Ja das ist mir bewusst, deswegen will ich ja heraus finden wie hoch das übertragbare Drehmoment ist.
Dein Argument gilt aber im gleichen Maße auch für jedes Zahnradgetriebe.
Auch bei einem Zahnradgetriebe sind die die wenigsten Zähne zeitgleich im Eingriff.
Wenn wir es so sehen dürfte es nur Cyclo Getriebe geben, die von der Funktion her deiner angesprochenen Variante
eines magnetischen Getriebes ähneln.

Deine angesprochene Variante ist alles andere als einfach durchschaubar und nachzubauen, zumal es da durchaus
unterschiedliche Varianten des Aufbaus gibt. Dadurch sehe ich den praktischen Aufbau als schwieriger an.
Nicht wegen der Mechanik, die scheint einfach, sondern wegen des fest stehen Teils und wie dieser genau
auszusehen hat, wie er sich dimensionieren lässt, Materialbeschaffenheit etc.
Da habe ich Null Ideen wie man da überhaupt beginnen sollte.
Ein magnetisches Planetengetriebe hat einen mechanisch sehr simplen Aufbau und weisst keine Ummagnetisierungsverluste
auf wie die Variante mit dem fest stehenden, den Fluss konzentrierenden/weiterleitenden, Komponenten.
Diese möglichen Verluste sind es auch die mich skeptisch machen.
Wenn du mehr weisst wie man so ein Getriebe mit den fest stehenden Anteilen (glaube die nennen das Modulatoren)
berechnet, auslegt, bemaßt oder welche Faustregeln da gelten etc. (bitte keine Links zu theoretischen Studienarbeiten) dann
wäre das sicher eine Alternative. Derzeit wüsste ich aber nicht wie man das ganze konkret auslegt und angeht.
Grüsse
Bernd