Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Do 13. Okt 2011, 16:54

Hallo,

& Manfred,

ich bin dabei Späne zu machen für Kern und Krallen,mit heutige Tag habe 98 gr. fertig.Es ist nicht schöne Arbeit,habe manchmal Krampf in rechte Hand(Finger) vom festhalten der Feill.Denke das bis 20 10 fertig werde, wenn mir Wetter erlaubt zu arbeiten,dann Manfred schicke dir Späne per Post.Heute ist 3-te Arbeitstag.

& Bernd,

Glaube Peter hat bewiesen das L nicht das Grund für Spere ist.So bleibt nur Eisenweg und schwache Magneten.Auch Material vom Eisen und Kern spielt da eine Rolle,und denke mit diese Späne wird das Ergebnis ganz andere.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Do 13. Okt 2011, 20:57

Hallo Manfred
Du baust also einen neuen Läufer um den vorhandenen Klauenstator herum.
Es wäre ja auch möglich die vorhandenen Magneten im "alten" Läufer also im Originalgehäuse zu ersetzen.
Allerdings hast du so eine tolle Werkstatt und Möglichkeiten das ich den Neubau verstehe und toll finde.
Ich kann die neuen stärkeren Rastungen fast schon spüren. :)
Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse die du damit erzielst.
Auch wenn du dich immer als eine Art "Generator- oder Elektriklaien" bezeichnest bist du es der hier in letzter
Zeit die intertessantesten Dinge baut.

@ Peter
Durch deine Experimente scheint eindeutig bewiesen das der induktive Widerstand einer Spule die von aussen (!)
durch ein Magnetfeld erregt wird, für ihre Leistungsabgabe keine Rolle spielt. Andreas Messungen zeigten das
ja auch schon, aber hier ist es jetzt noch deutlicher.
Ich finde das so unfassbar das ich es immer noch kaum glauben kann, die Versuche bzw. Erghebnisse sind aber eindeutig.
Das hat von den Dynamobauern niemand bemerkt ? Immerhin gab es sogar eine Doktorarbeit zu diesem Thema die
ja dann auch grundlegend falsch ist.
Für uns ist das aber oberklasse, denn dann können wir soviel mH mit den Spulen erzeugen wie wir wollen. :)
Das erleichert uns die Konstruktion sehr !

@ Ekofun
Ich nehme an das ein Ferrit aus deinen Eisenspänen zwischen der Leitfähigkeit von massiven Eisen oder Trafoblech und
der magnetischen Leitfähigkeit eines Ferrits aus Graugusspulver liegt. Ich glaube es wird aber mehr oder minder deutlich
unter der Leitfähigkeit von massiven Eisen liegen. Gleichzeitig schätze ich wird es aber das beste Ferritmaterial ergeben
das wir im Eigenbau herstellen können.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Do 13. Okt 2011, 21:15

Hallo Bernd,

in Versuchen hat sich gezeigt das Eisen zumindest gleiche Ergebnisse hat wie Trafoblech.Natürlich Eisen ist homogen,Späne ist nicht so homogen((kompakt) da können Abstriche vom Leitfähigkeit kommen,aber glaube auch das mit Feinheit vom Späne das gemindert wird,also ich bemühe mich die Späne so fein wie möglich zu machen.Nach Arbeit siebe die Späne und sie ist nicht grober als Zucker(normale)vieleicht unoch eine Idee feiner.So denke das Kern und Krallen zimlich gute Leitfehigkeit erzilen werden.
Were sehr froh,dann hat sich mühsame Arbeit gelohnt.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon sombrero » Fr 14. Okt 2011, 07:47

Hallo alle Mitdiskutanten,

Freut mich, daß wir nun endlich mit diesem induktiven Widerstand einer erzeugenden Spule durch sind.
Jetzt kann man sich nur noch auf Geschwindigkeit, starkes Magnetfeld, Windungszahl und Drahtquerschnitt konzentrieren.
Daraus wird dann Leistung.

mfG Peter Sombrero
sombrero
 
Beiträge: 219
Registriert: Fr 20. Aug 2010, 08:00
Wohnort: Hamburg

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Fr 14. Okt 2011, 08:05

Nee so einfach ist es ja gerade nicht, denn warum die Leistung beim Nabendynamo ab einer bestimmten
Belastung plötzlich abknickt wissen wir immer noch nicht. Wir wissen jetzt nur das es nicht an der Induktivität
des Generators liegt, was allerdings auch schon mal viel wert ist. :)

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Fr 14. Okt 2011, 08:07

Ekofun hast du mal die elektrische Leitfähigkeit deiner Eisenspäne getestet ?
Steckt doch mal die Spitzen der Prüfschnüre deines Multimeters in den Spänehaufen und probier mal
ob der Haufen leitfähig ist. Ziel beim Ferrit ist es ja möglichst keine elektrische Leitfähigkeit zu erzielen.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon sombrero » Fr 14. Okt 2011, 08:27

Hallo Bernd,
Das die Leistung beim Naben Dynamo plötzlich abfällt kann nur noch mit dem magn. Bedingungen erklärt werden. Wie Ekofun es vermutet.
Nicht einmal der Drahtwiderstand kann die Ursache sein. Höherer Drahtwiderstand (Windungen) macht einfach nur höhere Spannung, die man ja auch nicht will. (Lampen brennen durch)
Ohmscher Widerstand ist auch Unsinn. Eingebaute Zenerdiode? Auch Unsinn.
Eine andere Induktivität die ebenfalls auf der Achse sitzt, aber nicht in den Magnetkreis mit einbezogen ist, gibt es ja nicht. Wenn man die übersehen hat wäre deren ind. Widerstand
die Erklärung.
Aber niemand hat sie gefunden, es gibt sie offenbar wirklich nicht.

mfG Peter Sombrero
sombrero
 
Beiträge: 219
Registriert: Fr 20. Aug 2010, 08:00
Wohnort: Hamburg

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Fr 14. Okt 2011, 08:36

Es gibt da noch einige andere Möglichkeiten, vielleicht hast du die Diskussionen in letzter Zeit verfolgt.
Da wäre beispielsweise noch zu nennen das maximale Energieprodukt der Magneten, die Koerzitivfeldstärke
oder auch der magnetische Bypass (Streufeldeffekt) den die vielen Klauen-Luft-Klauen Verbindungen bilden.
Die Sättigung des Eisenkerns, die maximalen Amperewindungen (magn. Durchflutung) und und......

Wir haben jetzt eine mögliche Ursache ausgeschlossen, aber es gibt noch viele andere.
Ich bin sehr auf Manfreds Ergebnisse gespannt denn dadurch können wir evtl. weitere potentielle Auslöser ausschliessen.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Fr 14. Okt 2011, 20:27

Hallo Bernd,Manfred,

habe heute bischen mehr geschaft,jetzt haben wir insgesamt 130 gr. feine und 23 gr. grobe Späne.Morgen gehts weiter.

Hallo Bernd, am 2k Ohm Mässbereich messe ich 0,360 Ohm ist also 360 Ohm E-Wiederstand,so wie Du es gesagt hatt. Welche Wiederstand wird gegossene Kern und Krallen haben weiss nicht,schetzt mehr wegen Kleber.

Ein Bild füge ich bei.

Grüße

Ekofun
Dateianhänge
DSCI0051.JPG
DSCI0051.JPG (219.96 KiB) 5256-mal betrachtet
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Fr 14. Okt 2011, 21:40

Vielleicht kann man das ganze mit einer kleinen Menge des nahezu nichtleitenden Graugusspulver mixen.
Erstens um die eigentlichen Eisenteile evtl. gegeneinander zu isolieren und zweitens um die verbleibenden
Lufteinschlüsse zwischen den Eisenspänen mit den hauchfeinen Graugusspulver zu füllen.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

VorherigeNächste

Zurück zu Generatoren



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste