfg.Volker
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Mo 9. Dez 2013, 15:55

Hallo Udo,

Richtige Kabelquerschnitt ist leicht zu finden,hier ein Beispiel.

Spanungsabfal über Kabel 2V, Länge ist 45m, und Stromstärke ist 8 Ampere Dc.

Kabellänge ist dann 2 * 45m = 90 m.

R = U / I ; R-Kabel = 2V / 8 A = 0,25 Ohm für ganze Kabel.

Jetzt brauchen wir Wiederstand pro meter: Rm = 0,25 Ohm / 90 m = 0,00278 Ohm/m
Jetzt Querschnitt vom Kabel:

R/m = 0,0178 Ohm / Querschnitt ; Querschnitt = 0,0178 / R/m = 0,0178/0,00278 = 6,4 mm^2
Also Kabel soll 6,4mm^2 haben.

Drahtdicke = Wurzel aus 6,4 * 4 / 3,14 = 2,86 mm dicke Draht. ; Formel: Wurzel aus A * 4 / 3,14.

Da diese Spanungsabfal adiert wird zu Spanugsabfal vom Geni soll er möglichst klein sein,damit wird Kabeldicke größer.
So sollen Leitungen so kurz wie möglich sein.

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 9. Dez 2013, 18:44

Hallo Volker

Habe heute mal die Übersetung auf 1: 6 verändert damit komme ich besser zurecht habe schnell 200 Volt und die Kurve so eingestellt das sie erst bei 220 Volt Startet so habe ich bei 200 Volt zwar nur 7 Watt ,ader so bleibt er immer am Netz wenn etwas Wind ist, leider sind es unten auf dem Boden nur Böhen so das es ein ständiges hin und her ist:-(
Ist es denn nicht besser wenn ich etwas größer übersetze...? Dann kann ich doch besser die Kraft vom Wind in Drehzahl umsetzten wenn ich ihn ja bei laune halten soll den Geni:-)

Habe mich entschieden die Flügel auf 2 Stück mehr zu erweitern also gesamt 5 Stck. was das Anlaufverhalten deutlich verbessern wird.
Werde auch alles jetzt aus Alu machen Tragkonstuktion usw, Welle von jetzt 3m auf 1,8m verkürzen alleine da sind schon viele Kg weg,die Targaufnahmen der Flügel jetzt aus 15mm Stahl dann aus hoch festem Alu.
Das sind insgesamt 3 Flügel eingespart, so das ich selbst bei 2 Flügel mehr noch 16 Kg weniger habe als jetzt:-)

Lg udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon vm » Mo 9. Dez 2013, 19:01

OPTI-Maler hat geschrieben:Hallo Volker

Habe heute mal die Übersetung auf 1: 6 verändert damit komme ich besser zurecht habe schnell 200 Volt und die Kurve so eingestellt das sie erst bei 220 Volt Startet so habe ich bei 200 Volt zwar nur 7 Watt ,ader so bleibt er immer am Netz wenn etwas Wind ist, leider sind es unten auf dem Boden nur Böhen so das es ein ständiges hin und her ist:-(
Ist es denn nicht besser wenn ich etwas größer übersetze...? Dann kann ich doch besser die Kraft vom Wind in Drehzahl umsetzten wenn ich ihn ja bei laune halten soll den Geni:-)



Da ich nicht weis welche Drehzahl dein Windrad ( Rotor ) bei 3...4...5...6..7...8...9...10 m/sek im Leerlauf macht kann ich dir nicht sagen was besser oder schlechter ist !!! ;) ( wenigstens ein paar Anhaltspunkte zum rechnen :P )

Generatordrehzahl ist nicht alles !

Sie muß auch zu den übrigen Komponenten passen.


mfg.Volker
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 9. Dez 2013, 19:48

Hallo Volker

So einen Wind hätte ich gerne erst 3...4...5...6..7...8...9...10 m/sek :-)

Also wenn er bei 660 U/min 500 Volt haben soll ,dann waren das bei 10m Wind übersetzt 1:4 am Rotor 165U/min ich weis nicht ob der noch scheller kann?

Lg udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon vm » Mo 9. Dez 2013, 20:48

Hallo Udo

Da reicht für eine grobe Schätzung :

Rotordrehzahl 165 U/min = max Drehzahl bei 10 m/sek Wind

................................................................................................................................................

Rotorumfang : 4m * 3,14 = 12,56m

Umfangsgeschw.: 12,56m * 165 U/min = 2072,4 m/min / 60 = 34,54 m/sek

TSR etwa = 3,4

3m/sek * 3,4 * 60 / 12,56m = 48,7 U/min.......( 52 Watt bei 20% Gesamtwirkungsgrad inkl.Lager u.Getriebe geschätzt )

4m/sek........................=65 U/min...........(123 Watt Wellenleistung am Geni )

5m/sek........................=81,2 U/min.........(240 Watt)

6m/sek........................=97,5 U/min.........(416 Watt)

7m/sek........................=113,7 U/min........(660 Watt )

8m/sek........................=130 U/min...........(986 Watt)

9m/sek........................=146 U/min...........(1404 Watt)

10m/sek.......................= 162 U/min..........(1926 Watt)

mehr als die Werte in Klammern können bei der Windstärke nicht am Einspeiser angezeigt werden eher etwas weniger da der gesammte elektr. Wirkungsgrad noch fehlt !!!! ( Geni , Zuleitung , Einspeiser ...)


Du musst nur sehen das der Geni mit der gewählten Übersetzung die Werte auch bei gutem Wirkungsgrad umsetzen kann ohne die 200-500Volt für den Wechselrichter zu über-oder unterschreiten :P

ps. ich gehe davon aus das die Drehzahl unter etwa 1000Watt Last ermittelt ist, sonst kann die Drehzahl noch um etwa 15% sinken !!!!!

mfg.Volker
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