Da fällt mir wieder eine Menge zu ein, die ich erklären möchte.

Zur heissen Dräten :
Ich habe mit einer " Mittelfrequenz-Lötanlage " dicke Kupferanschlüsse gelötet.
Diese arbeitet mit 10 kHz, also 10 000 Hz.
nur durch diese hohe Frequens UND geeignet starken Magnetfeldern ist es möglich, CU oder Alu , Messing oder sonstiges bis zum Schmelzpunkt zu erhitzen.
Leistung dazu ab 20 Kw . Der Strom ab etwa 500 A , und die Teile direkt daneben halten.
Ein Draht , etwa 3 cm lang parallel dazu bringt eine 2,5 Birne zum leuchten.
Der Strom einer Wicklung von Bohrmaschinen, ist im Feld etwa 20 A/mm² und im Anker 30 A/mm², also auch schon der Kühlungsmöglichkeit angepasst.
Der Betriebsstrom ist bei Motoen und Generatoren ein reines Külproblem.
Einem Magnetfeld ist es zimlich wurscht ob die ( zb ) 100 Windungen mit 0,5 mm² CU oder 5 mm² CU gewickelt ist.
Bei 10 A hat diese Wicklung die gleiche Auswirkung auf das Feld, was Drehmoment und Feldablänkung angeht.
Bei Feldablänkung sind wir schon beim zweiten Punkt .
Nehmt mal 2 gleiche Magnete, und fürt den jeweils gleichen Magnetpol gegen einander.
Je dichter sie kommen um so grössere Kraft braucht man um dieses zu bewerkstelligen.
Nun denken wir mal nach, wie das Magnetfeld wohl aus sehen mag, genau in der Mitte zwischen den beiden ?
Das Feld von Magnet eins wird sicher nicht durch den M zwei gehen , und umgekehrt auch nicht.
Also ist der " Durchfluß " gleich null.
Was vom Feld über ist wird seitlich abgeleitet zum jeweiligen Magnet.
Insgesammt wird das Feld jedes Magneten dadurch SEHR behindert und schwächer.
Wenn sie ganz zusammen gedrückt sind, sollte es auch erhebliche Auswirkungen auf die andere Seite jedes Magneten, meßbar machen.
So beeinflußt also jeder Magnet der in das Feld eines anderen kommmt auch dessen Feld.
Kommen wir nun zum Elektromagnet, den jede Spule eines Generators, bei Belastung erzeugt.
Dieses verändert nun das Feld der Permanentmagneten, je nach stärke.
Auch der Abstand zum eigentlichen Magneten ist da maßgeblich, den je grösser er ist, um so mehr Platz ist für die ablänkung.
Ist nur auf einer Seite ein Magnet wie beim Einscheiben Generator, und auf der anderen Seite nicht mal ein Rückschluß hat der E Magnet dann freie Bahn, und die Lehrlaufspannung geht erheblich durch das schwächer werdende Feld zurück.
So sinkt die G Spannung nicht nur durch den CU Widerstand, sondern durch ein schwächer werdendes " die Spule durchdringendes Feld.
Auch die Eisengenis haben nur auf einer Seite den Magnet, und nur passiefen Rückschluß auf der anderen.
Lediglich der Dualscheiber greift von beiden Seiten auf die Spulen zu.
Diese müsste sich nun gegen 2 Feinde wehren, um deren Feld zu schwächen, was erheblich schwieriger ist.
Eine beeinflußung ist aber sicher auch dort meßbar. ( Das habe ich auch erst alles, seit ich hier schreibe so erkannt

Fakt ist für mich das man nur aus Lehrlaufspannung und CU Widerstand, auf keinen Fall den tötlichen Lehrlaufstrom errechnen kann, das hab ich auch schon mal geschrieben, das sieht bei Einscheibern, und allen mit viel oder nur Luft, und auch bei Eisengenis anders aus.
Ich habe bis jetzt alle meine Maschinen im Generatorbetrieb problemlos kurzschließen können ohne Schäden zu verursachen.
Die Motorströme die bei Motorbetrieb reingeleitet werden liegen oft 50 % über dem meßbaren Kurzschlußstrom.(Volle Drehzahl).
Wenn die jetzt vom CU Widerstand alleine bestimmt würde, wäre ja ein Motorbetrieb gar nicht möglich.
Na ja Denken und Forschen wir halt weiter

Wer schliest seinen Geni mal bei niedrigen Umdrehungen kurz, (nur ganz kurz) ??
Gruß Aloys.