Sehr interessante, aber unerwartete Ergebnisse. Das liebe ich.

Nochmal fast 5 A mehr, wie kommt das zustande ?
Bleiben wir mal bei der simplen (vermutlich zu simplen) Rechnung mit dem ohmschen Gesetz.
Eine Spule erzeugt nur die halbe Spannung wie zwei identische Spulen, hat aber auch nur den halben Innenwiderstand.
Demnach sollte sich am fliessenden Kurzschlussstrom eigentlich gar nichts ändern.
Er stieg aber um fast 1/3 an.
Auch die Einzelspannungen sind in der Addition 0,24 Volt höher als bei Reihenschaltung (liegt wrscheinlich am versatz der beiden Zähne )
Das alleine erklärt aber noch nicht den hohen Unterschied im Kurschlussstrom. Ich hatte gehofft das der Unterschied
in den Spannungen grösser wäre.
War denn die Verschaltung zweier benachbarter Spulen bei deinem Pol/Zahn Verhältnis so in dieser Art richtig ?
Ich denke das wird wohl ok gewesen sein.
Wie hoch wäre eigentlich die Leerlaufspannung bei deinen Belastungstests ?
Lief der Test auch bei deinen sonst üblichen 510 U/min ab ?
Wie hoch ist der Innenwiderstand deiner Spulen ? (ganz wichtige Frage)
Was mir auffällt ist das die Einzahnversion mit 60 Windungen 12 A ergab und
die Einzahnversion mit 30 Windungen ergab 20,5 A, das ist annähernd das doppelte.
Das ließe sich mit der Begrenzung durch die Amperewindungen einigermassen vereinbaren.
Vielleicht hat es Vorteile wenn eine einzelne Spule wie im Test ohne (belastete) Nachbarspulen arbeitet ?
Ich denke dabei das jedes durch den Strom in den Spulen erzeugte Magnetfeld ja auch irgendwelche
Auswirkungen im Eisen haben muss.
Fragen über Fragen..

Grüsse
Bernd