Na wenn das so klappt, dann sollte das jemand mit Drehband unbedingt man versuchen...und dann werden wir ja sehen
Brauchen wir nicht mehr testen, das Prinzip ist nicht neu und ich und Andre haben es schon mit dem H-Rotor Prüfstand,
der User C_S mit seiner Drehbank und sicher zig andere ebenfalls schon x-mal erfolgreich getestet.
Besenstiel und Küchenwaage und man hat extrem genaue Ergebnisse die nicht erst mit evtl. unlinearen Kennlinien
verrechnet werden müssen. Hier hat man sofort, unbeeinflusst von elektrischen Faktoren und Unbekannten sowie
unlinearen oder krummen Kennlinien etc. sofort ein rein mechanisch, unbeeinflusst von Störeinflüssen, ermitteltes
Ergebnis von sehr hoher Präzision.
Leistungsbremse beim H-Rotor Prüfstand entschied und nicht für eine elektrische Messung der Leistung. Natürlich
kann man die zugeführte mechanische Leistung auch über den Umweg der elektrischen Leistungsaufnahme des
Antriebsmotors messen, so wie du es machst Max. Allerdings setzt das die genaue Kenntnis der Wirkungsgradkennlinie
des Antriebsmotors vorraus, denn der Wirkungsgrad ändert sich meines Wissens auch mit der Belastung und nicht nur
mit der Drehzahl. Ich glaube die Ergebnisse sind dann aber eher Näherungswerte, die für eine erste Einschätzung
aber auch ebenfalls ausreichend sein können.
Ich bin ein erklärter Fan von einfachen und praktikablen Lösungen die jeder nachbauen kann, insbesondere dann,
wenn sich Präzision und super einfacher, geradezu primitiver Aufbau, in so schöner weise vereinen.
Wichtiger als die genaue Kenntnis des Wirkungsgrades sind aber die Werte die Andre heute ermittelt hat, also
welche Spannung liegt bei welcher Drehzahl an und wie hoch ist das Anlaufmoment und damit die Leerlaufverluste.
Grüsse
Bernd

