Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Do 7. Jan 2016, 08:54

Hallo Aloys,

Ich habe gedacht das soll vor dem Gleichrichter sitzen?
OPTI-Maler hat geschrieben:Diese sollten zwischen Generator und Gleichrichter sitzen.

Also dann nach dem Gleichrichter? Ich bin kein Elektroniker :) Von Elektrik habe ich schon etwas Ahnung wie das bei Hausstrom geht Steckdose usw aber dann ist es aber auch schon vorbei...
aber ich denke das es dann als Durchfluss sein soll und nicht auf + und - kommt, dann wäre das doch ein Kurzschluss oder?
Dann würde ich 2 benötigen oder, einen für + und einen für -?
Ich glaube den ich da im Bild zu vor eingestellt habe hat 10A das wäre ja genug ;)

Lg Udo
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Beitragvon herbk » Do 7. Jan 2016, 09:23

Guten Morgen Udo,
ich meine dass ein Geni mit 5Kw immer noch zu klein ist.
Der Genni muss ausreichend bemessen sein, damit er nicht schon bei noch relativ niedrigen Windgeschwindigkeiten überlastet wird, sonnst musst Du Dein Windrad zu früh stilllegen....:
Wenn der Wind bei Dir oft bei 7m/s liegt, dann sind diese 7m/s sicher ein Mittelwert. In Wirklichkeit schwankt der Wind dann aber eher zwischen 4 und 12m/s. (Das ist jetzt natürlich nur geschätzt, Aufschluß könnte nur ein Windprofil geben). 12m/s Wind sind aber bei 30% Wirkungsgrad (ja ich weiß das ist hoch geschätz, aber dafür auf der sichern Seite..) auch schon fast 8Kw auf der Rotorwelle...
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Famzim » Do 7. Jan 2016, 10:09

Hallo Udo

Die Reienfolge ist:
Generator, dann in jede der drei Leitungen eine Drossel, danach an den Dreiphasengleichrichter, an dessen Ausgang die Elkos an + und - und weiter zum Wechselrichter.

Die Leistung eines Generators wird weit gehend von der Belastung bestimmt, also wie viel abgenommen wird.
Die mögliche Antriebsleitung kann weit höher sein, siehe die Lichtmaschine im Auto.
Das müste dann der Wechselrichter begrenzen bei erreichen des max Stromes.
Dann kann der G natürlich nicht zum Bremsen genutzt werden.

Gruß Aloys.
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Do 7. Jan 2016, 10:19

Hallo Herbert, darüber hatte ich auch schon nachgedacht das ein 5kW Generator eigentlich noch zu klein wäre.
Gerade auch zum elektrischen Bremsen wäre ein großer Generator vorteilhaft.
Allerdings braucht man zur Ausnutzung dann auch gleich wieder einen anderen (größeren) Wechselrichter... eins zieht das andere nach sich.
Als Udo dann aber sagte das die Drehzahl bei ca. 100U/min enden sollte war mir klar das er dann bei höheren Windgeschwindigkeiten sowieso
nicht die ganze vorhandene Windenergie nutzen kann und ein größerer Generator dann quasi nicht ausgenutzt würde.
Zum elektrischen Bremsen wäre er aber nach wie vor vorteilhaft.

Grüße

Bernd
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Beitragvon herbk » Do 7. Jan 2016, 11:59

ja, das Bremsen bei zu hoher Windgeschwindigist das was mir bei Udo's Situation Sorgen macht.
Wenn er mit einem TSR von 3 (auf welches TSR sich der Rotor abbremsen lässt ohne stehen zu bleiben müsste ausprobiert werden, dann kann man auf dieser Basis neu überlegen...) 100U/min nicht überschreiten möchte, dann ist das Ende der Fahnenstange ja schon bei etwa 8m/s Wind erreicht.
Ich würde versuchen den Rotor im oberen Drehzahlbereich durch geziehles überlasten auf "Wunschdrehzahl" einzubremsen. Auch wenn dadurch natürlich der Wirkungsgrad des Rotors schlechter wird, ist dann immer noch eine Stromernte da.
Nur: auch das muss der Geni vertragen... Ab einer bestimmten Drehzahl mittels einer Fliehkraftkupplung an der Generatorachse ein Radialgebläse zuschalten und mit dem Luftstrom den Generator zusätzlich kühlen könnte auch etwas helfen....
Gruß Herbert
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Do 7. Jan 2016, 13:04

Hallo Aloys,

Geni hat 32 Pole,also 16 Vollpole und bei 100 U/min hat er seine Nennleistung. Bei 100 U/min hat Geni ca 27 Hz Frequenz.Wie groß soll dann Drossel sein Ich habe da irgendwo eine Formel dafür aber finde sie nicht.Kannsst Du uns Windungszahl sagen,bitte.Drahtdicke ist ca 1,6 mm,das macht dan 2mm^2,pro 1m Draht ca 0,009 Ohm.10 m lange Draht hat dann 0,09 Ohm.(wenn es 10m Draht pro Drossel sind)
Bei 8 Ampere macht das ca 5,8 W Verlusste pro Fase,und mal 3 ist es 17,4 W.

Glaube das Draht noch immer zu dünn ist. :?

Und gibt es Elkoss die ca 450 V und große Kapazität haben??

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Do 7. Jan 2016, 13:13

So sehe ich das auch. Selbst das Abernten von 10m/s bedeutet schon das der Rotor bei 100U/min vom TSR her schon etwas überbremst seine Arbeit verrichten müsste.
Wenn die 5kW Generatorleistung (oder die maximale Wechselrichterleistung) erreicht sind kann der Wechselrichter den Generator nicht weiter ansteigend belasten.
Das heisst die Bremsleistung kann nicht weiter zu nehmen und die Drehzahl würde ab diesem Zeitpunkt unkontrolliert ansteigen.
Das bedeutet wiederum das ab erreichen der möglichen Maximalleistung von Wechselrichter bzw. Generator der Rotor zwangsweise still gesetzt werden muss wenn
man ihn nicht unkontrolliert auf Überdrehzahl kommen lassen will.
Grob geschätzt dürfte dieser Punkt bei etwa 10 - 12m/s liegen, dann muss ein Bremssystem den Rotor stillsetzen.

Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Do 7. Jan 2016, 13:20

Aloys das der Einsatz von Kondensatoren hinter einem Drehstromgleichrichter irgendwas bringt wage ich stark zu bezweifeln.
Der Spannungsrippel auf der Gleichspannung ist hinter einem Drehstromgleichrichter im Verhältnis zu den Gegebenheiten bei 1 Phasen Wechselstrom sehr gering.
Während die gleichgerichtete Spannung hinter einem 1 Phasengleichrichter ständig zwischen 0 und Maximum schwankt ist es hinter dem Drehstromgleichrichter
eine ganz andere Situation. Hier ist zu jedem(!) Zeitpunkt ausreichend Gleichspannung vorhanden die nur noch sehr wenig schwankt.
Glättungskondensatoren haben hier kaum mehr was zu arbeiten.

Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Do 7. Jan 2016, 17:00

Hallo Bernd,

ja,hasst Du recht aber ich denke die Drossel und Elko bilden ein Siebglid,jetzt hängt Siebungsfaktor von Drosselgröße(mH) und Kapazität vom Elko.Drossel ist vor Brücke und Elko hinter Brücke,ist aber aber eins Ganzes.

Wen nur Elkos aleine wären dann ist es so wie Du sagtesst.

Grüße

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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Do 7. Jan 2016, 22:10

Was genau willst du denn hinter einem Drehstromgleichrichter noch großartig sieben Ekofun? :)
Hinter einem Drehstromgleichrichter sieht es in etwa so aus :
Bild

Und hinter einer Gleichrichtung von normalen Wechselstrom sieht es hingegen etwa so aus :
Bild

Es bleibt wohl auszuprobieren inwieweit eine Glättung eines bereits schon vergleichsweise glatten Gleichstroms noch weitere Vorteile bringt.
Ich persönlich glaube nicht daran.


Grüße

Bernd
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