Das kann man vom Patentamt nicht wirklich verlangen das es alles und jedes bis ins letzte Detail
nachprüft. Bei einem Generator mags noch gehen, aber andere Dinge sind so komplex das da
der Patentbeamte bzw. das ganze Patentamt nachvollziebar überfordert wäre. Selbst Experten auf dem
Gebiet bräuchten sicher Wochen um sich in manche Feinheiten einzuarbeiten. Da könnte eine Patentanmeldung
dann sicher mal zehntausende ode gar huntertausende Euro kosten wenn man das vorrausetzen würde.
Ich glaube das ein Patent nicht per se etwas ist dem man funktionell glauben schenken darf.
Es ist mehr die Patentierung einer Idee, obs funktioniert steht auf einem ganz anderen Blatt.
Wir wollen mal ehrlich sein, alles um den Elektromagnetissmus und den Generatorbau herum ist
seit 100 jahren bekannt. Da gibt es nichts neues mehr zu erfinden, höchstens etwas in Vergessenheit
geratenes auszugraben, aber das war alles schon mal da und ist nichts neues. Auch ein Generator der
aufgebaut ist wie das Modell von Herrn Thurner ist nichts neues, ebenso wenig der Generator im Black 300.
Den Patentinhabern mag es "neu" erscheinen und auch vielen Leuten die noch nicht 150 Jahre alt sind,
aber ich denke das sind alles altbekannte Sachen.
Übrigens waren die eisenlosen Generatoren vor über 100 jahren verbreiteter als heute, bis man erkannte
das man durch Eisen die Dinger viel kleiner bekommen konnte. Auch gab es damals natürlich nur sehr
schwache Magnete was es eisenlosen PM Konstruktionen schwerer machte als den eisernen Kollegen.
Mir ist es daher schleierhaft wie man für etwas altbekanntes ein Patent zugesprochen bekommt, vielleicht
liegt es daran das man altes in ein neues Kleid steckt und ihm "neue" Eigenschaften zuschreibt. Wer weiss.
Auch wenn das Prinzip nicht neu ist, es funktioniert trotzdem hervorragend.
P.S. Den Link hat Herr Thurner schon lange und auch ne Einladungsmail von mir uns doch bitte noch offene
Fragen zu beantworten. Ist aber schon ne Weile her das er die erhielt. Er wird wissen warum er darauf nicht
reagierte.
Grüsse
Bernd