Black 2,5 als Heimarbeit

Re: Black 2,5 als Heimarbeit

Beitragvon Ekofun » So 22. Sep 2019, 09:35

Windrad habe dauerhaft kurz geschlossen,weil er Unwucht bekommen hat.
Blaue Farbe blätert ab,zuerst fing das am Flügelspizen aber es geht weiter.
Das ist mir noch nie passiert,denke das Farbe kapput gewesen ist,ist ca 3 Jahre alt.
Wie es aussiht müssen Flügel mit Matten und mit Poliesterharz verkleidet werden,dann passiert nichts, hoffe zumindest.
Wie es aussieht es gibt keine guten Lakfarben die lange halten.

Für Vorschläge und Farben die wirklich gut sind bin sehr dankbar,mit Farben und Laken habe keine Erfahrung.

Grüße,Ekofun
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Re: Black 2,5 als Heimarbeit

Beitragvon herbk » So 22. Sep 2019, 10:15

Hallo Ekofun,

ja, Farbe könnte kapput gewesen sein... könnte aber auch andere Ursachen haben... ;)
Du hast Siebdruckplatten für die Flügel verwendet, da ist das Holz ja mit viel Phenolharz verklebt um es (mehr oder weniger) Wasserfest zu machen. Die Farbe muss darauf halten, Siebdruckplatten sind nicht einfach zu lackieren....

Mach doch bitte mal ein Bild (Nahaufnahme und scharf ist wichtig) vielleicht kann man dann mehr sagen. Man muss erkennen könne wie die schichten sich abgelöst haben und welche Schicht (Grundierung oder Deckfarbe).
In 90% aller Fälle wo Farbe abblättert ist eine falsche Vorbereitung des Untergrundes oder Materialunverträglichkeiten der Grund.
Gruß Herbert
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Re: Black 2,5 als Heimarbeit

Beitragvon Ekofun » So 22. Sep 2019, 16:48

Guten Tag Herbert,

hoffe das Urlaub schön war,schön das Du wieder da bist.

Nun,die Flügel sehen so aus:

Farbe.jpg
Farbe.jpg (115.9 KiB) 2294-mal betrachtet

Farbe1.jpg
Farbe1.jpg (123.86 KiB) 2294-mal betrachtet

Farbe2.jpg
Farbe2.jpg (115.75 KiB) 2294-mal betrachtet


Sieht so aus als ob Farbe platzt,es war aber kein Hagel nur starke Regen und Wind bis ca 80 Kmh.

Grndiert wurden Flügel mit diese Grundmittel:
Grundierung.jpg
Grundierung.jpg (152.88 KiB) 2294-mal betrachtet


Das und weisse Farbe hat mir Udo geschickt.Blaue Farbe habe selbst gehabt,so habe Hellblau Ton gemacht.
Wie gesagt,das ist erste mal das so was passierte,und erste mal das ich Flügel vom Siebdruckplatten machte.
Früher habe Flügel vom Multiplex gemacht oder vom Holz.

Grundiert wurde 5 mal,ganze Dose habe verbraucht.
Unwucht ist nicht groß aber ab ca 200 U/min fängt an Turm zu wackeln.So habe Geni kurzgeschlossen,wenn er dreht dann nur bis ca 60 U/min bei Sturm.Geni bremst sehr stark.

Grüße,Ekofun
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Re: Black 2,5 als Heimarbeit

Beitragvon herbk » Di 24. Sep 2019, 06:26

Guten Morgen Ekofun,

noch mal ein paar Fragen dazu:

Wie sehen die Kanten der abgeplatzten stellen aus? Wie abgeschliffen oder eher kantig?
Wie sieht, da wo keine Farbe mehr ist, der Untergrund aus?
Dieser Bläueschutzgrund, ist der ganz dünnflüssig?
Die beiden Farben die Du zusammengemischt hast, - war das der gleiche Lack (Firma und Sorte)?
Gruß Herbert
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Re: Black 2,5 als Heimarbeit

Beitragvon Ekofun » Di 24. Sep 2019, 16:39

Guten Tag Herbert,

abgeplatzten Stellen sehen kantig aus.
Nackte Stellen sehen glatt,am manschen Stellen mit Kerben.
Grundmittel war dünnflüssig.
Weiße Farbe war vom Herbol(Udo),blaue Farbe vom uns,beide sind Kunstfarben,keine Nitrofarben.
Verdinungg wurde auch für künstliche Farben genommen,unsere Produkt.

Denke das nackte Stellen bischen Regenwasser aufnehmen,nicht gleichmässig,so entsteht Unwucht.
Wie groß er ist weiss nicht,aber Mast wackelt ab ca 200 U/min.Bis nechste Frühlimg kann nichts machen,dann
werde neue Flügel oder ein Savonius machen.Bei Savonius habe keine Probleme und er ist sicherer und hat größere Drehmoment.

Grüße,Ekofun
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Re: Black 2,5 als Heimarbeit

Beitragvon herbk » Mi 25. Sep 2019, 21:15

Hi Ekofun,

ich sag*s ja nicht gerne, aber glatter Untergrund und harte Kanten sind relativ zuverlässige Anzeichen dass keine Haftung zum Untergrund da war.

Falls es Dich tröstet: Haftungsprobleme mit Farbe auf Siebdruckplatten hatte ich auch schon einige Male. Wenn, dann aber auf der Fläche weil ich das Trennmittel wohl nicht richtig entfernt hatte... Ich verwende eigentlich auch lieber normales Multiplex. Das muss man zwar selber imprägnieren, aber man hat es wenigstens unter Kontrolle.

Na ja, ich denke dass Unwucht immer ein Problem ist bei Eigenbauten. Unwucht ist vielleicht auch nicht ganz das richtige Wort. Ein Schütteln kann auch durch etwas anderes verursacht werden als unterschiedliches Gewicht der Flügel. Wenn die Flügel nicht ganz genau die gleiche Form haben, dann haben sie auch unterschiedliche Auftriebswerte. Unterschiedliche Auftriebswerte bedeutet unterschiedliche Kräfte, unterschiedliche Kräfte bedeutet wackeln...
Gruß Herbert
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Re: Black 2,5 als Heimarbeit

Beitragvon Ekofun » Do 26. Sep 2019, 17:20

Guten Abend Herbert,

ja,glaube das es am Siebdruckplatten liegt,ich dachte das die am besten sind weill die gegen Wasser bestehen sind,aber sehe das die für Flügel nicht geeignet sind.Früher habe eine Windrad vom Dachlatten gehabt,hab Flügel einmal lakiert(mehrere Lagen) und nach 5 Jahren war Farbe noch dran nur mat,glanz ist verschwunden.

Wenn ich neue Flügel mache dann vom Dachlatten wie in Video den ich Dir geschickt habe.Aber ich denke das ich ein Savonius machen werde,dann habe Ruhe mit Wartung.Und er braucht nicht groß sein,ca 1,5 m^2 Fläche genügt.Hat mehr Drehmoment als diese Windrad der jetzt dran ist.Man lernt nie aus. :)

Grüße,Ekofun
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Re: Black 2,5 als Heimarbeit

Beitragvon OPTI-Maler » Mi 2. Okt 2019, 17:34

Hallo Ekofun,

Das ist aber Schade das die Farbe an deinen Flügeln ab geht.
Es liegt daran das Holz immer Arbeitet und die Kopfseiten ( Hiernholz ) sind am Anfälligsten gegenüber Wasser. Deshabl habe ich dir auch den Bläueschutz geschickt ,den solltest Du am besten 2x auf die Kopfseiten auftragen das es tief ins Holz eindringen kann. Dadurch das Du das Profil so stakr geschliffen hast wegen der Flügel Form ist die Fläche der Kopfseiten noch größer geworden.
Jetzt kann durch Thermische Belastung Sonne, Regen Wasser in kleine Fugen eindringen, die Dein Holz auf Quellen und somit dann den Lack abstoßen.
Ich glaube das die Flugzeugrotoren nur aus Vollmaterial gemacht sind, da ist die Situation besser aber auch etwas schwieriger zu machen.
Du könntest die Flügel abbauen und in einem Lage austrocknen lassen, dann alles wieder abschleifen , ordentlich Grundieren etwas Spachten und mit Glasfaser Laminieren dann müsstest du Ruhe haben.

Lg Udo
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Re: Black 2,5 als Heimarbeit

Beitragvon Ekofun » Fr 4. Okt 2019, 09:05

Hallo Udo,Hallo Herbert,

Vorgestern Nacht war hier starke Sturm,einige Beume und Dächer gingen kapput.Windgeschw. 24 m/s bis max. 31m/s(gemessen).Das ganze dauerte ca 45 min.
Geni wurde in Kurzen geschlossen.
Windrad drähte um 180 U/min,nach ca 15 Minuten sehe eine Blitz in Windradgeheuse,nicht groß aber als eine schweißaparat oben hätte.
Danach wurde Windrad schnell.Drähte sehr schnell,konnte nicht messen aber habe gerechnet,TSR = 4.
So hat er ohne Last bei 24 m/s ca 729 U/min und bei 31 m/s ca 942 U/min.Habe wirklich Angst bekommen,weil Windrad Unwucht hat.
Aber bis ca 250U/min wackelte er,aber je schneller er drehte wackelte weniger.Bei diesen größten Drehzahlen war er ruhig,ohne wackeln.!?
Das kann ich mir nicht erklehren,bin aber froh das nichts passierte. :D

Normaleweise wenn sich ein Rad der unwucht hat dreht wackelt er,und je schneler er dreht wird auch Wackelei stärker.Im diesen Fall wurde das nicht so,weis nicht wieso,aber bin froh das es so gewesen wurde.
Windrad ist unbeschädigt,Geni oder Gleichrichter durchgebrant.Magnetrotor ist unbeschädigt,Windrad dreht sich.
Strom konnte nicht messen aber denke das große Stromschtärke für durchbrennen Grund war.

Im Test hat er 11,2 A im kurzen bei 247 U/min.

Windrad werde still legen und werde im Frühling neue Flügel machen,aber jetzt mache Gerüßt fertig.

Grüße,Ekofun
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Re: Black 2,5 als Heimarbeit

Beitragvon herbk » So 6. Okt 2019, 12:13

Hi Ekofun,

Ekofun hat geschrieben:Hallo Udo,Hallo Herbert,
Aber bis ca 250U/min wackelte er,aber je schneller er drehte wackelte weniger.Bei diesen größten Drehzahlen war er ruhig,ohne wackeln.!?
Das kann ich mir nicht erklehren,bin aber froh das nichts passierte. :D

Dieses Verhalten ist ganz normal und wird verursacht durch die zeitliche Verzögerung zwischen Auftreten einer Kraft und deren Wirkung auf ihre Befestigung (in dem Fall der Mast) = Trägheit der Maße...
Beispiel:
Wenn der schwerere Flügel durch die Fliehkraft nach rechts zieht, dann neigt sich der Mast nach rechts. Wenn der Flügel dann nach unten zieht federt der Mast wieder zurück und überschwingt nach links. Kommt genau in diesem Moment auch der schwere Flügel nach links wirken 2 Kräfte in die gleiche Richtung. - Der Mast biegt sich noch mehr.
Dreht sich der Rotor so schnell, dass der Mast noch auf dem Weg nach rechts ist, der schwere Flügel aber schon nach links zieht arbeiten die beiden Kräfte gegeneinander, - der Mast bewegt sich weniger.

Suche auf Google mal unter dem Begriff "Resonanzfrequenz", da findest Du einige Beispiele dazu

Normaleweise wenn sich ein Rad der unwucht hat dreht wackelt er,und je schneler er dreht wird auch Wackelei stärker.Im diesen Fall wurde das nicht so,weis nicht wieso,aber bin froh das es so gewesen wurde.


Beim Rad ist das schon auch so, man verändert nur meistens die Drehzahl nicht so sehr dass man es merkt. Dazu kommt, dass ein Rad nur einen kleinen Hebel zu seinem Befestigungspunkt hat und die zeitliche Verzögerung von Kraft und Wirkung deshalb auch viel kleiner ist.
Gruß Herbert
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