Hallo Sebastian
Ein sehr interessanter Ansatz.
Interessant dabei ist nicht nur der hohe Wert des magnetflußes im Eisenrückschluß, sondern auch die große Entfernung des Rückschlusses von der Magnetenoberfläche. Da gibt es viele Platz für Leiterwicklungen – ohne sich dabei besonders kümmern zu müssen um rapiden, mit jedem Millimeter deutlich sinkenden Magnetflußwert – wie es bei den bisherigen Lösungen der Fall ist !
So wie es mit dem Weichmagnet- Rückschluß dargestellt ist – der Magnetfluß im Kern erreicht viel höhere Werte als am Rand eines freiliegenden Magnetes, wo er normalerweise am stärksten ist.
Dies bedeutet meiner Meinung nach, daß es
ungünstig wäre die Leiter in Form der Luftspulen zwischen den Magneten und dem Rückschlußring zu plazieren – da in diesem Bereich das Feld noch zerstreut ist.
Erst der Ring „sammelt“ und bündelt die Magnetkraftlinien wieder.
Die Spulen müßte man deshalb versuchen UM DIE RING- WAND Innen/Außen zu wickeln – erst dann wäre diese großartige Gestaltung und Kraft des rotierenden im Ring Magnetfeldes optimal ausgenutzt.
Ähnliche Lösung habe ich schon mal als Ø- Generator (oder Phi- Generator) irgendwo im Internet gesehen.
War allerdings nicht mit der bombastischen Magnetenanordnung kombinieret...
Geometrisch bedingt es ist nur Anwendung von Magneten mit Quadratischem Querschnitt möglich.
Es ist jede Anzahl von Magnetenreihen möglich, die teilbar durch die „4“ ist, also:
8,12, 16, 20, 24, 28 ... u.s.w.
Hier als Beispiel ein Geni mit 24 Magnetenreihen:

- Bild1.gif (12.81 KiB) 7948-mal betrachtet
So einen Geni könnte man vielleicht mit Ferritmagneten bauen.
Der Tesla- Wert im Kern hätte wohl locker 0,4 T erreicht und man könnte dicke Magnete in großer Anzahl anwenden – da die Ferritmagnete im vergleich zu „Neo’s“ viel günstiger sind.
Die Ferritmagnete eignen sich für solches Modell auch deshalb, weil man sie leicht in Keilform zuschneiden kann – die sind Keramisch und genauso wie Fliesen lassen sich leicht mit Fliesenschneidemaschine (mit einstellbarem Winkel) zurecht schneiden (unbedingt naß – mit Wasser).
Dies hätte etwas dichtere Anordnung der Magneten auf dem Umfang des Rotors ermöglicht.
Grüße
Stefan