Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Re: Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Beitragvon Tobi » Mo 16. Feb 2009, 18:31

Mist!
Gabs eigentlich was zu gewinnen?
Tobi
 
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Re: Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Beitragvon Bernd » Mo 16. Feb 2009, 19:18

Nur den Ruhm der virtuellen Siegerkrone. :D

Grüsse

Bernd
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Re: Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Beitragvon Carl von Canstein » Mo 16. Feb 2009, 19:19

Wieso Tobi, sind wir jetzt nicht alle viel schlauer? :D
Gruss, Carl
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Re: Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Beitragvon Herz_aus_Stahl » Mi 25. Feb 2009, 08:48

Wie ist bei den Nabendynamos eigentlich die Strombegrenzung realisiert? Ich hab auch einen, aber ich krieg bei fast beliebig hohen Spannungen einfach nicht mehr als die ca. 500mA raus, ich habe auch einen (Schottky-Dioden)Gleichrichter dahinter hängen mit einem grossen Elko.

Wie bekomm ich da mehr Leistung raus? Wie ist der denn begrenzt? Durch die sättigung des Eisens?


Was auch geht um Akkus zu laden sind 120mm PC-Lüfter, die abgegebene Leistung reicht um einen 6V Bleiakku aus nem Roller zu laden, man muss aber direkt die Spulenausgänge abgreifen und gleichrichten.
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Re: Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Beitragvon Carl von Canstein » Mi 25. Feb 2009, 09:29

Kommen solche PC Lueftermotoren bei den langsamen Drehzahlen unserer Rotoren auf genug Leistung? Du musst da, wo die Miniwindraeder mit 50cmx50cm Rotorgroesse normalerweise aufgestellt werden mit relativ wenig Winddurchschnitt rechnen. In Gaerten und so! Wenn Du damit ein Mittel von 70 Umdrehungen bei Belastung schaffst, kannst Du Dir gratulieren. Ich meine jetzt Windstaerken um 2 - 4 Beauford, oder 3 - 6m/s Windgeschwindigkeit.
Ein Jammer, dass noch kein Hersteller einen fuer ein kleines Windrad konzipierten Dynamo baut, der aehnlich robust, witterungsfest wie der Nabendynamo ist. Beim Shimano DH-3N71, der ja ansonsten bis auf die Leistungsbegrenzung? die Du ansprichst, begeistert, haben wir auch das Problem der kurzen Achsstummel die im Bereich der Gabellagerung glatt sind, ohne Gewinde. Da ist man dann auf den Schnellverschluss als Anbringung am Mast angewiesen, was vielleicht bei starker Belastung problematisch werden koennte, zumindest, wenn die Mastverbindung ueber einen Stahlwinkel nicht sehr optimal bemessen und sehr passgenau gearbeitet ist. Da darf sich dann nichts losschlackern.
Gruss, Carl
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Re: Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Beitragvon Herz_aus_Stahl » Mi 25. Feb 2009, 10:21

"zensiert" hat geschrieben:Kommen solche PC Lueftermotoren bei den langsamen Drehzahlen unserer Rotoren auf genug Leistung? Du musst da, wo die Miniwindraeder mit 50cmx50cm Rotorgroesse normalerweise aufgestellt werden mit relativ wenig Winddurchschnitt rechnen. In Gaerten und so! Wenn Du damit ein Mittel von 70 Umdrehungen bei Belastung schaffst, kannst Du Dir gratulieren. Ich meine jetzt Windstaerken um 2 - 4 Beauford, oder 3 - 6m/s Windgeschwindigkeit.


Das ist ein Missverständnis, benutz einfach den schon "mitgelieferten" Repller, sprich, häng den Lüfter in den Wind. Das Anlaufmoment ist zwar recht hoch, aber wenn er läuft läuft er, auch mit Last.

Ein Jammer, dass noch kein Hersteller einen fuer ein kleines Windrad konzipierten Dynamo baut, der aehnlich robust, witterungsfest wie der Nabendynamo ist. Beim Shimano DH-3N71, der ja ansonsten bis auf die Leistungsbegrenzung? die Du ansprichst, begeistert, haben wir auch das Problem der kurzen Achsstummel die im Bereich der Gabellagerung glatt sind, ohne Gewinde. Da ist man dann auf den Schnellverschluss als Anbringung am Mast angewiesen, was vielleicht bei starker Belastung problematisch werden koennte, zumindest, wenn die Mastverbindung ueber einen Stahlwinkel nicht sehr optimal bemessen und sehr passgenau gearbeitet ist. Da darf sich dann nichts losschlackern.
Gruss, Carl


Kann man die Leistungsbegrenzung denn technisch überwinden? Woraus resultiert die denn?
Meiner ist nicht das angegebene Modell, sondern ein etwas kleinerer Shimano mit Halterung für eine Bremsscheibe und Lochnabe. Die Halterung für die Bremsscheibe ist ideal um dem Repeller daran zu befestigen.

Das einzige was mich stört ist die Strombegrenzung....
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Re: Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Beitragvon trilobyte » Mi 25. Feb 2009, 10:23

Herz_aus_Stahl hat geschrieben:Wie ist bei den Nabendynamos eigentlich die Strombegrenzung realisiert?


das eisen im generator ist so ausgelegt dass es in sättigung geht. das erklärt auch weshalb ein kurzgeschlossener generator bei hohen drehzahlen auf einmal weniger bremst.

gruss

peter
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Re: Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Beitragvon Andre » Mi 25. Feb 2009, 15:41

Hallo,

auf meinen Wanderungen durch das Web bin ich auf, für dieses Thema sicher sehr interessante, Seite gestoßen.
Hier werden leicht verständlich und gut bebildert "Fahrradlichtmaschinen" erläutert.

http://www.fahrradzukunft.de/fz-0601/0601-02.htm

geschrieben wurde der Artikel vom "Blicker" und Inhaber der Firma Schmidt Maschinenbau welche die momentan
wohl besten Nabendynamos (SON) herstellt.

Für Herz_aus_Stahl (im übrigen ein herzliches Wilkommen ;) ) ist vielleicht folgende Passage der oben verlinkten
Seite interessant.

Code: Alles auswählen
.....Eine andere Methode der Laständerung ist die Reihenschaltung einer Kapazität (Kondensators), wie sie von Kusmierz [3] vorgeschlagen wurde. Richtig dimensioniert kompensiert der kapazitive Widerstand im mittleren Geschwindigkeitsbereich den induktiven Innenwiderstand des Generators und lässt damit einen höheren Strom fließen.....



Gruss
Andre
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Re: Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Beitragvon Herz_aus_Stahl » Mi 25. Feb 2009, 15:59

nun, da stellt sich für mich gleich die Frage nach dem: Wie gross? Elko??? brauch ich da nicht wieder dioden?

Prinzipiell ist das ja kein Thema :-)


gruss
oliver
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Re: Vergleichstest Nabendynamos welcher taugt als Minigenerator?

Beitragvon Andre » Mi 25. Feb 2009, 16:13

Hallo,

2 Sätze weiter unten steht folgendes:

Code: Alles auswählen
.....Es werden relativ hohe Kapazitätswerte in der Größenordnung 100 bis 1000 µF benötigt, die als Elektolytkondensatoren mit gerade noch vernünftigen Abmessungen zur Verfügung stehen......
;)

Er bezieht sich dabei immer auf "Kusmierz, R.H. Kusmierz, Grundlagen der Funktion von Fahrradlichtmaschinen, pro velo 4(1985) ".
Vielleicht findet man dort eine genaue Schaltung.


EDIT ON:
nach kurzer Goggelei hab ich dazu folgendes gefunden

http://www.enhydralutris.de/Fahrrad///M ... owski_.pdf

Auf Seite 15 dieses interessanten Dokuments findet man eine entsprechende Schaltung
EDIT OFF:

Gruss
Andre
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