Brushlessmotor als Generator

Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Ekofun » Do 20. Dez 2012, 19:03

Hallo zusammen,

wie viel ich weiss ist Ferritkern für große Frequenzen gut da macht im keine was nach.Aber es gibt viele Arten vom Ferriten und die können auch in Niederfreqenz eingesetzt werden.

Grüße

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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » Sa 22. Dez 2012, 11:11

so die schlechte Nachricht mit 30 Windungen bei 514 U/min bekomme ich nur 0,66 Volt :( (30 Nuten 28 Magneten 10x10x30mm)

die bessere Nachricht ist das Rastmoment liegt bei ca.0,08 Nm

die gute Nachricht ist das Leerlaufmoment liegt bei 7Gramm an 0,5 m Hebel also 0,035 Nm * 514 U/min : 9.55= 1,88 Watt


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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Ekofun » Sa 22. Dez 2012, 12:00

Hallo Volker,

ist diese 0,66 V pro Spule.Das bedeutet das Ferritenkerne nicht geeignet sind für Genis und Motoren,sprich für Niederfreqenzen.Schade,so viel Mühe und Ergebnis ist nicht gut.Aber so gehts in Vorschung,viele Versuche sind notwendig beis man zum Ziel kommt,wenn überhaupt.

Da Rastung viel weniger ist bedeutet das Magneten schwächere Anziehungskraft auf Ferritkerne ausüben und so ist auch Spanung kleiner.,weil auch Fluß kleiner ist.

Grüße

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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » Sa 22. Dez 2012, 12:46

Hallo Ekofun

ja die Spannung ist pro Spule und recht knapp aber noch nicht Hoffnungslos

ich werde ihn erst mal auf 40 Magnete (7,8 x10 x35 mm ) umbauen da könnten noch ein paar Krümel dazukommen und dann sehen wie viele Windungen mit welchem Draht drauf kommen


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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Famzim » So 23. Dez 2012, 14:35

Hallo Volker

Ich möchte, vor weiteren Erklärungen mal auf das Material " Feritkern) eingehen.
Sehe ich darin die kleinen Einzelteilchen aus Eisen mal als Kügelchen, liegen diese nur an einem kleinen Punkt aneinander.
In allen Hohlräumen ist daher Kleber, der wie Luftspallt behandelt, oder gerechnet werden muß.
So ist in Feldrichtung immer ein bischen Eisen, dann wieder Luft, dann Eisen und wieder Luft.
Auch geht das Feld nicht gerade von Eisenpunkt zu Eisenpunkt sonder zickzack und damit auch noch eine längere Strecke durch das Ferit als wenn es Eisen wäre.
Da nun für das Feld, sich Eisen und Luftspallt abwechseln, wird das Feld mit zunehmender Entfernung von den Magneten wesendlich schneller geschwächt als es den anschein hat.

Bei Deinem Generator würde ich nun die Spulen soweit wie möglich an die Magnete heran wickeln.
Um auch das gesammte Feld zu stärken, bez. nicht zu schwächen durch den langen Weg im Ferit, sollte er kürzer gemacht werden.
Ich stelle es mir so vor, das im Nutgrund, also zur Achse hin, die halbe höhe der Nut mit zusätzlichem Ferit auf gefüllt wird.
Dann ist der Weg im Ferit nur noch halb so lang, und das Feld erheblich stärker.
Der Platz für die Wicklung wird natürlich weniger, aber unten tut sich ja nicht so viel da ein Magnetfeld kaum noch vorhanden ist.

Gruß Aloys.
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » So 23. Dez 2012, 15:17

Hallo Aloys

Ja alles Gute ist nie beisammen

Aber die Idee ist gut,werde mal probieren ob ich durch die Verkürzung des Weges mehr mag.Fluss ( Spannung) gewinne als ich durch den Verlust des eigentlich sehr kleinen Wickelraum,s verliere (Fragen über Fragen ) :)

ps. der Fluss und damit die Spannung sollten an allen Stellen der Wicklung gleich sein egal ob die Wicklung oben oder unten ist denke ich


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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Famzim » So 23. Dez 2012, 16:47

Hallo Volker

Um ohne große Umbauten eine Übersicht zu bekommen wo das Magnetfeld stärker ist, mache mal 2 Meßspulen auf den gleichen Steg.
Mit dünnem Draht (0,2 oder 0,3 mm D), die sollte noch auf die Wicklung die drinn ist draufgehen.
So 10 Windungen, nur zum Spannungsmessen.
Eine ganz oben und die andere ganz unten, und dann die Spannung vergleichen bei gleicher Drehzahl.

Gruß Aloys.
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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » So 23. Dez 2012, 17:35

Hallo Aloys

Ich würde sagen ähnlich wie beim el. Strom ergibt sich der Widerstand aus der Summe der Einzelwiderstände auf dem Weg des Flusses von Pol zu Pol

das heist nur eine Verkürzung oder Verbesserung des Weges kann ihn positiv ändern

Ich bin aber gerade dabei die Glocke auf 40 Magnete umzubauen und das dauert noch etwas die kleinen Dinger gegen ihren Willen zu verbinden

PC231765.jpg
PC231765.jpg (126.08 KiB) 5566-mal betrachtet



platz für Tests habe ich noch reichlich


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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon Ekofun » So 23. Dez 2012, 17:42

Hallo Volker,

mit welche Kleber klebst Du Magnete?

Grüße

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Re: Brushlessmotor als Generator

Beitragvon vm » So 23. Dez 2012, 18:11

Hallo Ekofun

zu Testzwecken nehme ich einen Industrie-Sekundenkleber ( Contact VA100 von Weicon ) den gibt es im Internet zu kaufen

im Gegensatz zu normalen Versprödet er nicht sondern bleibt etwas Elastisch (keine Beschleuniger verwenden)

ist aber als Endlösung auch nicht geeignet (lässt sich durch Wärme oder Aceton wieder Problemlos trennen)


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