Hallo Friedhelm,
ich kann Dir mal zeigen, was ich gerade bearbeite, vielleicht wird es dann anschaulicher.

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Das ist der Rotor zum Testen eines Ringkerns. Er besteht aus zwei Doppelmagneten und hat somit zwei Nord- und zwei Südpole (hatte ich mal draufgemalt, kann man vielleicht noch lesen). Sie sind auf ein Stück Bandstahl aufgeklebt. Diese Magneten stammen aus Festplatten (die beiden konkret aus den flachen Maxtor 20/40-GB-Modellen) und sind hier in erträglicher Anzahl vorhanden.

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Das ist der dazu bewickelte Kern. Angefangen habe ich am grünen Kreis, das ist der Mittelpunkt der Wicklung. Dort ist der Draht wie ein U als Schlaufe gelegt und angebunden. Von dort an geht es es gegensinnig los, also rechts vom grünen Punkt rechtsherum, links vom grünen Punkt linksherum gewickelt. Etwa auf ein Viertel des Umfangs wird dann erneut je eine Schlaufe gelegt und angebunden, hier jeweils mit roten Strichen markiert. Und ab dort wird dann der Wickelsinn geändert. Unten schauen die beiden Wicklungsenden heraus, ungewohnterweise kommen beide aus der gleichen Richtung.

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Das ist ein weiterer Kern, hier aber für einen nur zweipoligen Ring-Magneten in einem Lüfterrad. Er hat erst eine halbe Lage an Draht drauf, alles in eine Richtung gewickelt. Die zweite Hälfte wird in die andere Richtung gewickelt. Das dauert noch etwas, insgesamt wird dann eine Lage aus fünf Metern Draht bestehen.
MfG. Andreas