Hallo,
Die Änderung des Anströmwinkels ist in der Tat das grosse Probem der Darrieus Turbinen. Genuzt wird ja der Auftrieb, und der Strömungswiderstand bringt nur Verluste. Bei zu grossem Anströmwinkel kommt es zu Strömungsabriss. Dadurch wird der Auftrieb quasi Null und der Stömungswiderstand steigt stark an. Das der Darrieus Rotor überhaupt fungktioniert liegt daran, dass durch die Rotation der vom Flügel gesehene Anstömwinkel relatif klein gehalten wird (Durch den überlagerten "Fahrtwind"). Deshalb bringt er nur bei relatif hohen Schellaufzahlen Leistung.
Es erscheint mir also logisch, dass ein ein Anstellwinkel von Null° ideal ist, da für einen grossen Teil der Umdrehung der Anstömwinkel ohnehin schon eher zu gross ist. Ausserdem sind die Anströmwinkel an lee und luv Seite des Rotors umgekehr. Ein Anstellwinkel der an einer Seite mehr Auftrieb bring sorgt auf der anderen Seite für weniger Auftrieb.
Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema Auftrieb, laminare Strömung und Turbulente Strömung (in Englisch):
http://www.dreesecode.com/primer/airfoil5.htmlSoviel zur Theorie. Jezt mal eine praktische Frage an den Praktiker Bernd:
Zunächst mal gratuliere ich zu den beeindruckend selbstgebauten Windkraftanlagen und dem Teststand. Ich gehe davon aus, dass Du zur Vergleichsmessung immer mit der gleichen Windgeschwindigkeit misst. Hast Du diese Geschwindigkeit schon mal gemessen. Das währe interessant um den Leistungsbeiwert Cp und die Schnellaufzahl lambda zu ermitteln.
Rainer