Das ist Rotordrehzahl, der Geni hat aber das kleine Zr.-rad und bei Zahnriementrieben ist die Drehzahl des kleinen Zr-rades einzusetzen.
Keine Sorge, es wurden alle Grössen aller Komponenten eingesetzt und berücksichtigt.
Die Drehzahl des kleineren Zahnriemenrades wird z.B. automatisch anhand des Zahnverhältnisses berechnet, ebenso das Drehmoment das dort wirkt.
Ich verwendete im Beispiel Zahnriemenscheiben mit 72 und 30 Zähnen.
Mit einer differierenden Zahnanzahl ändert sich natürlich einiges. Deshalb wählte ich 30 für die kleinere Zahnscheibe weil man damit
eine möglichst hohe Übersetzung realisieren kann und gleichzeitig eine Zahnscheibe mit nur 30 Zähnen eine vergleichweise geringe Leistung übertragen kann.
Das sorgt bei der Riemenberechnung für Sicherheit weil der dann relativ gross ausfallen muss.
55mm Zr.-Breite für 5KW ist auch bei der niedrigen Drehzahl ist schon recht viel
Ich denke der Fehler liegt bei den angesetzten 120U/min...
Bevor du hier selbstsicher einen "Fehler" unterstellst solltest du erstmal eine sachlich(!) begründete Version deiner "Fehlereinschätzung" vortragen.
Die 120 U/min sind beispielhaft für die Drehzahl von Udos Rotor unter voller Leistung.
Der "Fehler" ist vermutlich eher deine "aus dem Bauch heraus erstellte Einschätzung" denke ich, vielleicht auch durch Vergleiche mit anderen Antrieben?
Vielleicht auch durch reine Betrachtung der Zugfestigkeit des Riemens im Zusammenspiel mit vorhandenen Wellendrehmomenten?
Wenn ja so einfach ist es nicht.
Herbert die Daten habe ich mir nicht ausgedacht oder aus dem Bauch heraus eingeschätzt, das spuckt das Berechnungsprogramm so aus und
das berechnet vermutlich nicht so falsch wie du evtl. denkst. Wenn doch dann kläre uns bitte auf warum es deiner Meinung nach falsch läge.

Bei der nächst geringeren Riemenbreite von 40mm erreicht man in meinem Beispiel(!) nur ca. 11% zusätzliche Übertragungssicherheit unter den genannten Bedingungen.
Ginge aber auch noch, wenn auch knapp. Würde ich aber nicht machen.
Wenn 5kW bei so geringen Drehzahlen nie auftreten werden reicht der 40mm Riemen dieses Typs.
Das gleiche gilt wenn man die kleine Zahnriemenscheibe der ggf. ersten Übersetzungsstufe deutlich grösser als 30 Zähne wählt.
Ganz wichtig ist dabei die Eingangsdrehzahl bei der man die gewünschte Leistung übertragen will bzw. muss. 120 U/Min sind halt sehr wenig.
Wenn Udo noch höhere Drehzahlen für praxisgerecht hält dann könnte man neu auslegen.
Die maximale Zugfestigkeit des Riemens ist nicht die einzige relevante Berechnungsgrösse, das denken aber viele!!
Für die zweite Übersetzungstufe (falls nötig) kann der Riemen, bedingt durch die höheren Drehzahlen, dann wieder schwächer ausfallen.
Für die Nutzung des Zahnriementools musst du neuerdings Java aktivieren.
Grüsse
Bernd