Experimente mit einem Monstermagneten

Re: Experimente mit einem Monstermagneten

Beitragvon Bernd » So 31. Mai 2009, 18:49

Das unten verlinkte Video zeigt einen Versuch den Monstermagneten als "flüssigkeitsgedämpften
Kompass" zu verwenden.

Ich setzte den Monstermagneten auf ein grosses Stück Styropor welches ich auf den Wasserspiegel
meiner Regentonne legte. Obwohl das Styropor sicher nicht gerade strömungsgünstig geformt ist
und trotzdem es aufgrund des Magnetgewichs von ca. 1Kg deutlich eintaucht, dreht der Monstermagnet
sein "Boot" erstaunlich schnell in Nord-Süd Richtung. Ob ihr es glaubt oder nicht, man kann sogar
die Kraft spüren die "das Boot" ausrichtet. Unfassbar wie stark dieser Magnet doch ist.
Ein paar mehr davon auf ein Schiff gepackt und es dreht das Schiff in die gewünschte Richtung . :D

www.daswindrad.de/videos/kompass_1.avi

Grüsse

Bernd
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Re: Experimente mit einem Monstermagneten

Beitragvon Bernd » So 31. Mai 2009, 20:34

Nachtrag:

Ich habe gerade mit meiner Federwaage die Kraft gemessen mit der sich "das Kompassboot" in die
Nord-Süd Richtung ausrichtet. Ich konnte einen Maximalwert von 4,5 Gramm an einem 16cm langen
Hebelarm ermitteln. Das entspricht einem Drehmoment von 0,007 Nm bzw. 0,7 Ncm.
Ich finde das erstaunlich, immerhin ist die Kraft die das bewirkt einzig der Erdmagnetismuss.
In der Nähe des Drehpunktes kann man die Kraft mit der Hand spüren.

1000 dieser Magnete würden ein Boot also mit 7 Newton Meter in Nord-Süd Richtung drehen.
Auf einem kleinen Holzboot könnte das schon einige Wirkung zeigen, falls es die 1000 Magnete
tragen würde. :D

Grüsse

Bernd
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Re: Experimente mit einem Monstermagneten

Beitragvon trilobyte » Di 2. Jun 2009, 13:41

es geht auch einfacher:
http://www.supermagnete.ch/project216

gruss
peter
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Re: Experimente mit einem Monstermagneten

Beitragvon Bernd » Di 2. Jun 2009, 15:24

Hallo Peter, ja es ist erstaunlich was man mit den Dingern so alles anstellen kann.
Bei meinem quadratischen geht das nicht so einfach, der hat zuviel Auflagefläche,
daher "das Boot". :)

Grüsse

Bernd
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Re: Experimente mit einem Monstermagneten

Beitragvon trilobyte » Mi 3. Jun 2009, 10:21

lass deinen magneten mal auf eine massive kupferplatte fallen!
(ev geht auch ein alu block)

sieht geil aus. oder zwischen 2 kupfer oder alu platten durchfallen lassen.
wie honig ,-)

gruss

peter
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Re: Experimente mit einem Monstermagneten

Beitragvon Bernd » Mi 3. Jun 2009, 10:58

Hab ich schon gemacht, es sieht für Laien, denen ich das vorführte, aus wie ein Zaubertrick. :)

Grüsse

Bernd
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Re: Experimente mit einem Monstermagneten

Beitragvon trilobyte » Do 4. Jun 2009, 08:04

gehts auch mit alu oder brauchts kuper?

mein grösserer magnet ist immer noch unterwegs :-(

hab einen dicken magneten bestellt um im bootshaus zeugs aus dem wasser zu fischen.
mir ist da letzthin ein taschenmesser runtergefallen und ich konnte es mit so einem alten topfmagneten nicht mehr finden. hoffe ich hab mit einem dicken N45 magneten mehr erfolg.
es ist eine dicke scheibe. ich werd ihne vorsichtshalber in eine gedrehte alu büchse einpacken. denn wenn der sich unter wasser einen dicken eisenträger krallt kann ich lange an der schnur ziehen ,-)

gruss
peter
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Re: Experimente mit einem Monstermagneten

Beitragvon Bernd » Do 4. Jun 2009, 08:29

Die Wirbelstromversuche gehen auch mit Alu, denn Alu leitet ähnlich gut wie Kupfer.
Bei meinen Spielereien hab ich immer Alublech genommen, ebenso für die Wibelstromschleife
die ich im Luftspulengeneratorthread abgebildet hatte.

Neben der Gefahr das sich dein Magnet unter Wasser stark festsetzt, besteht die Gefahr
der er zersplittert wenn Eisenteile hart auf dem Magneten aufsetzen. Zum Teil ist diese Gefahr
sicher duch das etwas dämpfende Medium Wasser reduziert. Insofern sollte deine Aludose
schon gute Dienste leisten.
Ich bin mal gespannt was du da alles zu Tage fördern kannst . :)

Grüsse

Bernd
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Re: Experimente mit einem Monstermagneten

Beitragvon Cyclone » Do 4. Jun 2009, 08:43

mal eine Frage : Sieht ihr ein Problem so einen "Mostermagnet" ins Fluggepäckt zu packen ?
Will am Wochenende meinen Abholen, da der bei meinen Eltern ist, müsste den Magnet
aber mit ins Flugzeug nehmen. Will aber ungern feststellen, dass mein Koffer
fehlt..

Gruss,
Cyclone
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Re: Experimente mit einem Monstermagneten

Beitragvon Bernd » Do 4. Jun 2009, 09:22

hmm... lol.... Wenn dann sollte er nur in einem dicken Gepächstück genau im Zentrum
platziert werden. Dort sollte er auch nicht verrutschen können.
Ob die Scanner am Flughafen darauf irgendwie reagieren weiss ich nicht.
Auf jeden Fall darf er nicht an den Rand des Koffers gelangen, sosnt hängt dein Koffer
irgendwo an einer Stahlfläche fest. :)

Grüsse

Bernd
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