Schachner Motor 250 Watt als Generator - Testbericht

Re: Schachner Motor 250 Watt als Generator - Testbericht

Beitragvon Bernd » Sa 28. Mär 2009, 21:08

Na wenn das so klappt, dann sollte das jemand mit Drehband unbedingt man versuchen...und dann werden wir ja sehen

Brauchen wir nicht mehr testen, das Prinzip ist nicht neu und ich und Andre haben es schon mit dem H-Rotor Prüfstand,
der User C_S mit seiner Drehbank und sicher zig andere ebenfalls schon x-mal erfolgreich getestet. :)

Besenstiel und Küchenwaage und man hat extrem genaue Ergebnisse die nicht erst mit evtl. unlinearen Kennlinien
verrechnet werden müssen. Hier hat man sofort, unbeeinflusst von elektrischen Faktoren und Unbekannten sowie
unlinearen oder krummen Kennlinien etc. sofort ein rein mechanisch, unbeeinflusst von Störeinflüssen, ermitteltes
Ergebnis von sehr hoher Präzision. :) Das war übrigens auch der Grund warum ich mich letzlich für eine mechanische
Leistungsbremse beim H-Rotor Prüfstand entschied und nicht für eine elektrische Messung der Leistung. Natürlich
kann man die zugeführte mechanische Leistung auch über den Umweg der elektrischen Leistungsaufnahme des
Antriebsmotors messen, so wie du es machst Max. Allerdings setzt das die genaue Kenntnis der Wirkungsgradkennlinie
des Antriebsmotors vorraus, denn der Wirkungsgrad ändert sich meines Wissens auch mit der Belastung und nicht nur
mit der Drehzahl. Ich glaube die Ergebnisse sind dann aber eher Näherungswerte, die für eine erste Einschätzung
aber auch ebenfalls ausreichend sein können.

Ich bin ein erklärter Fan von einfachen und praktikablen Lösungen die jeder nachbauen kann, insbesondere dann,
wenn sich Präzision und super einfacher, geradezu primitiver Aufbau, in so schöner weise vereinen. :)

Wichtiger als die genaue Kenntnis des Wirkungsgrades sind aber die Werte die Andre heute ermittelt hat, also
welche Spannung liegt bei welcher Drehzahl an und wie hoch ist das Anlaufmoment und damit die Leerlaufverluste.

Grüsse

Bernd
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Re: Schachner Motor 250 Watt als Generator - Testbericht

Beitragvon Andre » So 29. Mär 2009, 09:45

Hallo Freunde,

erst mal vielen Dank für Eure Reaktionen. Wenn ich Bernd richtig verstanden habe, erwartet uns ja mit dem Heinzmann
auch noch ein interessanter Motor der als Generator genutzt werden kann.
Ich versuch jetzt mal Eure Fragen zu beantworten.

Deshalb gleich mal die Frage ob man dieses deutlich hört, bei meinem Heinzmann kann man es
deutlich vernehmen das sich die Zahnräder drehen.


Ja hört man hier genauso, außerdem klickt es im Freilauf etwas laut - ich muß noch herausbekommen ob das normal ist.

Hast du evtl. noch Angaben für den Motor wie Nennstrom oder max. Drehmoment ?


Leider weder noch :(. Selbst auf der Schachner Homepage ist derleichen
nichts zu finden.

Die Verdopplerschaltung können wir bei deinem Schachner und meinem Heinzmann Motor aber
leider nicht einsetzen, denn beide liefern ja schon von Haus aus Gleichstrom. :(

Hast natürlich Recht, dass war Unsinn von mir, habs im ersten Beitrag korrigiert und die entsprechend richtige Schaltung ergänzt.

Ich schätze das man auch mit Anstrengung nicht die 10mm Achse von Hand, ohne Hebel, drehen könnte ?

keine Chance :shock:

@Max:

Vielleicht klemmst du ja mal einen 12 V Akku an, ermittelst dabei den Ladebeginn und drehst mal bis 250 oder 300 UPM hoch um zu sehen was für Ladeströme dabei entstehen.


12 Akku hätte ich hier, nur 250 rpm sind mit meinem improv. Akku-Gummi-Stutzrad-Reibeantrieb absolut illusorisch. Da waren 60 rpm das absolute
Maximum.

eine drehbank eigenet sich für solche sachen hervorragend und ohne drehbank kommt man sowieso nicht aus ,-)
jedenfalls nie mehr nachdem man mal eine hatte...

Der war gut; hab das gleich meinem Familienrat vorgetragen, seitdem kampiere ich im Keller :D :D

Besenstiel und Küchenwaage und man hat extrem genaue Ergebnisse die nicht erst mit evtl. unlinearen Kennlinien
verrechnet werden müssen. Hier hat man sofort, unbeeinflusst von elektrischen Faktoren und Unbekannten sowie
unlinearen oder krummen Kennlinien etc. sofort ein rein mechanisch, unbeeinflusst von Störeinflüssen, ermitteltes
Ergebnis von sehr hoher Präzision.


So ähnlich habe ich auch das Verlust- bzw. Leerlaufmoment abgenommen. Vorbild war C_S's Beitrag im Kleinwindanlagenforum.
Bild

Gruss
Andre
Andre
 

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