Asynchronmotor als Generator

Re: Asynchronmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Do 7. Okt 2010, 12:44

Gestern haben wir mit meiner neuen starken Schlagbohrmaschine einen ersten Test gemacht.
Wir haben meine kleine Ständerborhmaschine auf den Kopf gestellt und dann die Borhfutter
beider Maschinen mit Hilfe eines Bolzens verbunden.
Die Schlagbohrmaschine sollte nun die kleine Ständerbohrmaschine über deren Leerlaufdrehzahl
hinaus beschleunigen.

Tatächlich sank der Stromverbrauch wenn wir an der Schlagbohrmaschine etwas Gas gaben.
Irgendwann ging der Leistungsbedarf der per Wattmeter angeschlossenen Ständerborhmaschine
dann auf Null und bei noch höheren Drehzahlen speisten wir tatsächlich ein.
Hier Fotos die meinen Kumpel Sebastian beim testen zeigen.

Bild Bild

Wir schlossen einen kleinen herkömmlichen Ferarriszähler an (der übliche Stromzähler mit der Drehscheibe).
Schön könte man sehen das er zunächst langsamer drehte und wenn man mehr Gas an der Handbohrmaschine
gab stehen blieb und dann tatsächlich rückwärts lief als sich die Energie-Flussrichtung umkehrte.
Das ganze ging irgendwie so einfach und problemlos das wird staunten.

Jetzt scheint bewiesen zu sein das es wirklich sehr einfach sein kann auf diese Weise Strom ins 230 Volt
Netz zurück zu speisen. Wie effektiv das ganze arbeitet bleibt noch zu klären.

Grüsse

Bernd
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Re: Asynchronmotor als Generator

Beitragvon finn » Do 7. Okt 2010, 16:50

hmmm bernd bernd bernd ^^
die arme standbohrmaschine ^^
naja, aber eine schöne erkenntnis ^^
ist auch noch die frage, bis zu welcher differenz das funktioniert
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Re: Asynchronmotor als Generator

Beitragvon jb79 » Do 7. Okt 2010, 18:01

Bis die Nennleistung der Asynchronmaschine überschritten ist, dann fällt das Ganze außer Tritt und man speist keine Leistung mehr zurück. Soweit hab ich das jedenfalls noch aus der Schule im Kopf. Btw: War in EMA (Elektrische Maschinen und Anlagen) nie wirklich gut...
lg Jürgen
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Re: Asynchronmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Do 7. Okt 2010, 18:18

Rein subjektiv hatten wir den Eindruck eines nicht geraden engen Drehzahlbereiches.
Allerdings rutschte dann irgendwann der Riemen durch und es stank. :)

Grüsse

Bernd
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Re: Asynchronmotor als Generator

Beitragvon jb79 » Do 7. Okt 2010, 18:31

Welche Leistung habt ihr zu dem Zeitpunkt ins Netz gespeist?
lg Jürgen
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Re: Asynchronmotor als Generator

Beitragvon Bernd » Do 7. Okt 2010, 19:09

Das weiss ich nicht genau, zuletzt war ja der Ferrariszähler drann.
Es dürften aber etwa 300 bis 400 Watt gewesen sein.

Grüsse

Bernd
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