Das mit den Spulen sieht doch schonmal sehr gut aus. Sie sind aber ein bisschen kurz geraten,
denn der Schenkel "kriegt die Kurve" bevor das Magnetende erreicht ist.
Ich würde den Schenkel so lang machen das die Abknickung erst dann beginnt wenn das Ende
des Magneten erreicht ist. Auch kannst du die Schenkel ruhig trapezförmig führen, so das sie
quasi dem Abstand der Magnete bzw. dem trapezförmigen Luftspalt zwischen den Magneten folgen.
Ansonsten sollte es so passen. Soweit die Theorie.
Unser lieber Manfred hat ja dieser Tage auch einen Ringgenerator gebaut, bzw. ist er noch bei
der Kompletierung. Der Thread über Manfreds Bau könnte auch für dich sehr interessant sein,
falls du ihn nicht sowieso schon gelesen hast.
Manfred hatte einige Testspulen gebaut um die für ihn besten Werte für seine Spulen zu finden.
Auch Dir würde ich auf jeden Fall anraten wenigstens eine wenn nicht einige Testspulen anzufertigen.
Ich würde so vorgehen:
Eine Spulen aus beliebigen Kupferlackdraht so wickeln das in etwa die angestrebten Proportionen der
Spulenschenkel, was deren Dicke und Höhe anbelangt, erreicht werden.
Für die Höhe der Spulenschenkel würde ich diese zunächst etwa so dick machen das die obersten Drähte
der Spule ca. 25% der Kantenlänge der Magnete von der Magnetoberfläche entfernt sind. Etwas weniger
könnte evtl. auch gut sein.
Das heisst bei deinen 42mm Magneten sollte der oberste Draht der Spule im eingebauten Zustand später
ca. 10mm von der Magnetoberfläche entfernt seine Arbeit verrichten.
Wenn du Dir so eine Spule gewickelt hast solltest du diese, so wie es Manfred auch tat, am sich drehenden
Magnetrotor testen, das heisst die erzeugte Spannung bei einer beliebigen Drehzahl messen.
Es reicht da eine einzige Messung bei einer frei wählbaren Drehzahl, je höher je besser.
Oh.. ganz wichtig (!), du solltest Dir die Anzahl der Windungen merken. Diesen Wert brauchen wir später.
Wenn du dann diese einzelne Spule an deinem Rotor vermessen hast, können wir Dir sagen welchen Draht welcher
Dicke du mit wieviel Windungen für deine gewünschte Anwendung benötigst. Auch die späteren Drehzahlen sind
nötig um das berechnen zu können. Bereite dich seelisch auf eine grosse benötigte Kupfermenge vor.
Apropo Anwendung, habe ich das recht in Erinnerung das du den Strom über einen Inverter ins Stromnetz
einspeisen wolltest ? Wenn ja hast du da schon einen ins Auge gefasst ?
Grüsse
Bernd
