Die hochwertigen ABEC9 bleiben sehr schnell stehen. Ein ausgelutschtes Lager dreht sehr viel länger weiter.
Neue Lager drehen nicht so lange wie alte nach wenn man sie kurz andreht weil bei den neuen noch viel Schmiermittel zwischen den Kugeln
ist das durchgewalkt werden muss welches das Lager im Leerlauf relativ schnell abbremst. Das sagt aber nichts über die
Leichtgängigkeit unter Last aus. Dann wirkt das Fett oder Öl wieder förderlich und die "Walkverluste" treten angesichts der
übertragenen Leistungen in den Hintergrund.
Für meinen Prüfstand zur Messungen von Minileistungen habe ich die Lager völlig entfettet.
Zum Wirkungsgrad eines Getriebes die 95 -98 % stimmen bei übersetzunge in schenlle. Bei übersetzungen ins Langsame
werden daraus sehr schnell 90 - 80 % da die Zahnflanken viel stärker belastet werden.
Warum sollten Zahnflanken stärker belastet werden ? Die Belastungen sind genau die gleichen denn wir übertragen die gleiche Leistung.
Die Langsam drehende Welle führt nach wie vor das hohe Drehmoment, die schnell drehende ein um das Übersetzungsverhältnis kleineres Drehmoment.
Dabei ist es egal ob ich die schnelle oder die langsame Achse antreibe, die Drehmomentverteilung an den Wellen und an
den Zahnrädern und ihren Flanken bleibt gleich, ausser das bei gleicher Drehrichtung die andere Seite der Flanken wie zuvor belastet wird.
Problematisch könnte es nur werden wenn man die Antriebsrichtung bei einem Getriebe umkehrt das nur für eine Drehrichtung
konzipiert wurde, falls es sowas überhaupt gibt, denn beim Wechsel der Antriebsseite werden natürlich die anderen Seiten der Zahnflanken
belastet. Die Servogetriebe haben nach meiner Kenntnis aber keine Vorzugsdrehrichtung und sind daher in beide Richtungen belastbar.
Grüsse
Bernd