von Famzim » So 23. Dez 2012, 14:35
Hallo Volker
Ich möchte, vor weiteren Erklärungen mal auf das Material " Feritkern) eingehen.
Sehe ich darin die kleinen Einzelteilchen aus Eisen mal als Kügelchen, liegen diese nur an einem kleinen Punkt aneinander.
In allen Hohlräumen ist daher Kleber, der wie Luftspallt behandelt, oder gerechnet werden muß.
So ist in Feldrichtung immer ein bischen Eisen, dann wieder Luft, dann Eisen und wieder Luft.
Auch geht das Feld nicht gerade von Eisenpunkt zu Eisenpunkt sonder zickzack und damit auch noch eine längere Strecke durch das Ferit als wenn es Eisen wäre.
Da nun für das Feld, sich Eisen und Luftspallt abwechseln, wird das Feld mit zunehmender Entfernung von den Magneten wesendlich schneller geschwächt als es den anschein hat.
Bei Deinem Generator würde ich nun die Spulen soweit wie möglich an die Magnete heran wickeln.
Um auch das gesammte Feld zu stärken, bez. nicht zu schwächen durch den langen Weg im Ferit, sollte er kürzer gemacht werden.
Ich stelle es mir so vor, das im Nutgrund, also zur Achse hin, die halbe höhe der Nut mit zusätzlichem Ferit auf gefüllt wird.
Dann ist der Weg im Ferit nur noch halb so lang, und das Feld erheblich stärker.
Der Platz für die Wicklung wird natürlich weniger, aber unten tut sich ja nicht so viel da ein Magnetfeld kaum noch vorhanden ist.
Gruß Aloys.