Ein weiterer Versuch, ermöglicht durch den "Fund" einer Rolle Draht in meinem Sammelsurium.

Ich habe die abgebildete Spule gewickelt, die den Magneten nur auf 3 Seiten umgibt, damit ich
den Magneten an der verbliebenen Öffnung per Hand bequem durchziehen kann.
Die Spule hat ca. 20 Windungen. Wenn ich den Magneten durch die Spule hin und her bewege,
zeigt das Multimeter max. Werte von ca. 0,15V und 150mA an, umgerechnet sind das ca. 0,25 Watt.

Würden sich auf der Rotorumlaufbahn 10 dieser (sau teuren) Magnete befinden und 10 dieser primitiven
Spulen, dann ergäbe das 1,5 Volt und 2,5 Watt bei einer Umfangsgeschwindigkeit von ca. 50cm/sec.
Es lässt sich aber sicher deutlich mehr Draht auf dem äusseren Umfang des Ringgenerators unterbringen
als mit den gerade gennanten 10 dünnen Spulen, denn die Spule besteht ja derzeit mehr aus Luft als aus Kupfer.
Ich denke das 5 x mehr Draht realistisch sind. Das ergäbe dann 7,5 Volt und 12,5 Watt bei 20 U/min.
Eine enger anliegende Spule (derzeit in jeder Richtung ca. 1-2cm Luft zwischen Magnet und Spule)
sowie die teilweise Nutzung der derzeit offenen Vorderseite und evtl. auch noch mehr Windungen
sollten die Effektivität noch weiter steigern, so das meine gestern genannten Werte gar nicht mehr
so total übertrieben klingen wie es mir gestern noch vorkam.
Sollte dieser Generator, zwar recht gross und auch sehr teuer, tatsächlich so gute Werte liefern können ?
Es wäre ein Traum, angesichts der anderen Vorteile die eine (gänzlich) eisenlose Konstruktion besitzt.
magnetische Grüsse
Bernd