Hallo zusammen,
Ich hatte hier gestern Nach einen unheimlich langen Beitrag mit vielen Ideen geschrieben. Allerdings habe ich danach noch weiter geforscht und den Beitrag wieder entfernt weil er teilweise flasche Infos enthielt. Hier aber nun noch einige Gedanken die mir zum Thema kommen.
Auch ich denke dass man den Kern möglichst flach und breit halten sollte um zu einen viel Induktion direkt in der Spule zu erzeugen.
Ich habe einige Simulationen mit Femm gemacht. Diese zeigen auch das je kleiner ich die Höhe des Kerns wähle die Flussdichte in diesem enorm ansteigt. Ich habe da Werte bis 2,5 Tesla rauslesen können und war begeistert...eine Weile lang...dann nicht mehr denn:
Nach langem suchen im Netz habe ich verschiedne Forun und Seiten zu Femm gefunden die einige Fehler des Tools aufzeigen. SO geht es stumpf davon aus dass sich die Flussdichte immer schön weiter erhöht je dünner der Kern und jekleiner die MAgnetabstände sind usw.
Der Haken an der Sache ist jedoch dass je nach Eisenart dieses schon bei einer Flussdichte zwischen 1,3 und maximal 1,6 Tesla gesättigt ist. Höher kann sie also nicht ansteigen! Alles was Femm darüber anzeigt bzw. alles was man dann noch an Magnetmasse dem generator hinzufügt kann gar nicht "verarbeitet" werden. Gleiches gilt für die Scheibe auf der die Magnete aufgeklebt sind. auch diese geht in die Sättigung und muss entsrechend stark ausgeführt werden um diesesn Effekt zu vermeiden.
Ich würde daher sagen dass bei bekannten Magnetmaßen und Luftspalt man den Kernso flach auslegen sollte dass eine maximale Flussdichte von 1,5 T nicht überschritten werden sollte.
Ich habe auch nach RIngkerntrafoblechen gesucht und einen Berechnungsansatz gefunden. Auch hier werden die maximalen Flussdichten bis zur Sättigung dargestellt.
Bezugswerte sind dabei 1 und 1,5 Tesla.
siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/EisenverlusteZur besseren Einordnung hier noch ein Link zu Trafoblechen und deren (Verlust) daten bei einer bestimmten Masse:
http://de.wikipedia.org/wiki/ElektroblechIch hatte mir überlegt, den Kern aus eier Ferritpulver-Polyesterharz-mischung herzustellen und damit einen sehr hochohmigen Kern herzustellen der ebenfalls nur sehr kleine Verluste aufweist da die einzelnen Ferritpartikel durch das Harz isoliert werden. Ich habe da Preise von 20 € das Kilo gesehen. Was haltet ihr von der Idee?
Ich möchte hier, da es auf den Bildern von Uli mir etwas macger erscheint (auch nach Femmbetrachtung) nochmals betonen dass auch die Stärke der Eisenscheibe auf dem die Magneten befestigt sind recht dick sein sollte, je dicker desto besser. Das hat deutlich auswirkungen auf die Höhe des Flusses im Kern. SInd die Magnete gar nicht auf "Eisen" geklebt sondern auf ein nicht leitendes Material, sind die Flussdichtewerte im Kern fast um die Hälfte kleiner, man verschenkt also viel.
Auch zum Thema Spulenbreite will ich noch was sagen.
In meinen Simulationen konnte ich klar erkennen, dass das maximum des Flusses nicht direkt unter den Magneten stattfindet sondern sich zwischen ihnen befindet. Die maximale Spulenbreite sollte also nich (so wie ich das bis gestern auch noch dachte) an der Breite der Magneten ausgerichtet sein sondern am Abstand zwischen 2 Magneten. Genau unter dem Magneten ist der fluss am geringsten, klingt komisch...is aber so

Ich werde hier noch einige bilder einstellen die meiner EInzelversuche zeigen, komme ich aber wohl erst später zu.
Gruß
Max