McFun 'F265'

Re: McFun 'F265'

Beitragvon Bernd » Mi 5. Okt 2011, 19:54

Pit hatte alles richtig gemacht. Sein Messgerät steht im Video korrekterweise auf Gleichspannung denn er misst
eine Gleichspannung hinter seinem 3 Phasen Brückengleichrichter.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8416
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: McFun 'F265'

Beitragvon acert » Mi 5. Okt 2011, 20:33

@Bernd


Dann ist alles klar, ich wusste nicht dass er einen Gleichrichter verwendet.
acert
 
Beiträge: 84
Registriert: Do 4. Aug 2011, 18:28

Re: McFun 'F265'

Beitragvon Schwotten-Pit » Do 6. Okt 2011, 14:37

Abend zusammen.

Ja hab einen Brückengleichrichter benutzt.
Ich bin alles in allem enttäuscht :x Kommen bei gutem Wind und bei einer 1:1 Übersetzung nur auf 3-4 Volt
Blöd ist jetzt auch das ich den nicht zurückgeben kann da ich 2 Löcher reingebort habe :?
Wenn einer Interesse hat ich verkaufe den McFun wieder :!: Man kann sich bei mir melden PN.

Das ist noch nicht der Richtige Geni :(
So ein Mist... Brauche euere Hilfe :cry:
Schwotten-Pit
 
Beiträge: 80
Registriert: Sa 13. Aug 2011, 09:09

Re: McFun 'F265'

Beitragvon Bernd » Do 6. Okt 2011, 14:43

Du könntest eine Übersetzung drann bauen.
Ohne Übersetzung gehts sowie nicht, diese müsste nur etwas grösser ausfallen aber das wäre nicht so schlimm
da er ein geringeres Anlaufmoment hat als ein Nabenmotor für ein 28 Zoll Rad der bei der gleichen Drehzahl
die doppelte oder dreifache Spannung bringt. Die Kraft die der Rotor aufbringen müsste wäre daher in beiden
Fällen in etwa gleich.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8416
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: McFun 'F265'

Beitragvon acert » Do 6. Okt 2011, 18:41

@Pit

Lass den kopf mal nicht hängen ;)

wir haben doch in einem anderen thread schon ausgerechnet, dass er die 250W bei ca 200 U/min bringt.


Um diese leistung bei ca 3 m/s zu erbringen, wäre eine Übersetzung von 1:4 notwendig.



(Bei 3 m/s macht der Rotor 50 U/min. 1:4 übersetzt wären es bei 3m/s rund 200 u/min am geni)

Ich hab ja den gleichen geni, bastele momentan aber noch an den riemenscheiben für die 1:4 übersetzung.




Allerdings müsste man noch eine art "Abschaltung" für den Rotor bauen, da er mit der 1:4 Übersetzung ja schon bei 3m/s seine volle Leistung bringt,
um ein Durchbrennen der Spulen bei höheren Windgeschwindigkeiten zu vermeiden.



gruß
acert
 
Beiträge: 84
Registriert: Do 4. Aug 2011, 18:28

Re: McFun 'F265'

Beitragvon Ekofun » Do 6. Okt 2011, 19:17

Hallo Acert,

dder Windrad müste ca 46 Quadrat Meter Fläche haben das er bei 3m/s 250 Watt bringt,wie rechnen Sie Leistung? :o

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3889
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: McFun 'F265'

Beitragvon acert » Do 6. Okt 2011, 19:33

@EKOFUN


Mit hilfe einer Übersetzung! Drehmoment ist ja durch den Rotor ausreichend vorhanden.


Wenn der Rotor bei 3m/s 50 U/min an der Rotorwelle hat, so hat er bei einer 1:4 Übersetzung 200 u/min an der getriebe/Generatorwelle.
Allerdings muss das Drehmoment des Rotors für eine Übersetzung Sehr Hoch sein.



gruß
acert
 
Beiträge: 84
Registriert: Do 4. Aug 2011, 18:28

Re: McFun 'F265'

Beitragvon Ekofun » Do 6. Okt 2011, 19:56

Hallo Acert,

Drehmoment M = P / 2*pi * N / 60 = 250 Watt / 6,28 * 50 / 60 = 250 Watt / 5,23 = 47,8 Nm.!!

Bei 3m/s unmöglich!

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3889
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: McFun 'F265'

Beitragvon Bernd » Do 6. Okt 2011, 22:25

Mit hilfe einer Übersetzung! Drehmoment ist ja durch den Rotor ausreichend vorhanden.

Also nochmal, Leistung ist ein Produkt aus Drehmoment UND Drehzahl.
Nur weil man viel Drehmoment hat, hat man noch lange keine hohe Leistung zur Verfügung.
Wie Ekofun schon schrieb reicht es nicht aus eine Übersetzung zu bauen mit deren Hilfe der Rotor 200 U/min erreicht.
Dadurch hat man nicht automatisch volle Leistung des Generators.
Das Windrad, also der Rotor muss zunächst mal die mechanische Leistung bereitstellen bevor man ihm eine bestimmte elektrische
Leistung entnehmen kann. Genearator auf Drehzahl bringen bedeutet nicht das man volle Leistung zur Verfügung hätte.
Die Antriebskraft muss vorhanden sein, nicht nur ein Drehmoment.

250 Watt bzw. seine Nennleistung gibt ein Nabendynamo aber auch nur bei seiner Nennspannung ab.
Da sind meisten 36 volt, manchmal noch mehr. Betreibt man den Generator zur Ladung eines Akkus mit weit geringerer
Spannung z.B. 12 Volt, dann kann sinkt die maximale Leistung entsprechend dem Spannungsverhältnis zwischen Nennspannung
und eingesetzter Spannung.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8416
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: McFun 'F265'

Beitragvon Schwotten-Pit » Fr 7. Okt 2011, 05:24

Ja Bernd du sprichst mir aus der Seele!

Ich habe ja ein relativ Großen Rotor gebaut, aber trotzdem reicht die Leistung an der Welle nicht aus :cry:

Das Problem beschreibt sich wie folgt: Wenn ich keinen Geni dran habe dreht er sich fast ;) immer
Sobald ich aber den Geni dran habe 1:1 dreht er sich wesentlich weniger, da der Rotor jetzt gegendruck hat :!:
Eine 1:4 Übersetzung kann ich vergessen zu wenig Drehmoment da Wind zu schwach :cry:

Wir haben hier einfach zu schwachen Wind :cry: :!:
Deshalb muß ich einen kleineren >den Windverhältnissen entsprechenden Geni finden< auch wenn ich nur auf 20 Watt oder so kommen sollte.
Wenn in der Luft nicht mehr Energie ist kann man nicht mehr davon machen :idea:
So ist das leider :D
Schwotten-Pit
 
Beiträge: 80
Registriert: Sa 13. Aug 2011, 09:09

VorherigeNächste

Zurück zu Savonius-Rotor



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast