Ropatec Eigenbau

Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 11. Jan 2016, 07:35

Hallo Ekofun,

Das sind 1500mm aber das hast Du mir schon mal ausgerechnet!! :)

Es ist wie Herbert sagt ich über bremse ihn lieber das ist mir so lieber dann habe ich noch etwas Luft nach oben wenn es noch etwas Windiger wird.
Umfallen wird er mir bestimmt nicht da habe ich auch keine Angst drum 50 Tonnen Fundament :) wäre nur schade wenn er auseinander gerissen würde möchte erstmals etwas mehr testen und mehr Erfahrungen sammeln, mache das schritt für schritt und dann kann man mehr sagen und vielleicht den neuen besser bauen
auch bin ich am Überlegen 5 Flügel zu bauen die etwas kleiner ,besser gesagt schmaler sind und eine neue Befestigungsart muss ich mir überlegen, da finde ich zb die von Ropatec sehr gut, die mit einer Art Klammer das Rohtorblatt umschließen und somit den Flügel nur halten und keine zusätzlichen Kräfte von der Befestigung auf den Flügel einwirken ausser die eigenen G Kräfte die ja schon genug sind.
Ich werde mir da einen ganz neuen Rotor bauen, dieser hier ist jetzt mal nur für Erfahrungen zu sammeln.

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Mo 11. Jan 2016, 08:32

Wir sprechen anscheinend alle eine andere Sprache. ;)
In einem Forum für Vertikalrotoren nimmt man logischerweise für den Begriff "H-Rotor" an das es sich um einen Rotor mit vertikaler Achse handelt.
Udos Rotor ist somit ein H-Rotor, weil die Siluette von der Seite einem H-ähnelt. In der Mitte der Mast, dann waagerecht die Tragarme und aussen die Flügel.
Das ergibt, zumindest bei nur einem Tragarm pro Flügel, ein H. Im vertikalen Bereich symbolisiert der Begriff H-Rotor also ein vertiakles Windrad mit aussen liegenden Profilen
die nach dem Auftriebsprinzip senkrecht stehend die Windenergie abeernten. Google zeigt unter H-Rotor dieses :
https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=h-rotor

Es gibt natürlich auch Horizontalrotoren, die "normalen" Windräder. Natürlich kann ich diese auch "H-Rotor" abkürzen aber dann ist die Verwirrung perfekt.
Um es eindeutig zu machen sollten wir in einem Forum für Vertikalläufer andere Konstruktionen bein Namen nennen, also "Horizontalwindrad bzw. Horizontalrotor", soviel Zeit muss sein. :)

Ekofun meinte mit "H-Rotor" ein horizontales Windrad und da ändern sich die Kräfte auf den Rotor im Kreisumlauf praktisch nicht.
Beim vertikalen Windrad ist es tatsächlich ein Problem das entsprechend der Flügelanzahl beim Betrieb Kraftimpulse in den Masten bzw. die ganze Konstruktion eingeleitet werden
die dann in der Resonanzphase die Konstruktion zu Schwingungen animieren. Deshalb ist das Geschwinge auch meist auf eine bestimmte Drehzahl begrenzt.
Einige Entwickler versuchen dem Problem zu entgehen in dem sie die Flügel helixförmig um den Rotor winden so das sich der Kraftimpuls über eine längere Strecke
des Außenumfangs verteilt. Zumindest theoretisch lassen sich so sehr gleichmässig drehende Vertikalrtoren bauen, allerdings ist der Bau eines so gebogenen Flügels viel komplizierter.


Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mo 11. Jan 2016, 11:25

Hallo Bernd,
das hast Du richtig toll erklärt, genau so ist das!!!
Übrigens hast Du auch recht behalten mit dem FI, ich werde den jetzt umgehen und vor dem FI mit der Leistung rein gehen dann müsste das weg sein.
Es gibt zwar FI die verscheide Ströme annehmen aber die kosten um die 500€ das ist mir die Sache nicht wert dann müsste das vor dem FI einfache zu regeln sein:-)

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Mo 11. Jan 2016, 11:49

Hallo zusammen,

ja,verwirung ist da,habe nicht dran gedacht,kommt nicht mehr vor.

Also bei Udosrotor haben wir drei verschiedene Kräfte an Flügel,und Flügel der voll im Wind ist hat größte Kraft in disen Augenblick.Das wiederholt sich ständig und wenn Wind stärker wird sind auch Kräfte größer,so das Welle irgendwan anfängt zu "tanzen".Diese verschiedene Kräfte kann ich nicht ausrechnen,weiss nicht wie.Ist auch nicht so wichtig,wollte übliche Kraft ausrechnen die Horisentalrotoren haben und dann Welle nach diese Kraft ausrechnen,denke dann wackelt nicht mehr.

Diese Rotor von Udo ist gut und wollte im sagen Wellendimensionen so das er ohne Angst Rotor laufen kann bei jedem Wind,bis ca 15m/s.Geni ist zu schwach ,warscheinlich sind 15m/s auch zu viel.

Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Mi 13. Jan 2016, 07:28

Hallo Bernd,

Könnte man mehrere Windräder miteinander verbinden,so das sie im Verbund auf einen Wechselrichter laufen können, praktisch in Reihe geschaltet??
Ich meine zu wissen das man etwas was dazwischen schalten muss damit die Erzeugte Energie nicht von einem zum anderen Windrad übertragen wird oder?

Ich bin mir am Überlegen einen kleinen Windpark zu bauen mit kleineren Rotoren ca 2m Durchmesser und 3m Flügel und nur 5m Standhöhe mit einen ca 2KW Genis mit 200U die müsste der Rotor locker drehen können ohne Übersetzung.
Ich habe ca 100 m Zaunlänge wo ich diese auch als Reklame Rotoren auch nutzen möchte, mit einem Abstand von 10m hätte ich lange Spaß am bauen.
Könnte ich diese Rotoren zb. auch alle auf einen Bremsschrank auflaufen lassen, der diese auch im Notfalle runter bremst??Das funktioniert ja recht gut auch im falle eines Kurzschlusses oder Stromausfall.
dann auf einen Wechselrichter der Leistung entsprechend angepasst, die kann man so viel ich weist aber auch immer wieder erweitern oder?

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Famzim » Mi 13. Jan 2016, 09:53

Hallo Udo

Ich denke das nur ein Parallelbetrieb sinnvoll ist, da die Windenergie an allen Rädern nie gleich ist.

Bekommt ein Rad als erstes eine Bö ab, wird es hoch drehen, die Spannung und den Strom dadurch erhöhen, und durch die Reienschaltung den Strom auch in den andern Rädern erhöhen. (Strom ist überall gleich).
Die Rückwirkung, und auch die Bremswirkung wird diese dann zur Reduzierung der Drehzahl veranlassen, was an diesen wieder die Spannung senken läst.
Also kein Gewinn an Leistung durch das höher drehende Windrad, sondern eine Abbremsung der im Moment nicht so leistungsfähigen Räder.
Bei Parallelschaltung, erhöht das stärker angeblasene Windrad die Spannung insgesammt etwas, und auch den Strom.
Die andern Räder können leichter durch die Entlastung hochlaufen und Schwung nehmen, bis die Bö sie auch erwischt oder das erste wieder langsamer wirt.
Sie geben dann die Leistung wieder ab die sie gespeichert haben, oder können durch die höhere Geschwindigkeit der Bö an ihnen dann auch mehr leisten.
Insgesammt sollten sie sich gegenseitig dadurch stützen mit besserer Leistungsausbeute.

Die Parallelschaltung erfolgt erst hinter den Gleichrichtern, jeder G hat einen Gleichrichter, die dann mit + und - an den Wechselrichter kommen.

Gruß Aloys.
Famzim
 
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Mi 13. Jan 2016, 11:56

Udo das wär mal ne Sache, mehrere Windräder in einer Reihe.:)
Wenn dann der Wind aus der richtigen Richtung bläst käme ganz schön was zusammen, da bräuchtest du auf jeden Fall einen sehr leistungsfähigen Wechselrichter.
Allerdings ist so eine Kombination auch sehr windrichtungsabhängig.
Kommt der Wind von der Stirnseite der Windradreihe her wäre es schlecht, vermutlich sollte die Reihe daher ungefähr in Nord-Süd Richtung stehen
um die Hauptwindrichtung gut nutzen zu können.
Elektrisch parallel geschaltet, wie Aloys es schon erklärte sollte das eigentlich meiner Meinung nach klappen.
Auch müsste es machbar sein alle Windräder elektrisch zu bremsen, mindestens zu verlangsamen um sie dann ggf. mechanisch auf Null abzubremsen.

Mit so einer "Windradhecke" würdest du mit Sicherheit Aufmerksamkeit erregen, schlimmstenfalls auch beim Bauamt, aber es wäre bestimmt eine
Sache die für Bekanntheit sorgen würde.

Noch eins: Bei nur 2m Durchmesser erhälst du automatisch ca. 2,5mal mehr Drehzahl als derzeit und entsprechend hohe Fliehkräfte, das musst du bedenken.


Grüße

Bernd
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Ekofun » Mi 13. Jan 2016, 12:16

Hallo Udo,

ja ,man kann mehrere Rotoren zusammen verbinden wie in diese Bild von Dr.Schulz.Nur das jede Rotor sein eigene Geni bekommt wird teuer,denke ist besser dann eine Geni aber mit mehr KW.

005.jpg
005.jpg (245.74 KiB) 7217-mal betrachtet


Grüße

Ekofun
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon OPTI-Maler » Do 14. Jan 2016, 07:12

Guten Morgen,

Hallo Ekofun so was wie auf dem Bild schwebt mir aber nicht vor :)

Hallo Aloys ,gibt es nicht so eine Art Diode oder so was anderes, was verhindert das der Strom nur einseitig fiesen kann also nur vom Geni in Richtung Wechselrichter??
Das wäre ja doof wenn ich den einen Rotor laufen habe und der mit der Energie den anderen nur zum laufen bringt, möchte ja keine Windspiele bauen sonder Energie erzeugen, oder habe ich jetzt etwas falsch verstanden?
Geht das bei Windwechselrichter nicht das ich mehrere Windräder anschließen kann? bei Solaranlagen hat man doch auch mehrere DC Eingänge, oder bekommt der die verschiedenen Eingangsspannungen nicht geregelt :(
Hallo Bernd, ja mit dem Bauamt müsste ich mich dann aber auch einmal auseinandersetzen wenn ich da mehrere Anlagen aufstellen möchte ,ich denke wenn die nicht so groß sind dann geht das etwas leichter. Ich muss sie ja nicht so hoch machen, weil ich recht frei liege.
Ja die Drehzahl wird deutlich über den von meinem Liegen das muss ich schon berücksichtigen, da mache ich mir schon jetzt Gedanken drum, aber als erstes wird der Geni gut ausgesucht ,so ein misst Ding wie ich jetzt habe möchte ich auf keinen Fall mehr. Ich glaube das Windrad geht und steht mit dem Geni und den, den ich jetzt habe ist einfach nichts für H Rotoren.

Lg Udo
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Re: Ropatec Eigenbau

Beitragvon Bernd » Do 14. Jan 2016, 08:11

Hallo Udo, bei Parallelschaltung der Generatoren hinter dem Gleichrichter verhindert dieser das der erzeugte Strom eines Windrades in einen
anderen Generator fliessen kann. Da brauchst du keine weiteren Bauteile wie Dioden, denn aus eben diesen besteht ja der Gleichrichter.
Bis auf die nötige hohe Drehzahl ist dein jetziger Generator deutscher Produktion vom Grundsatz her doch hochwertig.


Grüße

Bernd
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