Bild 1 und 2 entsprechen genau dem was ich auch noch zeichnen wollte, du warst schneller und
ausserdem sieht es auch noch viel besser aus als meine Bleistiftzeichnungen die ich gekritzelt hätte.

Genau der Grund den du beschrieben hast wird der Auslöser für die beiden kleinen gegenphasigen Amplituden
sein, denn weiter ab vom Magneten treffen die Magentfeldlinien, im Gegensatz zur Positiion direkt über
dem Magneten, in umgekehrter Richtung auf den Leiter.
Da das Magnetfeld dort aber schwächer ist, entstehen die beiden umgekehrten Amplituden mit geringerer
Spannung.
Ich habe mit dem Begriff "unipolar" so meine Probleme, auch weil er nur zu gerne im Bereich der freien
Energie verwendet wird. Unipolar heisst eigentlich nichts anderes als gleiche bzw. nicht wechselnde Polarität
und stammt aus dem Strombereich wo er vor 150 Jahren manchmal für Gleichspannung/strom benutzt wurde.
Heute wird er meiner Meinung nach oft fälschlich oder in verwirrender Weise verwandt.
Bei deinem dritten Bild verlaufen die meisten Feldlinien waagerecht und würden, du hattest es mir damals
ja erklärt, kaum Wirkung auf die darüber liegenden Leiter ausüben. Da wir durch unsere bisherigen Erkenntnisse
aber wissen, das der weit überwiegende Teil der Leistung, wenn nicht sogar nahezu die gesamte Leistung beim
Thurnergenerator dadurch entsteht das die Induktion direkt in den Leiter hinein erfolgt, wäre das Ergebnis dieses
Aufbaus nur sehr dürftig.
Wenn du in Bild 3 den Leiter in einem Moment der Umlaufbahn einzeichnest wo er sich zwischen den Magneten
befindet, dann entsteht dort durch den fast geradlinigen Feldlinienverlauf kaum Spannung.
Kurz vor einem Magneten, wo die Feldllinien dann auch mal senkrecht verlaufen, würde dann aber doch eine
Spannung induziert. Links neben dem Magneten allerdings in umgekehrter Polarität wie rechts neben dem Magneten,
also doch wieder Wechselspannung, nur in geringerer Quantität als mit der Magentanordnung wie ich sie verwende.
Meine anfänglichen Tests, bei denen ich mit der Magnetstellung, der Magnetanzahl sowie deren Ausrichtung variierte,
belegen das was ich anhand des Bildes 3 gerade als Ergebnis in Aussicht stellte. Bei meinen Test erzeugte nämlich
genau diese Konstellation wie im Bild 3 Wechselstrom mit geringer Spannung.
Grüsse
Bernd