Genau, viel Elektronik ersetzt Stern- /Dreiecks-umschaltung, riesen Bremswiderstände und Schalter, die bei jeder Betätigung einen Lichtbogen hinter sich herzogen.
Nebenbei bei wesentlich feinerer Abstufung der Parameter.
Motoren können vom totalen Stillstand langsam hochlaufen, belasten die Netzversorgung und Getriebe dabei nur gering.
Resonanzfrequenzen von Machinen werden "ausgeblendet", all das geht.
0 bis 1200 Hz ist heute nicht ungewöhnlich (Hochfrequenzspindeln in Fräsen laufen so je nach Polzahl auch schon mal 60.000Upm und mehr)
Ohne es jetzt in Wikipedia oder Google nachgeschaut zu haben schätze ich mal den Einzug der "kleinen" Frequenzumrichter, so um 1990.
Vorher war so ein FU meist in der Größe eines Kühlschranks und viel klassiche Elektronik drin, sowie ein Rechenzentrum das den "Kühlschrank" mit Informationen versorgte.
Heute ist so ein FU auch für sich alleine als reine Motorsteuerung, Motorsicherung, Anlaufverzögerung und elektronische Bremse nutzbar.
Vorwärts , Rückwärts, Stopp, unterschiedliche vorbelegbare Drehzahlen, Drehzahlregelung mit Potentiometer, Not-Aus ist schon alles als elektrischer Anschluss im FU vorhanden und wird mit 10 Volt statt Netzspannung geschaltet.
Für den Bediener ein großer Sicherheitsgewinn im Fehlerfall.
Die Größen reichen heute von einer halben Stange Zigaretten bis zur Kühlschrankgröße
Geht bei 0,1KW los und endet im 3-stelligen KW-Bereich (Massenware)
Darüber sind für Spezialanwendungen kaum Leistungsgrenzen gesetzt.
Hier ein Überblick
http://web.lenze.de/lenze.de_de_active/ ... e08017f817
Lenze exemplarisch, Rexroth (früher Bosch), Eaton (früher Möller), Hitachi, GE usw. haben auch entsprechende Produkte.
Gruß
Mike
